Zuckerentzug. Ich bin schwach geworden. Was kann ich jetzt machen?

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4 Antworten

Ich verzichte bewusst seit 3 Jahren aus "Haushaltszucker" ;) Sprich auf Süßigkeiten und Softdrinks. Zusätzlich dazu aber auch auf Fast Food und Fertiggerichte und mir ging es nie besser. Meine Haut, sowie mein Magen danken es mir jeden Tag das ich darauf verzichte. Hatte auch nie wirklich das Gefühl auf "entzug" zu sein, da ich für mich deutlich bessere Alternativen gefunden habe die nicht nur gesünder sind, sondern mir auch deutlich besser schmecken. So ziehe ich das ganze jetzt eben schon seit gut 3 Jahren durch ohne Rückfälle ^^ Zuckerzeug oder Fast Food gibs hier wenns hoch kommt nur 3-4x im Jahr und dann nie mehr wie eine Handvoll notgedrungen auf Geburtstagen weil es dort meist keine alternativen dazu gibt. Aber meist bekomme ich da auch nie mehr wie eine handvoll runter weil mein Magen direkt drauf reagiert und mir schlecht wird (bin da immer froh wenns wenigstens Wasser gibt wo ich mich den Abend dran halten kann)

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Meiner Meinung nach ist ein kompletter Zuckerverzicht sinnlos, weil genau solche Rückfälle IMMER wieder die Folge sind!

Lieber den Zucker gekonnt reduzieren und sich selbst hin und wieder belohnen - so 1 mal (höchstens 2 mal) pro Woche.

Im Großen und Ganzen bleibt dein Zuckerkonsum so geringer als mit kompletten Entzug und gelegentlichen Rückfällen. Außerdem steigert es die Motivation bei deiner Ernährungsumstellung und dein "eiserner Wille" wird nicht so stark strapaziert ;)

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Ich kenn das gut und mach so einen Entzug immer in der Fastenzeit, also zwischen Fasching und Ostern. Die Gelüste hören nach 1-2 Wochen normalerweise auf. Und ja, man fühlt sich besser. Ich merk es daran, dass ich einfach nicht mehr so gierig auf Süßkram bin und generell weniger Hunger habe, einfach, weil mein Blutzuckerspiegel nicht mehr ständig stark schwankt. Im Gegenteil, gestern hatte ich zum Kaffeeklatsch zwei Stück Streuselkuchen und fühlte mich dann für den Rest des Tages total überdreht. Lohnt sich auf jeden Fall. Nicht schlimm, dass Du n Aussetzer hattest.

Was mir immer hilft bei diesen Entzugsphasen: ich halte mich die Woche über mit dem Gedanken aufrecht, dass ich mir am Sonntag ein Stück Kuchen gönnen werde.Und wenn der Sonntag dann da ist, hab ich meist schon gar keine Lust mehr drauf, weil das Verzichtenkönnen viel angenehmer ist.

Abgenommen hab ich etwa 3 Kg.


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Kommentar von Queenieleinx
30.05.2016, 22:15

in welchem Zeitraum die 3kg?:)

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Wenn du abnehmen willst, sollst du nicht auf Zucker verzichten, den der ist wichtig für deinen energiehaushalt . Ich bin Diabetiker , daher weis ich das.
Hier ein kleiner Tipp.
Früh normal essen. Mittag mäßig essen und abends komplett auf Kohlenhydrate verzichten. Und Zwischenmahlzeiten weg lassen.
Glaub mir, es wirkt Wunder ;)

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Kommentar von Stellwerk
30.05.2016, 22:23

Naja, es gibt Zucker und Zucker. Letzlich werden Kohlenhydrate auch in Glukose umgewandelt, klar, das braucht der Körepr aus Brennstoff; aber den kann man auch über gesunde Nahrung decken. Was der Körper definitiv nicht braucht, ist der billige Industriezucker in Naschkram, Limos, Schokolade. Ich glaube, dass es darum eher geht.

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Kommentar von Niesel91
01.06.2016, 10:46

Ja genau deswegen sag ich ja , Zwischenmahlzeiten weg lassen 😀 früh kann man ja normal seine Brötchen mit Nutella essen, mach ich auch, das verbrennt man nämlich tagüber.
Mittags kann man auch ruhig Nudeln oder Kartoffeln essen, aber eben eine kleinere Portion. Und abends mal n Salat essen oder ne Suppe :)

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