Zu welcher Glaubensgruppe gehör ich nun?

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17 Antworten

Der Sinn der Wissenschaft liegt eben darin, Aussagen über die Natur zu machen, die in allen Situationen zutreffen und somit wahr sind. Religion hatte früher, und ich betone früher, dieselbe Funktion für die Menschen, als es noch keine nennenswerte Wissenschaft gab.

Warum blitzt es am Himmel? Heute wissen wir: elektrostatische Aufladung. früher wusste das keiner, also brauchte man eine gute Erklärung: Gott ist sauer, völlig klar. Religion erklärte die Welt früher, und die Menschen wollten und brauchten Erklärungen, so sind wir.

Heute ist dieser Teil der Religion erledigt. Auch für Theologen übrigens. Kein gläubiger Mensch glaubt heute mehr, dass die Bibel wissenschaftliche Aussagen treffen kann (außer diverse Sekten und radikal Gestrige). Geschrieben wurde sie von Nomaden, die vor ein paar tausend Jahren in einer völlig anderen Kultur, mit anderen Vorstellungen von Familie, Ehe, Heimat, Moral und Glaube und ganz anderen alltäglichen Problemen gelebt haben.

Insofern hast du völlig recht. Daran sollte keiner glauben. Was aber trotzdem viele haben, ist dieses quälende Bedürfnis, dass da doch was ist. Eine Art höhere Macht, eine unsichtbare Sinn-Sache, Schicksal, Karma, irgendwas, was uns lenkt. Oder dass es wenigstens nach dem Tod weitergeht. Was du auch selbst hast. Und weil die Religion dazu ne Menge Antworten gibt, glauben so viele Menschen immer noch an die Bibel.

Also würde ich vorsichtig sein damit, dich über Religiöse lustig zu machen. Du kennst dieses Bedürfnis ja auch. Vlt. kannst du dich in Zukunft etwas mehr mit diesem Bedürfnis auseinandersetzen und etwas weniger mit der Glaubwürdigkeit der Bibel (ein Buch voller geschichtlich gebundener Metaphern und Bilder). Neuropsychologisch wurde ja schon eine Region im Gehirn aufgetrieben, die religiöse Gefühle verursacht ;)

Du selber bist übrigens Agnostiker, weil du zweifelst, ob es Gott gibt oder nicht, kein Atheist. Für Atheisten gibt es keinen Gott, und zwar sicher.

Lonys 28.02.2014, 14:13

Danke, deine Antwort ist sehr gelungen und bin froh, dass doch jemand die Sache genauso sieht wie ich :)

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Ih will's mal so sagen: Die Wissenschaft beantwortet, wie etwas funktioniert, oder wie es entstanden ist, oder wie es mit was zusammenhängt. Wissenschaft liefert Zahlen, Daten, Fakten. Im Glauben dagegen geht es um den tieferen Sinn, also weshalb gibt es das und das eigentlich und wofür bin z.B. ich auf der Welt. Deshalb geht es nicht um die Frage Wissenschaft ODER Glaube. Man kann die beiden nicht gegeneinander ausspielen.

Eins kapier ich nicht. Seit es Menschen gibt, haben sie sich Gedanken dazu gemacht, woher man kommt und wohin man geht und warum das alles. Verschiedene Religionen haben verschiedene Erklärungsmodelle gefunden - immer bezogen auf den jeweiligen gesellschaftlichen Horizont. Aber jetzt nimmt man den Horizont der Orientalen von vor 2000-6000 Jahren und behauptet, jeder, der das nicht wörtwörtlich nimmt, sei kein richtiger Christ. So ein Quatsch!

Bei einem Märchen oder einer guten Fantasy-Story regt sich keiner auf. Jeder weiß, dass es irgendwie einen wahren Kern und eine tiefgründige Aussage gibt, und dass das Drumherum eine spannende Geschichte ist, in die es gepackt wurde. Oder wenn ein Gedicht schwülstig ist, dann weiß man, dass das halt poetische Übertreibung ist. Stilmittel, würde der Germanist sagen. - Aber bei der Bibel wird ständig diskutiert, wie kann einer das nur wörtlich nehmen, obwohl doch die Wissenschaft längst bewiesen hat, dass... Die Bibel hat doch ein völlig anderes Anliegen. Sie will von Gott erzählen. Wer er ist und wie er ist. Statt eines Steckbriefs wird in Geschichten mit tieferem Sinngehalt von ihm erzählt. Das ist Orientalistik in Reinform; schonmal 1001 Nacht gelesen?

Bei anderen Religionen kenn ich mich nicht so aus, aber könnte mir vorstellen, dass es ähnlich ist. Also, dass z.B. eine schamanische Geschichte auch rüberbringen will, wer und wie Manitu ist. Und nicht, dass irgendwann irgendeinem Indianer irgendwas exakt so passiert ist.

Glaube ist Begegnung mit dem übernatürlichen und unsichtbaren. Weil es übernatürlich und unsichtbar ist, kann man es wissenschaftlich nicht erfassen. Ob man sich darauf einlassen will, muss jeder für sich selber entscheiden. Das kann einem keiner vorkauen, auch die Kirche nicht, obwohl sie seit Jahrhunderten meint, es tun zu müssen. Aber Erfahrungen kann man nur selber machen.

Jedenfalls geht es im Glauben darum, dieses unsichtbare, übernatürliche Wesen kennenzulernen - ob es nun Gott oder Allah oder Wishnu oder Teutates oder "das Universum" oder sonstwie heißt. Da will ich niemandem reinreden.

Auch ob man innerhalb einer Kirche oder anderer religiöser Gruppe danach sucht oder für sich allein, sollte jedem selbst überlassen bleiben. Zwar kann es sein, dass Leute um einen herum hilfreich sind. Genausogut (oder -schlecht) können sie aber auch hinderlich sein. Vor allem, wenn einer meint, was er selber erlebt hat, sei das non plus ultra, das für alle andern auch gelten muss.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich Gott kennengelernt habe und ihn auch immer wieder erlebe. Ich erlebe ihn nicht als fern irgendwo, sondern als ganz nah bei mir. Deswegen glaube ich an ihn und es ist mir sch...egal, ob ich das wissenschaftlich belegen kann.

Ich bekomme auch Antworten auf meine Gebete - allerdings nicht unbedingt immer die, die ich mir gewünscht habe... auch das gehört zu einer Beziehung... Gott ist nicht der Dackel vom Dienst, der mich in Watte packt und ungefiltert alle Wünsche erfüllt, sondern eine Person, die mich ernstnimmt und die genauso von mir ernstgenommen werden will.

Doch wie gesagt: Erfahrungen muss man selber machen. Wenn du Bock hast, nach Gott zu suchen, dann mach's. Ich finde, es lohnt sich. Wenn aber nicht, dann zwing dich nicht dazu, nur weil irgendwer sagt, "man" sollte.

Zum Schluss noch mein persönlicher Literatur-Tipp: "Fragen an das Leben" von Nicky Gumbel.

Ihr seit alle so unwissend! Es ist selbstverständlich das es einen Gott gibt sonst würde es euch nicht geben oder die Welt es muss einer sein der es erschaffen hat und das ist Allah (gott) und dafur gibt es auch viele Gründe .. liest einfach mal denn kuran dann habt ihr eure Antwort und kch kann es dir nur vom herzen empfehlen und am ende kannst du ja selber entscheiden was du sein willst, viek Glück

Lonys 28.02.2014, 14:25

Sei jetzt bitte nicht beleidigt: aber warum soll ich den koran lesen,wenn ich nichtmal die Bibel freiwillig lese??? Und warum sollen wir unwissend sein?? Wir vertrauen eben der Wissenschaft, die bessere Erklärungen gibt, als irgendein Religionsbuch mehr. Wissenschaft ist im Gegensatz zu Religion bewiesen. aber gut ich will ja nicht dich und deinen Glauben verletzten, du kannst ja weiter glauben wenn du willst aber BITTE versuch nicht iwie Leute zu "bekehren".

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hcdfanatic83 17.04.2014, 00:26
Es ist selbstverständlich das es einen Gott gibt

Dann gäbe es keine Atheisten. Es gibt sie aber.

sonst würde es euch nicht geben

Doch, hast du noch nie von sexueller Fortpflanzung gehört?

es muss einer sein der es erschaffen hat

Wieso?

und dafur gibt es auch viele Gründe

Zum Beispiel?

liest einfach mal denn kuran dann habt ihr eure Antwort

Hab ich bereits getan. Antworten habe ich keine gefunden, nur einen Haufen Fehler.

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Du bist auf der Suche nach der Wahrheit und die Wahrheit muss fuer dich ueberzeugend sein und erfahrbar, kein Geschwafel oder Glaubensbekenntnis. Letztlich bist du auf deine eigene Erfahrung zurueckgeworfen, wie alle Glaeubigen oder Nichtglaeubigen. Sie alle warten auf ein Zeichen, dass die Absolutheit sie wohlwollend unterstuetzt. Du kannst, wie alle anderen eigentlich wenig machen, um die Gotteserfahrung schneller zu machen, aber der Absolutheit ist es egal wie du sie erreichst. Also ist jeder Weg der Richtige oder nicht. Jeder moechte natuerlich auserwaehlt sein, aber bis dahin sind die Huerden deines Egos zu nehmen. Zwischen dir und der Absolutheit steht nur dein Ego, sonst nichts, dein eigebildetes Ich, welches meint, fuer alles verantwortlich zu sein, es sei denn, es laeuft schlecht, dann ist der liebe Gott der Schuldige. Arbeite an deinem Erkennen deiner falschen Identifikation mit der Stimme im Kopf, deinen Gedanken. Wenn du erkennst, dass du nicht der Denker bist, dann wirst du den groessten Schritt schon genommen haben. Der Todeskampf des Egos kann lang und schmerzhaft sein, aber es muss gehen, sonst ist kein Weg frei fuer die Gotteserfahrung. Alles Gute!

Hallo - um es kurz zu machen: du bist normal :)

Ich habe Jahrzehnte an einen Gott geglaubt, weil ich in eine christlichen Familie und Umgebung hinein geboren wurde. - - Heute bin ich mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sicher, dass es diesen Gott nicht gibt - und auch keinen anderen.

Falls es irgendein göttliches Wesen "da draußen" geben sollte, dann ist so weit entfernt oder so desinteressiert am irdischen Leben, dass es mir sonstwo vorbei gehen kann.

Es ist allerdings nur eine erlernte "Notannahme", es könnte so etwas geben. Die irdischen Beobachtungen sprechen dagegen - wie du selbst erfahren hast. Die Einbildung, "da sei etwas", ist allein der gewohnten allgegenwärtigen spirituellen und religösen Dröhnung geschuldet. Das wird vergehen, denn die Menschen werden es irgendwann Leid sein, an diese Seifenblasen zu glauben.

Ganz einfach. Stell dir einfach mal den mensch vor. Augen,nase, du kannst kommunizieren, gehirn, hören, stell dir mal den ablauf der organe vor.. Und das es mann/frau gibt.. Und das beste bsp: das genital des mannes und das der frau, passt ja wie stecker in die steckdose. So perfekt, wer will den jtz noch sagen, das wir durch einen "urknall" enstanden sind?? Lass mal ne bombe platzen "knall" und guck mal ob alle gleich aussehen?!

WISSENSCHAFT belegt sachen die ein Prophet vor ca 1500 Jahren gesagt hat. Sie stellen fest das was im islam verboten ist nur zum gunsten der gesundheit des menschen gemacht ist (schwein,rauschmittel,alkohol). Sie stellen ERST JTZ fest, dass was ein Prophet vor 1500 Jahren gesagt hat gesund für den menschen ist (schwarzkümmel, männlicher vollbart).

Ich bin Moslem und kann nur empfehlen den ganzen ateisten,christen, juden sich einfach mal aus Menschlichkeit den Kuran von einer IIS oder einer IGMG moschee zu kaufen, natürlich mit deutscher übersetzung meine freunde.

Es ist keine religion die nur einer bestimmten gruppe,nation,volk,stamm geschickt wurde, es ist für die komplette menschheit.

WICHTIG: beim lesen bitte ohne VORURTEILE lesen, scheißt drauf was all die zionistischen MEDIEN sagen, öffnet euer herz und liest es mit geduld und vernunft. Das "klick" im kopf und herzen wird kommen ;)

Ich Liebe euch haha. Peeaace :D

SackheimBeutlin 24.03.2014, 13:36

rofl... ja, man kann sich das auch schönreden... Wo soll ein Vollbart denn bitte gesund sein?

Es gibt nur eine wirkliche und wahrhaftig richtige Glaubensrichtung, der alles erklärt und mit allem vereinbar ist: Agnostizismus

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hcdfanatic83 17.04.2014, 00:22
Stell dir einfach mal den mensch vor. Augen,nase, du kannst kommunizieren, gehirn, hören, stell dir mal den ablauf der organe vor.. Und das es mann/frau gibt.. Und das beste bsp: das genital des mannes und das der frau, passt ja wie stecker in die steckdose.

Ja, das wird durch die Evolution ganz gut erklärt.

wer will den jtz noch sagen, das wir durch einen "urknall" enstanden sind?

Niemand, denn der Urknall hat nichts mit der Entstehung des Menschen zu tun.

Lass mal ne bombe platzen "knall" und guck mal ob alle gleich aussehen?!

Der Urknall war keine Explosion und niemand sagt, dass der Urknall uns erschaffen hat.

Hast du von nichts eine Ahnung?

WISSENSCHAFT belegt sachen die ein Prophet vor ca 1500 Jahren gesagt hat.

Nein, tut sie nicht.

schwein,rauschmittel,alkohol

Schwein ist nicht ungesund. Dass Rauschmittel und Alkohol ungesund sind war auch damals schon offensichtlich.

schwarzkümmel, männlicher vollbart

Mal abgesehen davon, dass das Blödsinn ist: Na und? Meinst du die Menschen damals waren dumm und konnten nicht sehen was den Menschen gut tut?

all die zionistischen MEDIEN

Ach so, du bist wirklich ein Idiot.

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Irgendwann wird ichs ja eh erfahren, bisdahin wärs mir eig egal

Wenn ich recht habe, erfahren wir es nie :)

Wieso brauchst du unbedingt eine genaue Bezeichnung? Wieso muss immer alles in eine bestimmte Schublade? Sag doch einfach, du zweifelst halt an ex cathedra verkündeten ewigen Wahrheiten und hast momentan (vielleicht) mehr Sympathie für die Wissenschaft, als für den Glauben, aber sichere Aussagen kannst du nicht treffen. Näher kommt man mit einer Definition an die "Wahrheit" sowieso nicht ran.

Lonys 27.02.2014, 19:05

Doch wenn wir tot sind und wir dann in den himmel kommen dann wissen wir dass es gott gibt, wenn nix passiert gibt es keinen Gott :)

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Dummie42 27.02.2014, 19:28
@Lonys

Wenn nix passiert, erfahren wir auch nicht mehr, dass nix passiert.

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ArchEnema 27.02.2014, 22:37
@Dummie42

Also ist es sinnvoll, an ein Leben nach dem Tod zu glauben. ;-)

Denn unter der Prämisse, dass es eins gibt, ist das optimal. Unter der Prämisse, dass es keins gibt, ist es eh schnuppe. Aber wehe, es gibt eines - und man rechnet nicht damit!!!

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jennygirl90 28.02.2014, 00:13
@ArchEnema

Aber wehe, es gibt eines - und man rechnet nicht damit!!!

Und noch schlimmer: Man hat sich für die falsche Religion entschieden bzw. sein Familie hat das getan. Da steht man dann plötzlich vor dem großen Manitu und kann sich in den ewigen Jagdgründen nicht verständlich machen...

Polytheismus ist also jedem Mono- oder Atheismus vorzuziehen. :)

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ArchEnema 28.02.2014, 09:41
@jennygirl90

Da die allgemein anerkannten Umgangsformen unter Menschen eigentlich seit Jahrtausenden, überall auf der Welt und in allen Kulturen bis auf unwichtige Details die selben sind, wird ein "guter Mensch" immer und überall ein guter Mensch bleiben.

Aber ein im Sinne der jeweiligen Religion "guter" Christ, Moslem, Pastafari etc. ist leider immer nur ein guter Christ, Moslem oder Pastafari. Auf so ein Glücksspiel lasse ich mich nicht ein.

Manitu ist übrigens unpersönlich: Eine allen Dingen innewohnende Kraft oder Geist. Du kannst also bestenfalls mal vor Kitchi-Manitu, dem obersten/größten Geist, stehen. ;-)

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wenn Du gern zu einer sehr menschl. Gruppe gehören möchtest ist evtl. unter den freien Humanisten eine, die Dir gefällt :) oder Du lebst ohne Mitgliedschaft :) nach deren Richtlinien und handelst danach..............FREI, nach + in einer humanen :)), nicht theologisches Verklärung Bildung..................die einigenden Werte sind ::

Die Grundwerte des Humanismus sind :

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Toleranz. Die Grenzen sind dort, wo man es mit Intoleranz und Verletzung der Menschenrechte zu tun hat.

Demokratie

Solidarität

Frieden

Gleichberechtigung der (aller) Geschlechter

Recht und Pflicht des Menschen zur Selbstbestimmung

Gegen Dogmatismus und absolute Wahrheiten. Friedlicher Austausch von Ideen. Anerkennung der Begrenztheit unseres Wissens.

Bejahung der Wissenschaft, die an ethischen Kriterien geknüpft werden muss.

Die Welt in ihrer Vielfältigkeit und Widersprüchlichkeit erleben.* Die Vielfalt als Bereicherung des Lebens ansehen.*

Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Die Freiheit zwischen verschiedenen Lebensauffassungen wählen zu können.

Leid wird nicht als sinnstiftend angesehen. Ziel ist die Minimierung von Leid und die Vermehrung von Glück. ...............................................................................................................> lese evtl. auch mal dort ... es tut sich was...weiter

..http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article123735716/Humanisten-fordern-eigenes-Unterrichtsfach.html

m. Lebens bejahenden Grüßen ;)h

Wenn du nicht aus der Kirche ausgetreten bist, bist du den Papieren nach immer noch Katholik oder Protestant.
Da du aber an keinen Gott mehr glaubst, würde ich dich als glaubenslos bezeichnen oder als nicht praktizierender Christ.

Atheisten schließen die Existens eines Gottes aus

Agnostiker schließen dies nicht aus, halten es jedoch für äußerst Unwahrscheinlich und sagen, dass es auch egal ist, da es keine Rolle spielt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Agnostizismus

Du bist es nicht, aber könntest dich zu einem entwickeln: Agnostiker. Google das mal nach, vielleicht findest du dich ja darin wieder.

Zu deinen vielen anderen Fragen: Für mich als Christ ist Wissenschaft und Glaube kein Gegensatz. Ganz im Gegenteil. Die Schöpfung ist ein Wunder in sich, in seiner Schönheit. Die Wissenschaft nähert sich diesem Wunder, entdeckt es.

Da Du selbst nicht ganz sicher bist, ob und wie es einen Gott oder eine höhere Macht gibt, würde ich Dich eher als Agnostiker einreihen. Google doch mal nach diesem Begriff und vergleiche, ob Du diese Bezeichnung als für Dich besser zutreffend als Atheist hältst.

Solange Du nicht aus der Kirche ausgetreten bist, bist Du immer noch Christ!

Moonie1970 27.02.2014, 18:33

Ich glaube, Jesus wäre da anderer Meinung...

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Moonie1970 28.02.2014, 06:44
@Zwischenton

Ich glaube, das Jesus Christsein als Einstellung verstehen würde, nicht als "hab halt noch nicht gekündigt".

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Brighet 28.02.2014, 08:21
@Moonie1970

Und die Bibel macht auch ganz deutlich das Christsein alleine nicht ausreicht um vor Gott gerecht zu sein. Allein der Glaube an Gott und Jesus Christus seinen Sohn macht uns vor Gott gerecht. (Römerbrief 3-28)

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brettpit 28.02.2014, 09:53
@Brighet

Alleine der Glaube reicht nicht aus!! das ist falsch was du schreibst

Jakobus erklärt dies deutlich im 2. Kapitel

Ihr seht also, dass der Glaube allein nicht genügt; ein Mensch wird nur dann von Gott für gerecht erklärt, wenn sein Glaube auch Taten hervorbringt28.

gemäss der neuen Genfer Übersetz.

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Zwischenton 28.02.2014, 14:00
@brettpit

Das alte Dilemma: was stimmt denn nun? Macht der rechte Glaube selig - oder sind es zusätzlich die Taten, also das Einhalten der göttlichen Gebote?

Diesen Streit gab es übrigens schon kurz nach Jesu Tod noch bevor das Christentum überhaupt eine "Schriftreligion" wurde. Paulus und Jakobus, der "Herrenbruder" führten zwei unterschiedliche "Jesusgruppen" an und stritten schon damals, so etwa in der 50er Jahren des ersten Jahrhunderts um genau diese Frage.

Es gibt keine eindeutige Antwort. Gerade die Evangelikalen, die die "frohe Botschaft" des allein seligmachenden Glaubens an den Erlösungstod Jesu als einzige und ausreichende Eintrittskarte in den Himmel (als umfassender und stellvertretender Akt der Sündenvergebung) verkünden, erwarten die "Früchte des Glaubens". Wer sie nicht bringt, ist kein Gotteskind, denn erst die "Früchte" sind der "Beleg" für die wahre Bekehrung.

Das ist eine Art Catch22 - oder Catch 23. Der Gläubige ist zwar durch den Glauben von seinen Sünden befreit - - zeigt er aber keine nachfolgenden Taten, ist das ein Indiz, dass er nicht richtig gläubig ist. Ohne Taten keine Erlösung ....

Und welche und wieviele Taten sind es denn genau ;)) Kannst du das erklären, brettpit?

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Nennt sich das nicht "Heide"? Ich denk auch so wie du und es gibt da, glaube ich, nicht einen direkten Begriff dafür.

Moonie1970 27.02.2014, 18:34

Nein, Heide bedeutet nicht, dass jemand nicht an etwas Göttliches glaubt, sondern dass er kein Christ ist. Das ist ursprünglich eine Bezeichnung für Anhänger der Naturreligionen, die meist mehrere Götter verehrten.

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Lonys 27.02.2014, 18:35

mein frühere religionlehrer sagte immer, heiden sind die,die an mehrere Götter glauben, ich glaub ja auch dass einfach Leute mit anderen Religionen sind aber...kp :)

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Christ aus Gewohnheit.

Ja Agnostiker. Das sind Leute die sich selbst eingestehen, dass sie nicht wissen ob es einen Gott gibt oder nicht.

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