Zu was bin ich bestimmt worden?

5 Antworten

Hallo BTSarmy, 

glaub mir... die Leute wissen nicht immer wirklich, was sie wollen..oder es sind nicht ihre Gedanken, sondern die Gedanken ihrer Eltern ;) 

Bei deinem zweiten Problem verstehe ich dich sehr gut.. wollte als Kind auch vieles ausprobieren.. aber meine Mutter konnte es nicht bezahlen und somit kam ich zu keinem Hobby und heute sitze ich mit 20 Jahren Zuhause und hatte wohl keine Jugend.. sitze nur vor dem PC.. 

Jedoch habe ich es geschafft heraus zu finden, was ich ungefähr werden soll. 
Du musst unbedingt anfangen dein eigenes Ding zu machen... Hobbys zu finden, einen Freundeskreis zu finden und dich auszuprobieren.. Soziale Fähigkeiten sind so viel wichtiger als eine 1,5. 

Jeder Realschüler, der viel mehr Freizeit hat als du, eine 2,5 Schnitt hat.. kommt genau so gut zum Abitur, wie du.. und kann dann genau so gut abschneiden wie du. 

Es ist wirklich wichtiger, dass du dich mehr auf dich konzentrierst, als auf die Schule. 

Es ist natürlich nicht verwerflich, dass du gute Noten hast.. aber ein Selbstbewusstsein ist viel wichtiger. 

Du musst dir aufschreiben, was du gut kannst, was dir Spaß bringt, was dir Spaß bringt, auch wenn du es nicht gut kannst.. schreib dir auf, was für Tätigkeiten zu gerne magst.. designen, analysieren, sortieren, herstellen, managen, leiten, Aufgaben aufgeben oder eher Aufgaben ausführen, mit Mensch/Tier/ Maschine arbeiten und und und. 

Mach Praktika in den Ferien oder einen Nebenjob.. oder einen Ferienjob. Entdecke dich! Du musst ja auch nicht unbedingt studieren. 

Danke für deine Antwort :) 1. für mich ist Schule gar nicht so wichtig. Ich kriege gute Noten ohne mich anzustrengen. Und mein Problem ist eher, dass mir fast alle Berufe leichtfallen und mir Spaß machen! Ich bin sehr flexibel und bin da auch sehr offen für alles! Und Tanzen und Singen macht mir sehr viel Spaß (auch wenn ich gesagt bekomme dass ich schlecht darin bin). Ich habe auch Freunde, aber nur einer(meine beste Freundin), der ich wirklich vertraue. Mit den anderen bin ich zwar cool, aber die sind etwas fake und lästern über jeden. Ich mag sowas gar nicht. Ich werde mich jetzt einfach zurücklehnen und dass machen was mir vorgeschlagen wird. Mir ist eigentlich egal was ich werde. Es muss mir einfach nur Spaß machen, ein hohes Einkommen haben und ein Studium sein(glaub mir, bei uns in der Familie wird man nicht richtig anerkannt, wenn man nicht studiert hat. Ausbildung ist noch grenzwertig, aber schon damit muss man rechen dass Verwandte über einen schlecht reden werden). 

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Mach dir keine Gedanken, NIEMAND weiß GENAU was er will. Klar haben viel Pläne und eine Vorstellung, aber genau das war es dann auch, meinst du wie viele deiner Klassenkameraden, nach dem ersten Praktikum, oder der ersten Vorlesung an der Uni, zweifeln werden? 

Viele. Weil halt keiner eine genaue Ahnung hat und das ist auch nicht nötig. 

Ich bin ein sozialhelfender, Bürokaufmann, der sein Glück in einer Bibliothek gesucht hat es aber dort nicht gefunden hat. Erzieher wurde um nun Sonderpädagogik zu studieren.....und wer weiß was ich in fünf Jahren machen möchte....

Lass dich einfach auf ein paar Sachen ein und versuche die Schule möglichst gut abzuschließen. Dann stehen dir alle Türen offen. Mache Praktika, versuche dich zu finden und wenn dir eine Sache nicht passt, dann probierst du halt die nächste. 

Ich bin nun schon etwas älter, aber ich möchte keine meiner Erfahrungen missen, das Leben muss nicht immer grade Bahnen fahren. 

Danke für deine Antwort :) Und das ist ja gerade mein Problem. ,, Alle Türen stehen mir auf". Und ich habe eigentlich fast nichts gegen die meisten Berufe, da ich eine sehr offene Person bin. Ich kann mir meine Zukunft halt in mehreren Berufen oder Branchen vorstellen. 

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@BTSarmyJIN

Das meinte ich ja.^^ Dann probiere halt alle aus, irgendwann findest auch du eine Nische für dich. Es gibt da ein Angebot von der Arbeitsagentur, dort machen junge Menschen ein Jahr lang Praktika in 12 Betrieben (jeden Monat ein anders) Versuche sowas mal und auch die meisten Unis bieten so eine Art "Schnupper-rein Stunde" 

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Es gibt keine Vorbestimmung. Du wirst immer nur der Mensch sein, der Du sein willst, auch wenn das bedeutet, dass man sich nur von der Welt/seinem Leben treiben lässt.

So wie sich das anhört, hast Du eigentlich auch noch keine Chance, Dich jetzt festzulegen, weil Deine Interessen und Fähigkeiten viel zu umfangreich sind. Darum nimm einfach alles mit, was Dich so interessiert und mit der Zeit wird sich von ganz alleine ein Interessens-Schwerpunkt finden.

In Deinem Alter war ich sicher, was ich werden wollte. Ist nie etwas draus geworden. Weil es irgendwann einfach viel zu viele interessante Dinge gab, die gelernt werden wollten.

Nimm einfach mit, was Du mitnehmen kannst. Du musst Dich nicht für den Rest Deines Lebens auf einen Beruf festlegen. Das ist schon heute ohnehin kaum noch möglich, weil die Arbeitsmarktsituation das einfach nicht mehr hergibt. Wenn Du Dir aber jetzt ein sehr breites Wissen aneignest (und studierst), dann kannst Du später immer wieder etwas völlig Anderes machen, wenn Du mal wieder ein Thema abgearbeitet und hinter Dir gelassen hast. Du hast dann die Freiheit, Dich immer wieder neu zu orientieren, während alle Anderen irgendwann den Sucking-Job-Blues jammern.

Sei nicht so wie die Anderen, sei Du selbst! Nur dann kannst Du Zufriedenheit finden. Wenn es nicht Deine Wünsche und Träume sind, dann können sie Dich auch nicht glücklicher machen.

Du hast keine? Doch! Du weißt es nur noch nicht. ;)

Ich dankeee dir so sehr für deine Antwort! Die beste Antwort die ich bis jetzt bekommen habe! Dankeeeee

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@BTSarmyJIN

Och da nech' füa ;)

Ich weiß genau, was Du da durch machst und zu meiner Zeit war das alles noch viiiieeel beschissener. Da gab es nur einen Job für's Leben und wer da nicht rein passte, passte nirgendwo rein. Es hat mich Jahre gebraucht, um zu erkennen, dass ich mich gar nicht festlegen muss und trotzdem – nein, erst recht – zufrieden durchs Leben gehen kann.

Wenn Du gut in dem bist, was Du kannst, dann kannst Du Dir die Arbeitgeber aussuchen und nicht umgekehrt … oder Du wirst Dein eigener Arbeitgeber … oder mal so, mal so …

Alles kann, nichts muss … wenn man weiß, wie's geht!
Und Wissen ist ja nicht gerade Deine Schwäche, oder? ;)

Lass Dich von Dir selbst leiten. Wenn Dir Bio und Chemie passt, dann nimmst Du Bio und Chemie LK (falls das heute noch geht) und dann kannst Du mal sehen, wie beides wunderbar ineinander greift. Wenn Dir in zwei Jahren plötzlich Dein Klavier wichtiger ist, flieg über die Tasten wie Sergei Rachmaninoff oder Keith Jarrett.

Alles was zählt ist Dein aktuelles Interesse. Doch versuche auch eine Sache zu Ende zu bringen. Das ist zwar per se nicht möglich, aber es ist wichtig auch abzuschließen. Das wirst Du später auch verstehen.

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