Zuerst war ich froh, endlich Zuhause zu sein, aber jetzt tut mir meine Oma leid?

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2 Antworten

Oje, wie süß. Ich kann deine Gefühle gut verstehen, mir geht es auch manchmal so.

Ruf deine Oma an. Telefoniere mit ihr, dann freut sie sich sicherlich. Wohnt deine Oma weit entfernt? Oder könntest du sie auch öfter mal besuchen?

Dass deine Oma sich manchmal einsam fühlt, kann sicherlich sein, aber sie wird sich mit ihrer Situation sicherlich arrangieren und vermutlich fühlt sie sich gar nicht so schlimm, wie du denkst.

Wie gesagt, mein Tipp: Ruf sie häufiger an! Und du kannst ihr auch ruhig erzählen, was du denkst. Vielleicht sagt sie dir auch, was du tun kannst, oder worüber sie sich freuen würde.,

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Kommentar von Blaustern210
16.08.2016, 20:32

Danke, das mach ich! Meine Schwester ruft sie auch oft an.

Sie wohnt übrigens ca. 1 Stunde entfernt.

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Da scheint eine Menge Empathie ihre Wirkung zu entfalten.

Doch wer es versteht, sich in andere hineinzuversetzen, der ist nicht nur bei anderen fürsorglich, sondern auch bei sich selbst, und auch sein Unterbewußtsein denkt über den Tellerrand hinaus.

Dadurch entstehen zwangsläufig Konflikte, und ab und zu wird auch etwas dabei sein, was man gar nicht auf die Reihe bringen kann.

Manchmal hilft aber die Einsicht, daß es kein Ding gibt, daß mehr leisten kann als das, wofür es geschaffen ist und wozu es maximal fähig ist. Das gilt für Maschinen genauso wie für Menschen.

Trauer selbst ist das Werkzeug, das tief im ganzen Menschen nach einer Antwort sucht, wie man etwas anders oder besser machen könnte im Hinblick auf das, was Ursache der Trauer war. Trauer erzeugt mögliche Antworten für zukünftige ähnliche Ereignisse, nicht für vergangene, denn die sind gelaufen (außer, wenn etwas reparabel ist). Reue ist eine entfernte Verwandte von Trauer und verursacht Einsicht.

Falls lediglich Hausstaub als wirkliches Problem erkannt wurde, dann gäbe es natürlich die Möglichkeit, diesen erheblich zu reduzieren.

Um solche Gefühle wieder in den Griff zu bekommen, hilft auch, intensiv darüber nachzudenken, warum im speziellen Fall so viel Mitleid mit der Oma aufkommt.

Jeder Mensch tickt etwas anders als alle anderen. Wer braucht wirklich eine besonders aufmerksame Zuwendung, man selbst oder der andere? Der andere sieht es mitunter ganz anders. Doch Zuwendung bedeutet auch, das Bewußtsein zu vermitteln, nicht vergessen zu sein, Wertschätzung zu erhalten und gebraucht zu werden. Das kann manchmal auch durch etwas ganz anderes bewerkstelligt werden als durch lange Besuche.

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