Zu viele Autos...?

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4 Antworten

Wie die Sache in 20 Jahren aussehen wird, hängt wohl maßgeblich von 3 Faktoren ab: 

1. Wie wichtig wird uns persönliche, individuelle Mobilität mit dem eigenen Auto in 20 Jahren sein. Wir wissen nicht, ob der Trend zu immer weiterer individueller Mobilität anhält. 

2. Wie werden die Autos bzw. Fortbewegungsmittel der Zukunft aussehen? Wird der Trend zu immer grösseren und schwereren Autos anhalten oder fragen wir aufgrund von Platznot und Kostendruck kleinere Fahrzeuge nach?

3. Wie werden wir selbst uns über unseren Staat regulieren? Der Individualverkehr ist von der Autoherstellung/instandhaltung über Kraftstoffe und Versicherungen bis hin zu Parkgebühren und KFZ-Steuer für den Staat ein riesiger Jobmotor und eine gewaltige Steuerquelle. Der ÖPNV jedoch bringt diese Effekte nicht. Können/werden wir uns aufraffen, diesen Zustand zu ändern?

Schau dir mal die Staus in und um die Großstädte an. Jeden Tag zur gleichen Zeit das gleiche Bild. In 90% der Autos sitzt nur eine Person. Das heisst im Prinzip, dass diejenigen, die im Stau stehen, diesen auch durch ihr unsoziales Verhalten erzeugen. Ähnlich verhält sich das mit den Parkplätzen. Wer gehässig ist, könnte dazu sagen: "Selber schuld!"

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Wie es geklärt wird? Gar nicht.

Automobil ist eine geniale Geschäftsidee. Es hängen so viele Industrien daran damit wird so viel Steueraufkommen erreicht. Welches ernsthafte Interesse sollte die Regierung haben, auf dieses Geld zu verzichten?

Es kommen Einnahmen aus der Ölindustrie, Automobilindustrie, Zulieferindustrie, KFZ-Steuer, Mineralölsteuer, Umsatzsteuer usw. Ohne den Zweig wäre D nicht was es jetzt ist. Und deswegen wird sich daran auch nicht viel ändern.

V. a. weil die Lobbies dieser Industrien zu stark sind. Als Beispiel brauchst du nur die lächerliche Förderung der Elektromobilität anführen. Der einzige Vorteil jetzt ist noch 5 Jahre keine KFZ-Steuer zahlen zu müssen. Die beträgt im Schnitt wohl ca 120-200 €, und Elektroautos sind jetzt auch nicht das billigste... Die Regierung subventioniert lieber die Hersteller selbst, die dann aber einen großen Teil dieser Subventionen in andere Projekte steckt und die E-Autos nur als sporadisch auftauchende Ausreden benutzt.

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Ich habe eine Garage, also nie ein Problem bei meiner Wohnung einen Parkplatz zu finden. Zur Arbeit und zum einkaufen kann ich gemütlich zu Fuß gehen, da brauche ich mein Auto nicht. Aber ich weiß was du meinst...

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xsmipers 24.01.2016, 21:22

Wir leben im Stadtzentrum. Also hier haben wir keine Garagen außer in den Straßen die ruhiger sind und in den Neubaugebieten, obwohl bei uns ist es auch nicht viel los

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RefaUlm 24.01.2016, 22:25
@xsmipers

Ich wohne in einer ca 150.000+ Einwohner Stadt, nicht direkt im Zentrum sondern ein Stück außerhalb (2-3 Kilometer) davon, dennoch brauche ich kaum eine halbe Stunde gemütlich zu Fuß ins Zentrum oder knapp 10 Minuten mit dem Rad...

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man versucht es mit Carsharing, wird aber nichts nützen, da Auto des Deutschen liebstes Kind. Das funktioniert nur über den Geldbeutel. Höhere Benzinpreise, höhere Parkgebühren auf öffentlichem Grund.

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