Zu viel oder zu wenig Abiturienten?

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6 Antworten

Abitur ist nicht gleich Abitur Deutliche Bewertungsunterschiede zwischen den Ländern ziehen die Aussagefähigkeit der Abiturnoten für die Zulassung zum Studium in Zweifel. In einem Vergleichstest lagen Abiturienten in Hamburg weit hinter denen aus Baden-Württemberg..

schau bitte dort...http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bildung-abitur-ist-nicht-gleich-abitur-1908980.html

.vergleiche mal Bayern & Bremen.. :) :( dazu kannst Du googlen, das Problem ist das ja oben genannt.. ...wir brauchen eine einheitliche Wissensvermittung, - Benotungen/ Bewertungssystem.

..bedenke.. Sonderschulen fast abgeschafft... Hauptschule fast nur noch Restschule... Realschule mit dem größten Anteil von Hauptschülern & auf Gymnasien sind überwiegend Realschüler... das hat zu einer Vereinfachung der Stoffqualität geführt.. zu einer ungesunden Benotung und die echt Begabten sind inzwischen auf speziellen Schulen..

Es besteht ein Mangel an Lehrlingen, die die Voraussetzung erfüllen die Lehre zu bestehen..das belegt die hohe Zahl der Jugendlichen ohne Ausbildungsvertrag...

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Wie man es sehen will!

Einerseits werden heute in bestimmten Berufen fast nur noch Abiturienten genommen. Naja - es ist eben ein unterschied, ob die Friseurin 16 oder 18/19 ist, wenn sie sich mit der Kundschaft unterhalten soll. (Ich möchte beim Friseur aber eigentlich nur die Haare ordentlich gewaschen und geschnitten bekommen).

Auch wird das Bildungssystem danach gemessen, wie viele Abiturienten es gibt (nicht unbedingt an deren Leistungen ;-)

Andererseits sollten die Abiturienten ja zur geistigen und kulturellen Elite des Volkes zählen (hmm - wenn ich mir die Abifeiern so ansehe) - und eine Elite wäre bei mir so was um die 10% eines Jahrganges - halt elitär, halt was besonderes.

Es kommt wohl weniger auf die Anzahl, als auf die Qualität an - tja - und da lässt sich wieder trefflich streiten, ob die Qualität nun im musischen, sprachlichen, geisteswissenschaftlichen (außer Mathe), mathematischen oder naturwissenschaftlichen Spektrum angesiedelt ist.

Wir brauchen mehr gute Abiturienten - da würde ich voll mitgehen.

Aber ohne gute Arbeiter gehts auch nicht!

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Beides stimmt. Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Abiturientenzahl hier gering. Das liegt daran, dass es im Ausland keine Lehre (duales System) gibt , und dort viele Sachen ein Studium sind, was hier eine Ausbildung ist. Zum Beispiel Krankenschwester oder Erzieherin sind im Ausland Studiumsfächer, hier Ausbildungen. Deshalb werden wir vom Ausland permanent kritisiert.

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Kommentar von Gartenphilo
01.07.2013, 21:01

Genau das ist es. Weil vergleichsweise ist die Abiturientenquote unter Berücksichtigung dieser speziellen Situation ziemlich hoch

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also erstmal kurz zur aussage, das abi sei zu leicht: kann ich nicht bestätigen bzw. sehe keine anzeichen davon

zum eigentlichen problem: ich würde einfach sagen es gibt zu viele abiturienten, die sich für die uni/hochschule entscheiden und zu wenige, die sich für eine ausbildung entscheiden

man kann doch nie genug von klugen köpfen haben, daher sehe ich das problem an "zu vielen" abiturienten nicht ganz.

lösung des problems: nc der unis erhöhen, damit nicht jeder studieren kann und auch ausbildungen in betracht zieht ( aber bitte nicht dieses jahr, weil mein abi nicht das beste war) :D

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Kommentar von MistrF
30.06.2013, 16:42

Ich würde "Abiturient" nicht mit "klugem Kopf" gleichsetzen - man kann das Abi auch mit der Mindestpunktzahl machen ;-)

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Zu wenig Abiturien und viel zu wenig Hochschulen bzw. Hochschulpersonal, da zu wenig von staatlicher Seite in Bildung investiert wird.

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Dieser Widerspruch sticht mir auch immer wieder ins Auge. Ich bin gespannt auf die Antworten.

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