Zugewinn Kauf ETW?

2 Antworten

Das Anfangsvermögen lag bei 90.000,- Euro. Heute bekommst Du beim Verkauf netto 100.000,- heraus (wohl weil du in den 2 Jahren die Raten weiter gezahlt hast). Es besteht also ein Zugewinn von 10.000,- Euro. Diese 10.000,- Euro wurden nicht vor der Ehe erwirtschaftet, sondern im Gegenteil während der Ehe, nämlich durch Deine Ratenzahlungen auf den Hauskredit.

Der Zugewinn von 10.000,- Euro ergibt sich einfach aus dem Vermögensvergleich. Ob Du das Haus verkaufst oder nihct, und ob Du Dir von dem Erlös ein neues Haus kaufst oder nicht, spielt keine Rolle, denn an der Vermögenssteigerung von 10.000,- Euro ändert das alles nichts.

Das von dir bereits vor der Ehe erwirtschaftete wird berücksichtigt. Gut ist allerdings, wenn du belegen kannst, wie hoch dein Vermögen zum Zeitpunkt der Eheschließung war. In deinem Beispiel hattest du vor der Ehe ein Vermögen von 90.000 EUR und jetzt ein Vermögen von 100.000 EUR. Danach liegt der Zugewinn in deinem Vermögen nach dem Beispiel bei 10.000 EUR.

Wann ist ein Ehevertrag sittenwidrig und wird nicht vom Richter anerkannt?

Meiner Tochter wurde 3 Tage vor der Hochzeit ein Ehevertrag vorgelegt und sie hatte ihn unterschrieben, da sie zu diesem Zeitpunkt schon im 4.Monat schwanger war. Nun ist sie 1 Jahr getrennt (7 Jahre verheiratet.)und ihr Noch-Ehemann will nichts zahlen, obwohl er gut begütert ist. Der Ehevertrag erhält folgende Vereinbarungen u.a.: 1. sie sei bei Abschluss des Vertrages nicht schwanger gewesen 2.Versorgungsausgleich sei ausgeschlossen 3. Zugewinn ausgeschlossen 4. nachehelicher Unterhalt ausgeschlossen (außer Alters-u. Krankenunterhalt Er möchte nun eine Scheidungsvereinbarung treffen, wo er noch einen Zugewinn aus seiner selbst genutzten Immobilie ausschließen will und will ihr den Versorgungsausgleich zugestehen. Bei seinen Steuerrückerstattungen (gemeinsam veranlagt)hat er ihr auch keinen Euro abgegeben, obwohl er Rückzahlungen von über 9.000,00 € erhielt, hat es wohl schon ausgegeben. Darf er das so machen?

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Was ist die Vorfälligkeitsentschädigung?

Da google mir nicht weiterhilft, mache ich mal ein Beispiel auf, um meine Frage zu verdeutlichen:

Kreditsumme 3.000,- Euro, 10 Prozent Zinsen, Laufzeit 36 Monate. Bedeutet: Gesamtzahlung 3.463,- Euro, monatliche Rate 96,20 Euro.

Nach 24 Monaten habe ich 2.308,- Euro bezahlt und will den Kredit ablösen. Dafür fällt eine Vorfälligkeitsentschädigung (0,5 Prozent) auf die Restschuld an. Aber wie hoch ist die Restschuld und damit die Vorfälligkeitsentschädigung?

a) Gesamtzahlung (3.463,- Euro) abzüglich geleisteter Zahlungen (2.308,- Euro), also 1.155,- Euro Restschuld? Dann beträgt die Vorfälligkeitsentschädigung 5,77 Euro?

b) Kreditsumme (3.000 Euro) abzüglich geleisteter Zahlungen, also nur 692,- Euro Restschuld und 3,46 Euro Vorfälligkeitsentschädigung?

c) Oder wird das komplett anders berechnet? Und wenn ja, wie?

Sorry, ich kapier es einfach nicht!

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Modifizierte Zugewinngemeinschaft inviduell für eine gemeinsame Immobilie regeln?

Hallo Zusammen, ich habe Interesse an einer modifizierten Zugewinngemeinschaft und möchte gerne folgendes notariell regeln:

  • Bei Scheidung kein Zugewinnsausgleich
  • Eigenes Elternerbe soll dem (Ehe)Partner nicht zur Verfügung stehen
  • Volle Steuervorteile wie bei einer normalen Zugewinngemeinschaft
  • Gemeinsam finanzierte Immobilie während/vor der Ehe mit invidueller Aufteilung bei Trennung.

Nun kommt der Hacken: Wir möchten gerne eine gemeinsame Immobilie bauen. Diese soll jedoch bei Trennung mir gehören, da sie zu meiner Famlilie gehört. Zugewinn hierfür soll der Frau bei Trennung erteilt werden, jedoch nur anteilig, d.h. z.B. über 20 Jahre stecke ich 300.000€ und sie nur 100.000€ rein, Gesamtwert am Ende angenommen 400.000, dann soll am Ende Sie natürlich keine 200.000, sondern nur 100.000€ + X1000€ für die Wertsteigerung ausbezahlt bekommen. Wie könnte man so etwas fair regeln?


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Güterrecht?

Ich war verheiratet 11 Jahre lang, dann kam die Trennung. Wir sind seit 3 Jahren geschieden. Allerdings steht immer noch die Zugewinngemeinschaft im Raum . Da wir damals keinen Ehevertrag gemacht haben, gilt bei uns der Zugewinn. Jetzt steht noch ein Haus offen was in der Ehe gebaut wurde. Das Grundstück hat mein EX - Mann schon vor der Ehe bekommen von seinen Eltern zusammen mit dem Gartenbaubetrieb. Leider stehe ich nicht im Grundbuch, habe aber einen Kredit mit unterschrieben. Komme da jetzt nicht raus was für Rechte habe ich ? Bin ich Eigentümer vom Haus auch wenn ich nicht im Grundbuch stehe? Oder sollte ich besser schnell schauen das ich aus dem Kredit raus komme? Aber ich mit bestimmungsrecht an dem Haus? Ich schätze das Haus ist 250.000 Wert ohne Grundstück. Es hat eine Fläche von 999 Quadratmeter also sehr groß und 220 Quadratmeter Wohnfläche außerhalb. Jetzt wüsste ich gerne wie viel mir zusteht vom Haus , es ist ja in der Ehe entstanden also Zugewinn. Steht mir überhaupt was zu? Da ich nicht im Grundbuch stehe. Die Schulden liegen bei 150.000. Er hat 50.000 und ich 30.000 vor der Ehe gehabt. Tag der Scheidung beide Schulden vom Haus . Er gibt nicht alle Unterlagen raus. Es war vor Gericht es passiert aber nichts. Ich weiß nicht weiter. Es muss doch einen Weg geben, das man was bekommt. Habe schließlich auch in das Haus investiert Jahre lang. Auch wenn wir keine Kinder haben und ich nicht im Grundbuch stehe. Muss es doch eine Möglichkeit geben. Es gibt noch die Gärtnerei die ruht, er muss auch für seine Eltern sorgen finanziell bis ans Lebensende. Er hat alles das Haus und die Gärtnerei und ich gehe leer aus das kann doch nicht sein. Was kann ich machen?

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