Zu wenig Gelatine benutzt - was nun?

3 Antworten

"kochen" und gelatine passt NUR zusammen, wenn du dir die gelatine SELBST "erkochen" willst: dazu brauchst du schweinepfoten und schweineschnauze, sowie viel zeit und thermische energie (teuer) die fertige gelatine, egal ob blatt- oder gemahlen, geht durch das kochen kaputt und wird nicht mehr fest.

Die Nummer mit dem Speichel betrifft Stärke, nicht Gelatine! Du kannst die Sülze wie beschrieben noch einmal erhitzen und etwas mehr Gelatine zugeben. Allerdings: hast du auch lang genug gewartet? Die Sülze muss nicht einfach nur abgekühlt sein. Das kann also sein, dass das noch kommt. Wie lange steht sie denn schon kalt?

Allerdings ist in vielen Rezepten zu wenig Gelatine angegeben. Wirklich schnittfest braucht ordentlich Gelatine.

Speichel besteht aus eine Vielzahl verschiedener Enzyme. Natürlich sind die Amylasen, die Stärke abbauen, in der Überzahl, aber andere Bestandteile wirken sich sehr negativ auf die Gelierfähigkeit von Gelatine aus.

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@Foerster1973

Sollte es da irgendeinen Einfluss geben, geliert da aber unter dem Einfluss gar nix. Das bleibt flüssig. Also nichts mit weich gelieren.

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Kann irgendwie Speichel in die Rohmasse gelangt sein? Z. B. durch einen Löffel, mit dem du abgeschmeckt und damit wieder umgerührt hast?

Die Enzyme im Speichel reichen schon in kleinsten Mengen, um die Verbindungen der Gelatine aufzulösen bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen.

Oh, danke. Da habe ich gar nicht dran gedacht. Möglich ist das durchaus, ich probiere gerne mal zwischendurch. Geht das dann gar nicht mehr? Auweia..

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@CountessDracula

Probier doch richtig, so wie man es manchmal im Fernsehen bei Profiköchen sieht:

Mit einem Löffel etwas von der Speise auf eine Untertasse geben und dann von der Untertasse probieren. So kommt kein Speichel in die Mahlzeit.

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