zu niedrige Urlaubszeit im Vertag - Mindesturlaub?

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2 Antworten

Der Urlaubsanspruch ist in der Regel im Arbeitsvertrag festgelegt oder ergibt sich aus dem Tarifvertrag.
Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen jährlichen Mindesturlaub, der im Mindesturlaubsgesetz für Arbeitnehmer (Bundesurlaubsgesetz) geregelt ist. Dieser beträgt gemäß § 3 Absatz 1 BUrlG (Text § 3 BUrlG. Externer Link) jährlich mindestens 24 Werktage. Werktage sind die Tage von Montag bis Samstag (= 6-Tage-Woche).  Arbeitnehmer haben also - ohne eventuelle Feiertage - einen gesetzlichen
Mindesturlaubsanspruch von 4 Wochen pro Jahr (24 Werktage : 6 Werktage).

Weil die meisten Arbeitnehmer von Montag bis Freitag arbeiten (= 5-Tage-Woche), werden diese Tage als Arbeitstage
bezeichnet. Der gesetzliche Mindesturlaub von 24 Werktagen wird bei einer 5-Tage-Woche mit 20 Arbeitstagen Urlaub (= 4 Wochen)
erfüllt. Die gesetzliche Regelung soll
sicherstellen, dass Arbeitnehmer pro Jahr mindestens 4 Wochen Urlaub
erhalten. Ist bei einer 5-Tage-Woche ein Urlaubsanspruch von 30
Arbeitstagen vereinbart, erhält der Arbeitnehmer 6 Wochen Urlaub (30
Arbeitstage : 5 Arbeitstage). Die Unterscheidung zwischen Arbeitstagen
und Werktagen führt bisweilen zur Verwirrung. Man kann sich den
Unterschied folgendermaßen verdeutlichen: Ist bei einer 5-Tage-Woche der
vertragliche oder tarifliche Urlaubsanspruch nach Arbeitstagen
bemessen, sind für eine Woche Urlaub 5 Arbeitstage einzusetzen. Ist der
vertragliche oder tarifliche Urlaubsanspruch bei einer 5-Tage-Woche nach
Werktagen bemessen, sind für eine Woche Urlaub 6 Werktage einzusetzen.

(Quelle: info-arbeitsrecht.de)

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Die 24 Tage sind auf eine 6 Tagewoche bezogen, bei 5 Arbeitstagen ist der Urlaubsanspruch dementsprechend 20 Tage (4 Wochen).

Ist also korrekt.

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