Zu viel gezahltes Gehalt zurückgeben?

5 Antworten

Du solltest das auf jeden Fall klären. Wahrscheinlich wird es nach dem 2. Hinweis sofort geändert. Dazu kann der Zuständige Probleme bekommen. Rechtlich gesehen, bist du verpflichtet das Geld zurückzugeben, da es dir nicht zusteht. Wenn du nichts sagst, kann das Unternehmen auch nach Jahre das Geld zurückfordern. Also nicht ausgeben. Spätestens bei deren Jahresabschluss wird es auffallen und das Geld wird zurückverlangt. Einfach nochmal Bescheid sagen. Hätte es dir aber gegönnt ;-)

So lange du das zu viel erhaltene Geld nicht ausgibst, kann dir nichts passieren. Nach 3 Monaten ist deine Gehaltsabrechnung in der Regel nicht mehr zu revidieren.

Steht das irgendwo in einem Paragraphen?

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Du hast die Melde-Pflicht. Denn falls dein Arbeitgeber das merkt, hat er das Recht dieses Geld zurückzufordern, weil es dir nicht zusteht.

Woher soll denn eine Meldepflicht kommen?

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Stundenabrechnung Stempeluhr und Stundenzettel

Hallo,

ich habe bis vor kürzlich in einem Betrieb gearbeitet wo ich wegen mehrere unstimmigkeiten das arbeitsverhältniss beendet habe.

Um nur mal kurz zubeschreiben. Es wurde mir wegen ANGEBLICHER Minusstunden mein Urlaub gestrichen.Oben drauf hatte ich 4,5 Urlaubgstagen über, die mir genehmigt wurde (Im nachhinein habe ich erfahren das die nur genehmigt wurden weil sie sonst der annahme waren ich würde blau machen) aber dann doch wegen angebliche weiter Minusstunden mein letztes Gehalt korrigiert wurde (Immerhin knapp 200 Euro). Ums kurz zu machen ich habe viel und immer sehr lange gearbeitet. Normale Schichten in der woche waren 20 Stunden plus meine Wochenendstunden (Die auch nicht gesetztes konform sind. z.B. Freitag nachmittag ca 13-14 Uhr angenfangen und dann Samstag morgens bis 8-9 Uhr gearbeitet, dann bin ich nachhause habe 4 Stunden geschlafen und war dann wieder von Samstag Nachmittag bis Sonntag morgens arbeiten. Also Teilweiße nichtmal 6 Stunden Ruhezeit und das dauerhaft. Dementsprechend können meiner Meinung nach keine Minusstunden entstehen. Da man auch nie einsicht in seine Stunden bekam und wenn mit Nachdruck darauf gepocht wurde bekam man nur eine Gesamtstunden Aufführung (Ich denke da wurde im Nachhinein auch bearbeitet!).

Nun kommts zum Supergau, unsere "REALEN" Arbeitszeiten wurden mit einer Elektronischen Stempeluhr erfasst aber um ende des Monats das Gehalt ausbezahlt zubekommen musste ich einen Stundenzettel ausfüllen der den realen Arbeitszeiten aber nicht entsprach. Der Stundenzettel ging auf die Vertraglichen 169 Stunden auch wenn weit drüber gearbeitet wurde und ohne diesen Zettel wahrlos auf die 169 Stunden auszufüllen und zu Unerschrieben wurde auch kein Gehalt ausbezahlt.

Das ganze ist das Prinzip viel Arbeitsstunden/wenig Angeben. Jetzt mein Frage zum rechtlichen, ist es erlaubt beide Zeiterfassungen zu haben und ist es legal erst gegen Stundenzettel (der natürlich gefälscht ist und auf gar keinen Fall der Realität enstpricht) die Arbeitnehmer ausbezahlen?

Ich mein alles in allem will ich mir das nicht gefallen lassen und wenn ich nichts mache dann machen die fröhlich weiter...und beklauen weiter ihre Angestellten obwohl Umsatz ohne ende da ist.

Ich freue mich auf antworten/disskusionen/tipps etc

Mit freundlichem Gruß

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