Zu viel ja oder nein?

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4 Antworten

Der übermäßige Konsum von Energy Drinks ist, gelinde gesagt, nichts anderes wie eine platte Kundenverar....e. Der Effekt den das Zeug auslösen soll wird durch eine Tasse Kaffee bei weitem übertroffen. Das Zeug schmeckt aber besser. Der Zucker tut sein übriges.

Schaut man sich Booster an ist das drin:

Wasser, Zucker, Citronensäure (E330), Kohlensäure (E290), Taurin, Trinatriumcitrat (E331), Koffein, Glucuronolacton, Ammoniak-Zuckerkulör (E150c), Nicotinsäureamid (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), Pyridoxin (Vitamin B6), Cobalamin (Vitamin B12)

Nimmt man die einzelnen Inhaltsstoffe nun genauer unter die Lupe kommt man schnell zu einem Ergebnis.

Taurin wird in vielen Energy Drinks zugesetzt. Da der Körper es selber bildet besteht also kein Mangel. Ein mehr macht keinen Sinn. Es gibt keinen einzigen Nachweis das Taurin einen Effekt hat wenn man mehr zu sich nimmt.

Koffein:

Ist klar oder? Ein Wachmacher. Noch dazu ist die Menge in Energy Drinks reglementiert. Jede Tasse Kaffee enthält mehr.

Trinatriumcitrat (E331):

Säureregulator. Effekt auf den Köper, keiner.

Glucuronolacton:

Häufig findet sich Glucuronolacton in Kombination mit Coffein und Taurin, gerade bei Energy Drinks. Generell wird Glucuronolacton  gerne in der Kategorie des Brain Food zur Leistungssteigerung eingesetzt. Kognitive Funktionen werden verbessert (Wirkung gegen Müdigkeit), Entgiftung und Schutz vor Freien Radikalen
(Wasserstoffperoxid, Hydroxylradikalen) als Antioxidans zeichnen die
Leistungssteigerung aus. Ebenso regt es die diversen Leberfunktionen
stark an. Die Aufnahme findet über den Magen-Darm-Trakt statt. Die
strukturelle Beschaffenheit ermöglicht das Passieren der
Blut-Hirn-Schranke.


Um das Jahr 2000 war Glucuronolacton in Lebensmitteln nur mit Genehmigung einzusetzen. Seit dem 11. Mai 2012 hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine neue Regulierung für diesen Stoff in Energy Drinks eingeführt. Glucuronolacton darf demnach zu höchstens zu 2.400 mg pro Liter enthalten sein.

Ammoniak-Zuckerkulör:

Ammoniak-Zuckerkulör hat in Tierversuchen krämpfe
ausgelöst was auf die toxisch wirkende Komponente 4-Methylimidazol
zurück zu führen ist. Für 4-Methylimidazol sowie 2-Acetyl-4
(5)-tetrahydroxibutylimidazol, welches als weitere Komponente im
Verdacht steht bei Ratten ein Absinken der Lymphozytenanzahl zu
verursachen, gilt eine Mengenbeschränkung im Ammoniak-Zuckerkulör.


Auch Ammoniumsulfit-Zuckerkulör, welches vorallem in
Cola verwendet wird, hat in Tierversuchen zu leichten Krämpfen geführt,
es wurden bisher aber keine Mengenbeschränkungen festgelegt.

Niacin, Nicotinsäureamid

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass Niacin ein wichtiger
Bestandteil in den von uns am häufigsten verwendeten Lebensmitteln ist.
Hierzu zählen unter anderem Fleisch-, Milch-, Fisch- oder auch
Brotprodukte.

In Getränken wird Niacin häufig in Kaffee, Erfrischungsgetränken oder Energydrinks verwendet.

Cobalamin, Vitamin B12:

Bei Cobalaminen handelt es sich um ein lebenswichtiges Vitamin.

Warum das nun drin ist darfst du raten. Weil das was du da trinkst ein absolutes Kunstprodukt ist.

Pyridoxin:

Vitamin. Der Mangel ist in unserem Lebensraum sehr selten. Die Versorgung des menschlichen Körpers ist über Lebensmittel wie Kartoffeln, diverse
Getreide, Obst, Kohl, Bohnen, anderen Gemüsen, Nüssen, Hefe, Milch,
Makrelen, Sardinen, Leber und Niere ausreichend gedeckt. Das Fehlen äußert sich durch Entzündungen der Haut, Durchfall, Erbrechen und Störungen des Nervensystems.

Ist zu viel (Überdosierung, mehr als ein Gramm pro Tag) Vitamin B6 im
Körper, so kann sich dies unter anderem durch Koordinationsstörungen und
Taubheitsgefühle der Haut bemerkbar machen.

Den anderen Kram wie Zucker & Co. muß man nun nicht auch noch benennen. Booster ist ein Kunstprodukt und suggeriert "wenn du mich trinkst bist du fit". Was natürlich absoluter Quatsch ist. Es ist kontraproduktiv, ungesund und soll dir nur das Geld aus der Tasche ziehen, wie alle Energy Drinks. 

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Naja, das Koffein hat dann irgendwann kaum noch eine Wirkung auf dich. Außerdem kannst du mehr oder weniger abhängig davon werden (Gewohnheitsmäßig).

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Jop, ist schädlich.

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