Zu welchen technischen Bedingungen würdet ihr euch ein Elektroauto zulegen. Meine Bedingungen:?

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6 Antworten

Das hört sich derart gut an, das hier vermutlich noch min. 10-20 Jahre Forschung an einer deutlich potenteren Speichertechnologie ( Akku-Technologie ) ins Land ziehen werden. Denn daran hapert es halt momentan noch absolut. ( unzureichende Energiedichte im Speicherverhalten pro KG )

Aber mit solch einem Fahrzeug ( mit den von Dir beschriebenen Eckdaten ) wären ja schon "sichere" 300 KM Reichweite bei ganz normaler Fahrweise ( und nicht ultra-sparsam ) ein Anreiz.

Für die "Ladezeit" des Akkus zumindest an Tankstellen gibt es ja inzwischen die durchaus praktikable Idee des "Leihakkus". Der entladene Akku wird in dieser Idee an einer entsprechend ausgestatteten Tankstelle einfach ( automatisch ) gegen einen geladenen Akku ausgetauscht.

Für den Stadtverkehr ( Grossstadt ) würde bei entsprechender Preisgestaltung und Infrastruktur und einer Reichweite von min. 300 KM da durchaus schon SINN und Anschaffungsargument für E-Fahrzeuge bestehen.

Min. 300 KM Reichweite wären aber vor allem auch bei Pedelecs und E-Scootern ( Klasse AM ) zu angemessenem Preis und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 55 - 60 KM/h bei den E-Scootern ein sinnvolles Argument für Ballungsräume.

Bei solchen Fahrzeugen kann man insbesondere für kürzere Pendelwege zur Arbeit dann auch "entspannte" Ladezeiten zwischen 4-8 Stunden ( von 15% auf 80% Akkustand ) durchaus schon annehmen. ( bemessen an aktuellem Stand der Akku-Technologie & Langlebigkeit des Akkus )

Nachtrag :

für den Pendlerverkehr insbesondere zur Arbeit wäre aber eine Rückbesinnung auf deutlich verbesserte Infrastruktur des ÖPNV direkt in die Gewerbe- / und Industriegebiete noch sinnvoller als Individualverkehr. Die Busse müssten dann nur noch sauberer werden im Antrieb


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Kurz und prägnant:

Das gibts derzeit nicht und das wirds auch in 10 Jahren unter den derzeitigen Voraussetzungen nicht geben.

Ein 'astreines' E-Auto ist ein City-Auto und kein Langstrecken-Fahrzeug.

Da Genossenschaftsverbünde von freien Herstellerm, Enthusiasten gescheitert sind - auch weil sie von der etablierten Industrie unterdrückt werden - wird ein Preis unterhalb dessen von Fossil-Antrieben Illusion bleiben.

Wer will auf E-Antrieb umstellen?

Nicht die Industrie, weil sie weder Umsatz noch Gewinn schmälern will, nicht der Staat, weil er weniger Steuern einnimmt - begonnen von Kfz-Steuer bis zur Verbrauchssteuer.

Man betrachte das Rumgeeiere bei der Präsentation des Wankel-Motors.

Ich werde derzeit mit halber Lkw-Steuer berechnet (Gewicht). Macht 28  € pro Jahr. Kewet hat Baujahr 1992.

Die Etablierten testen seit längerer Zeit im Ausland mittels Joint-Ventures den europäischen Markt.

Die Marktführer kommen derzeit aus Frankreich. Die Franzosen heizen nicht auf der Autobahn, sie sind mit weniger Komfort zufrieden und der Staat unterstützt die Technologie.

Hier - naja.




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Kommentar von Pauli010
19.09.2016, 08:18

Ein - leider - herausragendes Beispiel aus neuester Zeit ist der Kolibri der Innovative Mobility in Jena.
Begonnen 2009 heißt es: ... wollen in 2013 herausbringen ... 2014, nächstes Jahr ... 2015 - kommt demnächst ...

Es wird ein Prototyp auf der IAA gezeigt, von Journalisten umlagert - Spitze, toll etc.

Es werden Preise eingeheimst, Fördergelder eingestrichen -

Nix ist passiert. Falsches Konzept. Futuristischer Sitz, Flügeltüren etc.

Wo setzt man das Kind hin, das man aus dem Kindergarten abholt?

Wie steigt man in den Rollstuhl ein, wo verstaut man diesen?

Das Ding ist ein Einsitzer (weil der Geschäftsführer feststellt, die Autos sind im Durchschnitt mit 1,3 Personen besetzt!!), super-schmal, und dann verbreitet man noch den Unsinn, damit würde man Parkplatz sparen. Da das Gerät über 2 Meter 40 ist, darf man auch nicht quer-parken. Und: auch wenn ich die Spurbreite auf 10 cm verringere, der Wendekreis bleibt gleich wie bei einem Fahrzeug von 2,50 Meter Breite; die Leute haben keine Ahnung von Fahrzeug-Technik.

Wendekreis hängt ab von Lenkeinschlag und Radstand / Außenkanten des Fahrzeugs. Dazu braucht man kein Ingenieur-Studium.

Wenn das in Deutschland so weitergeht, dann bleibt nur die Alternative pedelec und E-Bike. Womit Frau Merkel wieder Recht hat: Bald haben wir die 1 Mio-Grenze erreicht (Zweiräder) in diesen prognostizierten 10 Jahren.

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Deine Bedingungen hören sich gut an,  so würde mir das auch gefallen aber eine Bedingung würde ich zusätzlich stellen:

Die Stromproduktion bei massenhafter Verbreitung dieser Fahrzeuge muss gewährleistet sein ☺

Bei Deinem Pflichtenheft wäre das das größte Problem 😉

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Kommentar von Misterblue75
18.09.2016, 13:06

Das wäre dann ein Politikum.

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Erst wenn es zur Pflicht werden würde... Sound vom Benziner einfach unverzichtbar

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Kommentar von Gummibusch
18.09.2016, 13:24

Dazu täte es auch ein Spaßfahrzeug (oder mehrere😊) für die Wochenenden.

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Ja so ungefähr. Also ein normales Auto nur elektrisch. Sonst keine Chance

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Klingt gut

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