Zu welcher Religion gehört ihr?

Das Ergebnis basiert auf 65 Abstimmungen

Christentum/ christlich 43%
Atheistisch 26%
Islam / muslimisch 15%
Andere 9%
Buddhismus/buddhistisch 6%
Judentum/jüdisch 0%
Hinduismus 0%

23 Antworten

Christentum/ christlich

Ich bin Christ, und habe Gründe/Argumente, um an das Christentum zu glauben. Ich habe mich auch mit anderen Religionen beschäftigt und dementsprechend überlegt, evtl. zu wechseln. Ich habe aber dann Sachen gefunden, die mich vom Christentum überzeugt haben und bin somit bei meiner Religion geblieben.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

danke für deine Antwort

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Christentum/ christlich

Ich möchte dir diese Frage gerne anhand meiner persönlichen Geschichte, wie ich zum Glauben gefunden habe, beantworten (wird ein klein bisschen längerer Text).

Zunächst möchte ich anmerken, dass ich gläubiger Christ bin, der in einer nichtgläubigen Familie aufgewachsen ist. Ich habe auch erst im Alter von 24 Jahren zum Glauben gefunden.

Bei mir fing alles mit der Suche nach dem Sinn des Lebens und der Unzufriedenheit mit mir selbst als Persönlichkeit, gepaart mit einem Gefühl der Ohnmacht etwas dagegen tun zu können, an. Ich war seit meiner Pubertät als Mensch introvertiert, verklemmt und fühlte mich machtlos das ändern zu können, obwohl ich in meiner Kindheit ein lebensfroher und extrovertierter Mensch war.

Das hat bei mir zunehmend zu einem sehr starken Verlangen geführt da endlich ausbrechen zu können. Da ich aber nicht wusste wie ich das tun sollte, weil ich da für mich völlig machtlos war (ich konnte irgendwie nicht der Mensch sein, der ich sein wollte), rief das bei mir Verzweiflung hervor. Und aus dieser Verzweiflung kam ich zu einem Zustand, wo ich für mich wusste, dass ich es selber nicht schaffen kann. Ich hatte vorher schon viele Versuche unternommen, wie z.B. "Personality Coaching", Hilfe von Psychologen, bis hin zu Esoterik und noch weitere Dinge, die mir alle nicht wirklich helfen konnten.

Und so wurde ich dann aufgrund meiner Verzweiflung (ich wusste mir selbst nicht mehr weiterzuhelfen) empfänglich für Gott. Das fing dann mit einem Bibelvers an, der mir sehr ins Herz gesprochen hatte, sodass ich mich dann sehr mit dem christlichen Glauben auseinandergesetzt hatte. Ich habe mein Leben dann in einem Übergabegebet an Jesus gegeben und irgendwann später kam dann bei mir auch die Erfahrung, dass dieser Gott real sein muss. Ich spürte, dass ich innerlich von meinen Fesseln gelöst wurde und in mir wieder den Menschen entdecken konnte, der ich in der Kindheit war (lebensfroh, aufgeschlossen, humorvoll). Ich war also wieder in der Lage ich selbst (mein wahres Ich) zu sein. Auch wenn ich nicht immer und in voller Kontinuität ich selbst war, so war das für mich trotzdem ein großer Erfolg wieder diese Lebendigkeit in mir spüren zu können.

Zudem habe ich auch wirklich Liebe von Gott gespürt und auch beeindruckende Dinge erlebt (ob man es glaubt oder nicht). Ein Beispiel ist zum Beispiel, dass Gott durch die Bibel sozusagen zu mir "gesprochen" hatte. Das konnte ich daran festmachen, dass mir Bibelverse ins Auge gesprungen sind, die mich immer perfekt in meiner aktuellen Lebenssituation angesprochen hatten. Das fand ich bemerkenswert! Das verrückte war, dass es die Verse des Tages in meiner Bibel-App waren. (Also in dieser App wird jeden Tag immer ein neuer Vers des Tages veröffentlicht) Und diese Verse des Tages waren es, womit Gott zu mir (perfekt auf meine Lebenssituation angepasst!), über mehrere Tage hinweg gesprochen hatte. Also die Verse trafen mein Herz so tief, dass ich deswegen sage, dass Gott zu mir gesprochen hat.

Mittlerweile (bin 31 Jahre alt und seit ca. 7 Jahren Christ) kann ich sagen, dass ich stark in meinem Glauben gewachsen bin und in einer Beziehung mit Gott lebe (und damit auch mit seinem Sohn Jesus, durch den Gott sich uns nach meinem Glauben offenbart und den er nach meinem Glauben auch an seiner Gottheit teilhaben lässt)

Die Beziehung ist für mich real und die Früchte der Beziehung sind für mich nicht aus der Hand zu weisen. Ich bin ein glücklicher, erfüllter und dankbarer Mensch. Vor allen Dingen lebe ich weitaus sorgenfreier, weil ich den Herrn Jesus an meiner Seite wissen darf und er mich von allen meinen Ängsten freigemacht hat (teilweise hatte ich heftige Angststörungen) und mir Frieden geschenkt hat (in dem ich jetzt lebe). Das ist toll! Gott steht über dem Tod und allen Krankheiten. Also was gibt mir jetzt noch Grund zur Angst, wenn Gott allem erhaben ist, mein Leben in seiner Hand ist und ich ihn meinen Vater und Freund nennen darf? (was er übrigens für jeden Menschen sein möchte)

Ich darf auch viele Gebetserhörungen erleben und erlebe in Jesus Christus einfach einen Gott, der extrem gut zu mir ist. Das ist so toll und auch toll ist, dass ich Gott durch sein Wort

(also durch die Bibel, das für mich das Buch ist, mit dem Gott sich uns selbst offenbaren wollte und immer noch offenbaren will)

immer besser kennenlernen kann. Sein heiliger Geist hilft mir dabei sein Wort besser zu verstehen. (Also der heilige Geist ist der Beistand Gottes für uns Menschen, wenn wir Gott bzw. seinen Sohn Jesus in unser Herz einladen und Jesus (und damit auch Gott) als unseren Herrn und Erlöser für uns annehmen)

Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass ich als Christ nicht gleich sofort der völlig befreite Mensch war. Ich war nicht perfekt und bin es auch heute nicht und es kommt vor, dass ich sündige (also nicht im Sinne der Liebe handle), aber es kommt nun viel seltener vor. Also Gott hat da bei mir schon einiges bewirkt.

Durch den Wachstum im Glauben (was ein stetiger Prozess bei mir war und auch ist) bin ich mittlerweile aber zu einem Menschen geworden, der inneren Frieden hat und glücklich ist.

Meine Beziehung zum Herrn Jesus Christus ist aber nur dadurch gewachsen, dass ich mich auch mit dem Glauben beschäftigt habe (also auch die Bibel (zuerst das neue Testament) gelesen habe und noch lese) und auch die Beziehung zu ihm im Gebet gesucht habe und sie natürlich auch noch suche.

Ich hoffe, dass diese Lebensgeschichte dir dabei helfen konnte zu verstehen, warum ich so hinter meinem Glauben und der absoluten Überzeugung, dass Jesus real ist, stehe.

Gott liebt nach meinem Glauben alle Menschen und hält auch für alle Menschen (also auch für dich) die Arme weit offen:

wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Johannes 6:37

Jesus kann nach meinem Glauben nur ein Gebet weit von dir entfernt sein.

Liebe Grüße!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bibelstudium, Beziehung mit Gott/Jesus, christliche Gemeinde
Atheistisch

Das bedeutet nicht, dass ich verbittert oder unglücklich bin.

Es bedeutet nicht, dass ich denke, dass ich alles weiß.

Es bedeutet nicht, dass ich hasserfüllt bin.

Es bedeutet nicht, dass Atheismus meine Religion ist.

Ich bin nicht Atheist, weil es cool ist.

Ich bin nicht Atheist, weil ich sündigen möchte.

Ich bin nicht Atheist, weil ich Gott für etwas, das mir passiert ist, böse bin.

Ich bin nicht Atheist, weil ich Satan folge.

Ich bin nicht Atheist, weil andere Atheisten mir das eingeredet haben.

Ich bin Atheist, weil ich, nach sorgfältiger Prüfung des Themas keinen Beweis für die Existenz irgendeines Gottes sehe und deshalb auch keinen guten Grund habe zu glauben, dass irgendein Gott existiert.

Warum ich Atheist bin:

  • Weil Religionen von „Nächstenliebe“ reden aber nur wenige sie auch praktizieren. Meiner Meinung nach nur noch ein werbewirksames Schlagwort.
  • Weil Religionen immer dann, wenn sie Macht haben nur Krieg und Unfrieden auf der Welt bringen. Nicht nur in der Vergangenheit, auch heute noch.
  • Weil religionsfanatische Eltern, Lehrer, Erzieher ihre Kinder mit Gehirnwäsche, Drohungen von ewiger Verdammnis, Hölle usw. gefügig und zu willenlosen Geschöpfen machen. Wenn man die Einstellung hinterfrägt, sind sie auch so erzogen (manipuliert) worden.
  • Weil religionsfanatische Eltern ihre Kinder nach dem „biblischen Motto“ erziehen: „wer seine Kinder liebt der züchtigt sie!“.
  • Weil Religionsfanatiker scheinheilig jede Gelegenheit nutzen zu beten wenn sie aber aus der Kirche kommen ihre Familie, Nachbarn, Kollegen schikanieren und sogar schlagen.
  • Weil Religionen mit unsinnigen Ge- und Verboten gegen Regeln der Natur arbeiten (Sex vor der Ehe, Zölibat, Unkeuschheit, Homosexualität, usw.). Was soll an Liebe, Sex, Zärtlichkeit usw. unter Erwachsenen und im Einverständnis aller Beteiligten schlecht sein?
  • Weil Religionen in ihrer Intoleranz Andersdenkende verachten, nötigen, verfolgen, foltern und sogar töten.
  • Selbsterfundene Götter und Dämonen erfinden um Menschen in ihrem Namen zu bekämpfen, zu unterdrücken oder abzukassieren dies schon seit es Menschen gibt.
  • Weil, besonders unsere Religionen, sich vom Steuerzahler finanzieren lassen und nicht wie jeder anständige Verein auch, sich über Mitgliedsbeiträge, Arbeit oder Spenden finanzieren.
  • Weil Religionen (auch heute noch) Homophobie, Konversionstherapien, exorzistische Handlungen, gesund beten usw. praktizieren
  • Weil Religionen immer noch in Politik, Erziehung und Schulen mitmischen und dort ihre Irrlehren verbreiten.
  • Weil Religionen ihr Lehr- (Märchen-)buch Bibel für ihre widerlichen Zwecke je nach Bedarf auslegen und interpretieren.
  • Weil Religionen ihren Kindern ihren Irrglauben aufzwingen und sie nicht selbst entscheiden lassen.
  • Weil Religionen und deren Gläubige den Wahn verfolgen, jeden ihrer Nächsten zu missionieren.
  • Weil Religionen immer noch extrem Frauenfeindlich sind nach ihrem Motto „Die Frau sei dem Manne Untertan“.
  • Weil jede Religion ihren Gott bzw. Glauben als den einzig wahren bezeichnen und alle Anderen verachten oder verdammen.
  • Weil es keiner Religion bedarf, ein guter Mensch zu sein sondern Ethik. Dies ist uns angeboren, Religion ist anerzogen.
  • Weil Religionen gegen die Natur arbeiten nach deren biblischen Motto: „Macht Euch die Erde Untertan“. Dabei wird sie ausgeplündert.
  • Weil Religionen und vor allem Götter in einer Zeit aus Gründen entstanden sind, welche für Menschen unerklärbar waren: Blitz, Donner, Naturkatastrophen, Missernten, Firmament usw.
  • Weil Religionen nur ihren Religionsführern und deren Anhang zu Geld und Reichtümer verhelfen.
  • Weil mit Religionen politische Ziele von Diktatoren und Religionsführern durchgesetzt werden.
  • Weil sie mit ihren Büchern (Bibel, Koran usw.) den Menschen ihren fadenscheinigen Idealismus aufzwingen und ihnen weißmachen, sie wären ein Leitfaden fürs Leben. Jedes Märchen ich ist besser.
  • Weil ihre Bücher einen erfundenen grausamen, rachsüchtigen, eifersüchtigen Gott beschreiben um Menschen und ganzen Volksstämmen ihren geistigen „Stuhlgang“ aufzudrängen.
  • Weil Religionen und ihre Angehörigen jede Schuld auf Andere (Religionen, Sekten usw.) abwälzen und sich selbst als die „anständige“ Religion bezeichnen. Warum distanzieren sie sich dann nicht ganz entschieden (auch der Papst) davon?
  • Weil zwischen dem was Gläubige predigen und dem wie sie handeln Welten liegen und damit sind sie für mich unglaubwürdig.
  • Weil sie in der Vergangenheit und auch noch in der Gegenwart viele Menschen auf dem Gewissen haben (Andersdenkende, Suizide, . . .)
  • Weil sie eine sehr aggressive Missionierung betreiben.
  • Weil sich Religionen an veralteten Büchern und Ideologien orientieren und diesen Unsinn von Generation zu Generation weiter geben.
  • Weil sich Religionen aufgrund ihrer Rechthaberei und Intoleranz nicht weiterentwickeln.
  • Weil Religionen mit ihren unsinnigen Regeln und Unterdrückungsforderungen die Jugend verderben und ihnen ihre schönsten Jahre „stehlen“.
  • Weil die Möglichkeit zur Kinderzeugung von der Natur kommt aber die Pflicht zur Kinderzeugung von den Religionen.
  • Weil Religionen ganz natürliche Vorgänge der Natur (Liebe, Zärtlichkeit, Nähe usw.) verbieten.
  • Weil Sie wissenschaftliche Fakten verleugnen und sogar bekämpfen einschl. der Menschen die diese Beweise liefern.

Danke für deine Antwort

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Christentum/ christlich

Es gibt für mich einfach viele Gründe dafür, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dem es gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren (die Bibel selbst, die Historizität der Auferstehung Jesu, erfüllte biblische Prophetie, die Präzision der Überlieferung der biblischen Bücher, dass Gott uns die Ewigkeit (= dass unsere Existenz mit dem Tod nicht einfach vorbei ist, sondern weitergeht bzw. erst richtig anfängt) ins Herz gelegt hat, die Schöpfung usw.).

Nach der Bibel:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Ich selber bin muslimisch akzeptiere aber jede Religion und danke für deine Antwort und Erklärung

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Christentum/ christlich

Ich bin evangelisch-reformierter Christ und glaube an den dreieinigen Gott (Gott Vater, Jesus Christus seinen Sohn und Heiliger Geist).

https://www.youtube.com/watch?v=5Uqav9AWODE

Am Glauben überzeugt mit die

  • Lehre und das Leben von Jesus im Neuen Testament
  • die Erfahrungen nach Gebeten
  • die vielen Erfahrungen von Christen mit Gott in Biografien. Zum Beispiel die vielen Wunder des Arztes Klaus-Dieter John.

Er plante und baute ein modernes Hospital im Wert von 15 Millionen für die Quechua-Indianer in den Anden Perus. Geplant hat er ohne Startkapital, gebaut ohne staatliche Hilfe, alleine mit Spenden und dem Vertrauen auf Gottes Unterstützung. Über 400.000 Patienten wurden bis heute dort behandelt.

https://www.thalia.de/suche?sq=Klaus-Dieter+John (3. 4. und 6. Treffer)

  • Die Lebensberichte auf youtube.

https://www.youtube.com/watch?v=JRlQCLuiiXw - darunter der zweifache Kickboxweltmeister Edik Mahmudyan

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