Zu viel Gewicht fuer amtsaerztliche Untersuchung?

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5 Antworten

Ich habe mir sagen lassen, dass man dort rein nach dem BMI geht. Ich bin 1,68 m groß und wiege momentan 77,5 kg

Dies wäre mir neu. Warum sollte eine Frau mit diesen Werten nicht in der Lage sein sich am Schreibtisch gemütlich hinzusetzen ?

Außerdem kann man das Gewicht nie mit der Größe vergleichen ohne den Knochenaufbau zu kennen. Ich kenne sehr viele Leute die wesentlich schwerer sind und trotzdem schlank wirken, weil sie aktiven Sport treiben.

aber ich bin eig. ansonsten kerngesund (und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine leichte Schilddrüsenunterfunktion ein Grund ist mich für untauglich zu erklären, zumal ich die mit Medikamenten behandle).

Ich habe den Eindruck du machst dich selbst verrückt. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann auch stressbedingte Ursache haben. Werde etwas ruhiger, glaube an dich und vielleicht benötigst Du dann bald auch keine Medikamente mehr für die Schilddrüse.

Oder hab ich im Endeffekt schon verloren?

Mit Sicherheit nicht.   Nach deinen Texten zu urteilen, gehe ich davon aus,  dass Du diese Stelle antreten kannst ohne wenn und aber.

Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei deiner neuen Arbeitsstelle, bei der Steuerbehörde.

Gruß Apolon

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Mein BMI liegt bei 29,4 und das würde mir eine Anstellung erschweren ABER wie wirkt sich da die Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen aus (wurde mir von der Agentur für Arbeit bescheinigt)?

Allerdings gehe ich zwei mal die Woche ins Fitnesscenter und arbeite daran, da sollte sich dann einiges ändern.

Bei mir ist das gerade leider noch etwas Wunschdenken, da ich noch keine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen habe (gehobener Dienst)...

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Nach meinen langjährigen Erfahrungen mit den nach den beamtenrechtlichen Bestimmungen geforderten amtsärztlichen Einstellungsuntersuchungen besteht nach den in der Frage gemachten Angaben kein Anlass, eine negative Entscheidung durch den untersuchenden Arzt zu befürchten. Sie sind sicher etwas übergewichtig und überschreiten die empfohlenen Werte des Bodymass-Indexes. Da es sich jedoch beim mittleren Dienst in der Finanzverwaltung um eine reine Bürotätigkeit handelt, stellt ein noch zu tolerierendes Übergewicht kein Einstellungshindernis dar und dürfte auch im Hinblick auf eine vorzeitige dauernde Dienstunfähigkeit kein Risiko für Ihren künftigen Dienstherrn darstellen. Es gibt deshalb keinen Anlass, sich in diesem Punkt Sorgen zu machen.

Völlig anders wäre natürlich die Situation, wenn eine Einstellung für den Polizeidienst, feuerwehrtechnischen Dienst oder als Zeitsoldatin angestrebt würde. Hier kommt es natürlich und aus verständlichen Gründen auf eine sehr gute körperliche Fitness an, die man im Bürodienst völlig vernachlässigen kann.

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Das sollte kein Problem sein. Der Amtsarzt hat, gerade unter Hinsicht auf die Stelle um die du dich bewirbst, einen Spielraum. Es besteht somit für den Dienstherren kein erhöhtes Risiko das Du vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen (zumindest wegen des BMI)  aus dem Dienst ausscheidest.
Also mach Dir keine Sorgen!

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Es geht um die Gesamtbewertung Deines Gesundheitszustandes und der Wahrscheinlichkeit, ob Du die Pensionsgrenze erreichst.

http://phv-nw.de/bildungaktuell/article/4-2015-juni/die\_amtsaerztliche\_untersuchung\_bei\_einstellung\_in\_den\_staatlichen\_schuldienst

Offensichtlich sind die Kriterien für den BMI bei der Untersuchung für die Verbeamtung heraufgesetzt worden. Für das Einstellungsverfahren (Beamtin auf Probe) wird es bei Deinem BMI von 28 kaum Probleme geben. Allenfalls ein Hinweis, dass ein BMI von 30 immer noch eine Hürde (aber keine unüberwindbare) darstellt, ist denkbar.

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Kommentar von Apolon
03.11.2015, 16:51

Es geht um die Gesamtbewertung Deines Gesundheitszustandes und der Wahrscheinlichkeit, ob Du die Pensionsgrenze erreichst.

Richtig - aber man muss unterscheiden zwischen den einzelnen Tätigkeiten einer Lehrerin und einer Beamtin bei der Steuerbehörde.

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