Zu teuer eingekauftes Heizöl im Juni! Und dann noch 10.000 Liter! Muss ich das bezahlen?

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3 Antworten

10,000 l Oel fuer 16 Parteien klingt nach eher viel, aber sicher nicht ausgeschlossen:

http://www.energiesparen-im-haushalt.de/energie/bauen-und-modernisieren/modernisierung-haus/heizung-modernisieren/heizungsanlage-erneuern/oelheizung-erneuern/heizoelverbrauch-durchschnitt.html

"Im Durchschnitt verbrauchen die Deutschen 15,4 l Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Dieser Wert beinhaltet den Heizölverbrauch zum Heizen und die Warmwasserbereitung mit Heizöl. Haushalte, die Heizöl nur zum Heizen nutzen, verbrauchen im Schnitt 13,6 l Heizöl pro m² und Jahr (milder Winter; Quelle: Techem-AG-Studie 2006/2007)"

Eine 80 qm Wohnung liegt laut dieser Seite in einem milden Winter zwischen 1,000 und 2,000 l pro Jahr. Da sind 10,000 fuer 16 in einem halben Jahr nicht aus der Welt... vorausgesetzt, sie werden auch geheizt.

Den Oelpreis wirst Du hinnehmen muessen. Der Vermieter kann genausowenig wie andere vorhersagen, wie sich der Oelpreis entwickelt. Er hat wohl eher versucht, im (normalerweise billigeren Sommer) zu kaufen statt im (normalerweise teureren) Winter... aber der Oelpreis hat sich halt anders entwickelt. Diese Kosten musst Du sicher tragen.

mal ehrlich. Wer soll noch bei den Preisen den Überblick behalten. Das merkt man doch jeden Tag an der Tankstelle. Die Preise differieren mitunter um 10 Cent je Liter von einem auf den anderen Tag. Wenn jetzt aktuell der Preis gefallen ist so kann man dem Verwalter m.E. keinen Vorwurdf machen. Vielleicht sind die Preise im Oktober noch deutlich teuerer. Da würde man ihm ja auch den Vorwurf machen nicht preiswerter eingekauft zu haben.

Wie groß ist denn das Tankvolumen überhaupt?

Tanken ist heute ein Glücksspiel, evtl. hätte man erst mal 5000 L und später nachtanken können, aber wer weiß schon wie dann die Preise liegen?!

Da wirst du keine Chance haben etwas zu bemängeln.

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