Zufälliges Fotografieren/Filmen von Personen-ist das veröffentlichen ohne Zustimmung über-

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9 Antworten

So lange diese Personen nur Beiwerk sind im Sinne des § 23 Abs. 1 Nr. 2 KUG, bedarf es keiner Genehmigung zur Veröffentlichung.

Meiner Meinung nach kannst du auf der Straße fotografieren was du willst. Du darfst es sogar veröffentlich zum Beispiel auf Fotosharingseiten wie Flickr etc. Was du nicht darfst ist damit kommerziell arbeiten (also z.B. das Bild an eine Zeitung zur Nutzung verkaufen), dafür benötigst du ein sogenanntes Model-Release bei dem die abgelichtete Person unterschreiben muss das Sie mit der kommerziellen Nutzung einverstanden ist.

Hallo spyccc,

auf diese Frage gibt es eine kurze Antwort: Im Zweifelsfalle darfst Du nichts veröffentlichen. Grundsätzlich hat jeder Mensch das Recht am eigenen Bild, einer Veröffentlichung muß der Betroffene also zustimmen. Ausnahmen gibt es für Personen des öffentlichen Lebens und für redaktionelle Zwecke, also bei Berichterstattung. Beispiel: Beim Foto vom Public Viewing für eine Tageszeitung muß nicht jeder der 350.000 Anwesenden eine Rechteabtretung unterschreiben. Aber auch hier kann es im Einzelfalle Probleme geben, insbesondere wenn man zum Beispiel einen Betrunkenen aus der Menge hervorhebt. Solltest Du das Bild auch noch kommerziell verwerten wollen, zum Beispiel für Werbung, in einer Foto-Library oder ähnliches, dann geht ohne schriftliche Einwilligung bzw. sog. Rechteabtretung gar nichts. Im Zweifelsfalle rate ich den Gang zu einem Fachanwalt für Medienrecht.

spyccc 08.07.2010, 12:38

Dankeschön für die ausführliche Antwort.

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Es gibt das 'Recht am eigenen Bild' was dir eigendlich Aufnahmen untersagt. Eine Ausnahme bilden aber Orte bei denen man sozusagen damit rechn muss den Umständen halber mit aufs Foto zu kommen, z.B. auf Hochzeiten oder im Zoo. Was anderes wären öffentliche Plätze wie Fußgängerzonen.

Siehe auch § 22 Satz 1 Kunsturheberrechtsgesetz (KUG/KunstUrhG) oder Art. 5 Absatz 3 GG

Drachentoeter 08.07.2010, 12:16

Es gibt kein generelles Fotografierverbot von Personen in der öffentlichkeit, nur die veröffentlichung solcher Bilder ist ohne erlaubnis der abgelichteten nicht erlaubt.

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Aronphoenix 08.07.2010, 13:32
@manuwinger

Der bezieht sich auf den höchstpersönlichen Lebensbereich. Und dazu gehört ganz sicher keine Fußgängerzone.

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jonizinni 08.07.2010, 14:47
@Aronphoenix

ok stimmt du hast recht das hab ich vergessen ich dachte zb das sich jemand so fotografiren lässt das man in ein haus schauen kanß?!sry

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Aronphoenix 08.07.2010, 16:24
@jonizinni

Das FIlmen in Wohnungen ist durchaus eine Straftat nach 201a, allerdings nur wenn es vorsätzlich geschieht. Ein Fenster durch das man in ein Haus sehen kann, welches auf einem Foto ist auf dem es um etwas völlig anderes geht (z.B. die Fußgängerzone) erfüllt da kaum den Tatbestand.

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Nein, gennerell benötigst die Genehmigung der abgebildeten Personen, es gibt zwar Ausnahmen, aber wenn du nicht sicher bist ob dein Foto unter diese Ausnahmen fällt, solltest du es nicht veröffentlichen.

kommt drauf an: erkennt man die menschen deutlich? also das gesicht? oder könnte man darauf keine person eindeutig erkennen? also wenn man eine person deutlich erkennen kann dann würde ich das nirgends veröffentlichen oder es entsprechend schwärzen

spyccc 08.07.2010, 12:10

Ja, würde ich auch-aber rechtlich bin ich dazu wohl verpflichtet, oder?? Aber wenn man ein Foto von ner Demo macht zum Beispiel..?

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BrotsBernd 08.07.2010, 12:11

Bei Google Street View ist wirklich jedes Gesicht undeutlich gemacht worden,egal ob Times Square oder am A... der Welt,also ist es rechtlich gesehen nicht erlaubt,wenn jemand dagegen klagt,kannst Du Dir sicher sein,das derjenige den Prozess gewinnen wird.

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Wenn die Gesichter nicht deutlich erkennbar sind, kannst du sie schon veröffentlichen. Ansonsten verzerre das Gesicht, dann hast du keine Probleme!

hi die gleiche frage hab ich mir au mal gestellt

eingentlich ist es so das man jede person frage muss wen man sie fotografirt auser wen es ich um eine ,,öffentliche" ,person (politiker etc handelt aber solange man die bilder nicht veröffnetlicht(google bilder, als webung etc kan man einen aus 1 grunden nicht verklagen 1.wo kein kläger da kein richter

mfg jonas

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