Zu welchem Geschlecht ordnest du dich ein?

 - (Liebe und Beziehung, Psychologie, Mädchen)

Das Ergebnis basiert auf 270 Abstimmungen

Bin M (M) 41%
Bin W (W) 37%
Andere Meinung 12%
Divers 4%
Bin M (W) 3%
Bin W (M) 3%

48 Antworten

Andere Meinung

Ich bin biologisch weiblich und bezeichne mich mal als Genderfluid. Um genau zu sein bin ich Bigenderflux mit weiblichem und männlichem Anteil, aber damit kann wohl kaum einer was anfangen. :D

Meistens fühle ich mich als Frau, das kann dann aber auch mal etwas "schwächer" werden, sodass ich mich als Demigirl bezeichnen kann. Manchmal bin ich aber auch Bigender, was bei mir heißt, sich gleichzeitig männlich und weiblich zu fühlen. Vergleichweise selten bin ich auch mal Demiboy.

Wenn man mich aber wie ein Mädel behandelt und anspricht, ist das generell für mich okay. Bin's ja gewohnt. Würde es aber auch mal gerne ausprobieren, männliche Pronomen zu verwenden.

Aaah ja, die gute alte Geschlechtsflüssigkeit. Wie fühlt sich das so an, eine Geschlechtsflüssigkeit zu sein?

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@Fragesteller605

nenn es ehr genderfluide. deine geschlechtszugehörigkeit ist nicht fest sondern fließend bzw. änderbar

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@CarinaSchoppe

Biologisch betrachtet wird dein Geschlecht bei Geburt bestimmt. Wie du dich fühlst oder als was du dich identifizierst hat keinen Einfluss auf die Anzahl Geschlechter die es gibt. Das ist ein Fakt und Fakten interessiert es nicht wie sich ein Mensch fühlt oder als was er sich identifiziert.

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@Siuuuu

nur kann sich theoretisch jeder einem eigenen geschlechtszugehörigkeit zuordnen somit könnte es n viele geschlechtsidentitäten geben.
das problem ist nur wir haben in deutschland nur das wort geschlecht und keine unterscheidung zwischen sex und gender das sex wird bei geburt festgelegt das gender ist deine geschlechtsidentität.

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@Fragesteller605

Hmmm... Oder sollte ich es eher als ,,geschlechtsflüssig" übersetzen? Wie geht das?

Wir haben ja viele Regeln. Die 3, 2 und 2G+ -Regeln. Oder Grammatikregeln. Wir haben auch Regeln, die wie Eselsbrücken sind.

Gibt es bei Geschlechtsflüssigen die Sch-Regel? Heute Scheide, morgen Schlong? Geht das so?

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@Fragesteller605

Du bist ja ein witziger. Es gibt das Geschlecht und das Gender. Zwei verschiedene Dinge. Das Biologische Geschlecht bleibt (meistens) das gleiche. Und es gibt nur 3 Biologische Geschlechter.

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Einfach mein Leben beschrieben

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Bin M (M)

Ich fühle mich zwar nicht wie im falschen Körper, also ich fühle mich als Mann,

aber ich habe schon einen eher femininen Charakter (wobei das mit dem Geschlecht ja nicht allzu viel zutun hat..)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich philosophiere einfach gerne rum :)

Feminine Männer finde ich toll :)

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@iLucy2121

Komischerweise heißt es dann immer, man müsse "alpha" und maskulin sein, damit man bei den Frauen ankommt.

Schön, dass du das Gegenteil belegst.

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@Startill

Du musst auch Alpha sein, um bei den Frauen anzukommen. Das ist einfach Biologie. Merk dir: Frauen sagen viel. Worauf sie dann tatsächlich stehen ist eine komplett andere Sache. Denn worauf man steht, funktioniert nicht mit logischem Denken.

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@Ichweiswirkli

Ich verachte deine Denkweise...

Du pauschalisierst und machst plakative Aussagen. Nichts davon ist sonderlich klug; eher naiv.
Und vor allem ist das ein veraltetes Rollenbild, welches die Realität keineswegs widerspiegelt und für Ungerechtigkeiten sorgt...

 Frauen sagen viel. Worauf sie dann tatsächlich stehen ist eine komplett andere Sache.

Das trifft auch auf Männer zu.
Und ich denke nicht, dass du eine Fremde Person einschätzen kannst allein auf der Basis ihres Geschlechts (und auch das trifft sowohl auf Frauen als auch Männer zu).

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@Startill

Klar gibt es wie immer Ausnahmen aber die meisten Frauen stehen auf ''Alphas‘‘ bzw. auf selbstbewusste Männer, die wissen was sie wollen, die ihre Ängste überwinden, quasi wie ein Fels in der Brandung sind. Ist ganz einfach Biologie. Der Mann muss stark sein und für sie sorgen können, wenn sie schwanger ist usw.

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@Ichweiswirkli
auf selbstbewusste Männer, die wissen was sie wollen, die ihre Ängste überwinden, quasi wie ein Fels in der Brandung sind.

Das hat aber wenig mit dem Geschlecht zutun.

Selbstbewusstsein ist eine Eigenschaft, die auch bei Frauen vorteilhaft ist und nach der Männer suchen. Männer, die unterwürfige Frauen suchen sind eigentlich schwach und brauchen das, um sich hoch zu ziehen. Solche neigen dann auch zu ungutem Verhalten..

Oder besser gesagt: Selbstbewusstsein ist eine Eigenschaft, die man als Mensch haben sollte und die man bei einem Partner und einer Partnerin suchen sollte.

Aber ich definiere einen "Alpha" nicht einfach als selbstbewusst. Sondern als jemanden, die meint, der aller Stärkste zu sein und ständig seine Dominanz zeigen muss. Ziemlich erbärmlich, wenn du mich fragst.

Ich bin nicht dominant. Aber dennoch selbstbewusst. Ich weiß, dass ich nicht jemand bin, der führt. Was aber nicht bedeutet, dass ich es nicht kann; ich fühle mich eben wohler, wenn ich rezessiv bin. Genauso wie sich eine Frau vielleicht wohler fühlt, wenn sie etwas dominanter ist.
Am besten ist ja immernoch eine Beziehung auf Augenhöhe.

Selbstbewusst ja, aber "Alpha" definitiv nicht.

 Der Mann muss stark sein und für sie sorgen können, wenn sie schwanger ist usw.

Für sie einkaufen gehen und schwere Sachen tragen? Dafür ist "Alpha"-tum nicht wirklich nötig, oder?

Das ist rein körperlicher Natur. Wenn die Frau körperlich nicht kann, ist sie natürlich auf die Hand und körperstärke eines anderen Menschen angewiesen. Und da die meisten Leute heterosexuell sind, kommt es da also meist auf den Mann zurück, ihr zu helfen. Das hat aber nichts damit zutun, dass ein Mann stark sein muss.

Und um das Mentale, wo es beim "Alpha"-tum ja hauptsächlich geht, geht es beim Helfen beim Einkauf Tragen auch nicht gerade...

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Ich auch, ich habe auch viele feminine Charakterzüge und auch meine Interessensgebiete waren schon immer eher geschlechtsneutral bzw. "überwiegend weiblich", aber auch männliche Eigenschaften. Dazu sollte man stehen, denn gerade diese individuelle Mischung aus beiden macht einen ja erst interessant.

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Bin M (M)

Ich habe hier nun zwar eindeutig für männlich abgestimmt und ich muss sagen, dass ich dies auch so gut wie ziemlich ganz verteten würde. Aber, wie es nun ist, 100 % gibt es ja bei diesem Thema nicht. Schon oft habe ich hier bei Antworten geschrieben (und oft sind es junge Menschen in einer Findungsphase), dass es nicht zB 100% hetero gibt. Genauso ist man wahrscheinlich nicht 100% männlich oder weiblich.

Mir kam es schon immer so vor, als hätte ich nämlich nicht diese typischen männlichen Eigenschaften wie: stark sein müssen, keine oder wenig Gefühle zeigen, sich ziemlich viel für Autos bzw Motorräder zu interessieren etc.

Auch hatte ich schon immer das Gefühl, das weibliche Geschlecht recht gut verstehen zu können. Mit vielen männlichen Artgenossen konnte ich nicht unbedingt tiefsinnige Gespräche führen (und doch gab es immer einige). Der "Typische Mann" steigt auf Diskusssionen, wo es mehr um Gefühle geht, schon nicht so schnell ein bzw ist skeptisch, ob er da nicht jetzt etwas Falsches in die Runde sagen könnte oder so. Das ist ein Punkt, warum ich mich oft in Frauenrunden eher finde als in typischen Männerrunden. Aber es ist nicht immer so der Fall.

Andererseits würde ich mich schon eher auf der typisch männlichen Seite sehen, wenn es darum geht, dass zB manche Frauen Ansichten über Beziehungen haben, die ich nicht mehr teilen kann. Man weiß ja , dass sich Männer oft nicht so gerne festlegen , und so denkt der Mann nunmal oft in seinem Innersten. Anm: Meine Frau und ich denken da mittlerweile eher gleich also in der Form, dass wir Beziehungen relativieren, denn wir kennen uns bereits 33 Jahre und wissen recht gut, was da in einer Beziehung alles laufen kann (und wenn es auch nur im Geiste ist) und sehen gewisse Dinge beide relativ. Hauptsache, wir kommen in diesem Fall gut aus und auch sonst allgemein sind wir einer Meinung, dass man Geschlechter nicht so einordnen kann. Sie hat zB schon lange freundschaftlichen Kontakt zu Schwulen. Anfangs hatte ich da eher meine Probleme damit, aber seit ich das rein so sehen kann, dass es sich einfach um freundschaftliche Dinge handelt, ist das ja überhaupt kein Problem. Wenn eine Beziehung zwar mal relativiert ist, wären auch andere Dinge kein Problem, doch das würde jetzt womöglich ins Unendliche gehen. Jedenfalls konnten viele Männer diesen Umstand nie verstehen, dass eine Frau in einer Partnerschaft schwule Freunde hat. Da gibt es bei Hetero-Männern oft Berührungsängste und es ist interessant, was da oft für Aussagen und Ängste kommen, die überhaupt keinen Funken Wahrheit in sich haben.

Wenn wir jetzt beim Thema Sexualität angekommen sind, fühle ich mich nämlich ziemlich als Mann. Hier könnte ich mich nämlich nicht als weiblich bezeichnen und habe so gut wie keine Ambitionen zum männlichen Geschlecht. Und das läuft wahrscheinlich oft zwiespältig zu dem Thema, dass ich oft glaube, Frauen gut zu verstehen.

Das wäre so ungefähr eine Beschreibung von mir zum Thema gewesen, für welche Sexualität ich empfinde, und ich muss wieder mal feststellen, dass man das wahrscheinlich oft nur schwer beschreiben kann. Aber so cirka würde ich es vertreten.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich versuche gerne, Dinge von verschiedenen Seiten zu sehen
Andere Meinung

Ich bin biologisch ein Mädchen (weiblich), aber identifiziere mich als genderfluid.

Das Gefühl, welches Geschlecht im Moment zu mir passt ändert sich immer wieder, aber ich kann es nicht kontrollieren.

Im Moment fühle ich mich beispielsweise Agender (geschlechtslos), aber heute beim Aufwachen habe ich mich Bigender (männlich und weiblich gleichzeitig) gefühlt :)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Gehöre zu LGBT+ (pansexuell und Demigirl)

Sicher, dass das nicht nur Einbildung ist, weil soviel von Transgender gesprochen wird? Einmal männlich, dann wieder weiblich fühlen? Ernsthaft?

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@Ichweiswirkli

Hat nichts mit Einbildung zu tun. Körperdysphorie ist etwas reales, genauso wie Geschlechtsidentitäten.

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@Snowflaky

Hm.. Wenn man‘s selber nicht erlebt, wird man‘s wohl nie verstehen können ^^

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Nice ^^

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Bin W (W)

Ich hatte bis jetzt noch nie Zweifel an meinem Geschlecht, weil es für mich auch eher unbedeutend und egal ist. Mich stört es aber nicht, so wie manch andere cis-Menschen dich ich kenne, wenn man mich mit er, sie und/oder anderem anspricht, obwohl ich mich nicht als was anderes als eine Frau fühle. Ich kleide mich auch sehr feminin und fühle mich wohl.

Grundsetzlich ist es egal was du bist hauptsache du fühlst dich wohl!

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