Zu viele in den Savannen?

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Es gibt vollkommen verschiedene Landschaften, die jedoch alle unter dem Begriff "Savanne" laufen. Da sind zum Beispiel die Savannen in Ostafrika. In Kenia und Tansania gibt es garantiert nicht zu viele Viehzüchter. 

Dagegen sieht es in der Sahelzohne ganz anders aus. Dort wächst das Gras sehr viel spärlicher und in manchen Jahren wächst dort gar nichts. Trotzdem halten dort sehr viele Leute Ziegen. Die Ziege frisst das Gras nicht wie ein Rind. Sie beißt die Halme nicht ab, sie reißt sie mit der Wurzel aus dem Boden. Außerdem klettern Ziegen auf Bäume und vernichten auch das letzte Grün. Sie verbeißen die Büsche und Bäume so sehr, dass sie eingehen. Werden in den trockenen Savannen der Sahelzohne Ziegen gehalten, ist das meistens eine Katastrophe für die Natur.

Dort versuchen sich jetzt viele Leute mit Stacheldrahtzäunen vor den Ziegen zu schützen. Dort wo die Tiere nicht hin gelassen werden, kann man den Effekt sofort deutlich sehen. Auf der einen Seite des Zauns ist alles grün und auf der anderen Seite alles kahl und abgefressen.

Wildtiere verursachen dagegen so gut wie keine Probleme. 

Die Zahl der Wildtiere in den Savannen regelt die Natur von ganz alleine, mit einem Wort, da gibt es keine Probleme. Diese entstehen erst, wenn Menschen mit ihren Haustieren in die Natur eingreifen.

Klima und allgemeinen Lebensbedingungen der Tiere.

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