Zu welchem Arzt kann ich jetzt gehen?

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7 Antworten

Hi,

geh zu erst mal zu Deinem Hausarzt, er kann bestimmt schon etwas feststellen und wenn nicht, besteh auf eine Überweisung zum Internisten/ Gastroentrologen.

Anhaltspunkte für die Art der zugrundeliegenden Störung lassen sich zum einen durch die Schmerzlokalisation mit eventueller Ausstrahlung der Schmerzen gewinnen, zum anderen aber auch aus der Art der Schmerzen: brennend, drückend, krampfend, bohrend, stechend, schneidend. Art der Schmerzen: Wie tut es weh?

Brennende Oberbauchmerzen weisen auf eine Reizung der Schleimhaut von Speiseröhre (Ösophagus) hin, z. B. durch reizende Genuss- und Nahrungsmittel. Völlegefühl, Druckschmerz, krampfende oder schneidende Beschwerden sowie Koliken entstehen durch vermehrte Dehnung, eine erhöhte Spannung (Tonus) oder Verkrampfungen (Spasmus) von Muskelschichten der Hohlorgane (Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm). Auch eine gesteigerte Muskelaktivität des Verdauungstraktes (Peristaltik) kann dazu führen. Ein bohrender lokalisierter Dauerschmerz kann durch Übergreifen eines Krankheitsprozesses auf die Auskleidung von Brust- oder Bauchhöhle (Tunica serosa) ausgelöst sein. Bei diesen heftigen, durchdringenden Schmerzen kann z. B. ein durchbrechendes Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwür (penetrierendes Ulkus), ein infiltrierend wachsendes Karzinom, eine Pankreatitis oder ein Pankreaskarzinom vorliegen. Stechende Schmerzen sind ihrer Entstehung nach unklar und können verschiedene Ursachen haben. Brennende Schmerzen im gesamten Bauchraum, Schmerzen, die ihre Lokalisation ständig ändern, sowie unerträgliche Schmerzen, die über viele Tage anhalten, sind in der Regel funktioneller Natur. Wellenförmig verlaufende Schmerzsensationen, die nur 2 bis 3 Minuten dauern, hängen mit der Peristaltik zusammen, während ein heftiger Dauerschmerz viszeralen Ursprungs sein dürfte. Wird der Patient durch Schmerzen am Schlaf gehindert, so handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine organische Ursache.

Da die individuelle Schmerzempfindung großen Schwankungen unterliegt, kann im Einzelfall die ärztliche Deutung der geklagten Schmerzen schwierig sein. Bei manchen Patienten steht die geschilderte Symptomatik nicht völlig im Zusammenhang mit einer organischen Erkrankung, während die geschilderten Schmerzen bei anderen Betroffenen ernst genommen werden müssen und umgehende therapeutische Konsequenzen erfordern.

Grundsätzlich gilt: Bei der Mehrzahl der Patienten, die über Beschwerden im Bauchraum klagen, finden sich keine organischen Veränderungen. Mit absteigender Häufigkeit muss ärztlicherseits jedoch an ein Gallensteinleiden (Cholelithiasis) denken, ein Zwölffingerdarm-Geschwür (Ulcus duodeni), eine Zwerchfellbruch (Hiatushernie), an Anomalien der Gallenwege, Magengeschwür (Ulcus ventriculi), Magenkarzinom und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Schmerzlokalisation: Wo tut es weh?

Die Schmerzlokalisation lässt gewisse Rückschlüsse auf die Art der Erkrankung zu. Je exakter Patienten ihren Schmerz lokalisieren kann, desto verwertbarer ist diese Angabe.

Bei Schmerzen im Oberbauch (Epigastrium) muss in erster Linie an eine Erkrankung von Magen, Zwölffingerdarm, Gallenwegen und Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gedacht werden. Bei rechtsseitigen Bauchschmerzen an Erkrankungen der Gallenblase und Leber, des Zwölffingerdarms, des Pankreaskopfes, des rechten Dickdarmbogens (Kolonflexur) und der rechten Niere. Linksseitige Oberbauchschmerzen treten bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), des Magens, der Milz, bei linksseitigen Dickdarm-Erkrankungen und bei Zwerchfellbrüchen (Hiatushernien) auf. Bei Schmerzen um den Bauchnabel herum (periumbilikal) ist eine Erkrankung des Dünndarms und des aufsteigenden Dickdarms (Colon ascendens) wahrscheinlich. Bei Schmerzen oberhalb des Schambeins (suprasymphysär) liegt eine Erkrankung des restlichen Dickdarms, des Harnwegssystems oder der Fortpflanzungsorgane nahe. Bei in die Schulter ausstrahlenden Schmerzen muss an eine Gallenblasen-Erkrankung gedacht werden oder an eine Reizung des Zwerchfells. In die Leiste ausstrahlende Schmerzen sprechen für eine Harnleiterkolik oder eine Aortendissektion (Aneurysma dissecans), also ein lebensbedrohlicher Einriss innerer Hauptschlagader-Wandschichten.

wenn Du mehr wissen willst, siehe Link

http://www.sodbrennen-welt.de/gastro/201006-Schmerzen-im-Oberbauch.htm

jetzt hab ich angst :O also wie gesgat. ich geh jetzt los und lass mich mal durchchecken

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für innere Organe wäre der Internist am besten. Musst du allerdings mit längeren Wartezeiten rechnen. Ich frag meist, wie lang es dauert und geh dann nochmal raus.Gute Besserung.

Gehe zuerst zu deinem Hausarzt, der kann eine Diagnose stellen und dich zum passenden Arzt überweisen. Auch der Allgemeinmediziner kann feststellen woher die Schmerzen kommen.

Erstmal zum Hausarzt. Sollten die Symptome gleich auf etwas Schwerwiegendes hindeuten, wirst du dann zum Spezialisten geschickt. Wenn nicht, wird vermutlich erstmal abgewartet werden, ob es sich von allein bessert. Wenn das nicht der Fall ist, wirst du dann gründlicher untersucht werden.

Und sei froh, dass deine Hausärztin dir nicht immer gleich die Chemiekeule verschreibt, das ist viel gesünder.

Ok gut danke :) dann werd ich mich mal aufn weg machen. Ich hoffe ja, dass es nichts schlimmes ist, will nicht unters Messer :(

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@Wunderpferdchen

Ach Quatsch, mach dir keinen Kopf. Vielleicht einfach ne kleine Magenverstimmung o.Ä. Nicht immer gleich an das Schlimmste denken ;)

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für mich wäre in deinem Fall meine Hausärztin die erste Ansprechsperson. Ich wünsche dir gute Besserung.

Dann gehe zum Internisten,Der Hausarzt ,zu not auch.

Du musst zuerst zum Hausarzt und er wird Dich dann zum Facharzt überweisen, wenn nötig.

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