Zu langer Schlaf am Nachmittag ungesund?

8 Antworten

Aus eigener Erfahrung: ja, da du dadurch in der Nacht weniger schläfst. Bis 14:30 für ca. 20min kann sehr gut sein. Bessere Leistungsfähigkeit danach und ich fühle mich auch sehr viel frischer, erholtet danach. Aber ab 15 Uhr würde ich es nicht mehr empfehlen, da dann der Nachtschlaf beeinflusst wird.
Außerdem ist es normal, ca. 12-14uhr müde zu werden. Mittagsmüdigkeit existiert tatsächlich.
aber, wenn du in dieser Zeit keine Möglichkeit hast, dich hinzulegen, weil du in der Schule/Arbeit bist, dann würde ich das nicht mehr nachholen.
Denn sagen wir du bist um 13 Uhr müde

dann nimmst du dir vor zu schlafen wenn du zu Hause bist. Du handelst hier aber genauso wie wenn du hungrig bist. Du bist nicht du wenn du müde bist.
um 17 Uhr endlich zu Hause angekommen, setzt du deinen Plan um, den du dir gesetzt hast, auch wenn du gar nicht mehr so müde bist. Egal reicht trotzdem sagst du dir. Dadurch entsteht das, du gehst später ins Bett und naja kann dir taugen, aber jedenfalls schlafe ich wieder besser seid ich keine langen Tagschlafe mehr mache!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das ist extrem ungesund. Du solltest dir das dringend abgewöhnen. Für das Nickerchen am Nachmittag sollte man höchstens 30 Minuten wegnicken. Den Schlaf in 4 und 6 Stunden aufzuteilen ist ungesund. Sowohl 4 Stunden als auch 6 Stunden am Stück sind für einen erholsamen Schlaf zu wenig. Dauerhaft wirkt sich das negativ auf deine Gesundheit aus.

Da hätte ich gerne mal eine Quelle für....

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@Stellwerk

Die stehen in meinen Büchern. und zwar seitenweise. Sowas findest du nicht bei wikipedia. Dafür haben diese Bücher auch mehrere hundert Euro gekostet. Es gibt viele Werke von Schlafforschern dazu.

Bei längerem Mittagsschlaf als die maximal empfohlenen 30 Minuten (besser noch nur 10 - 20 Minuten) tritt REM-Schlaf auf, der den Körper antriebslos und lustlos macht. Die Dauer von 4 Stunden ist für einen erholsamen Schlaf zu kurz. Der Nachtschlaf mit 6 Stunden ebenfalls, weil dann nicht genügend REM-Schlafphasen zusammenkommen können. Auf Dauer nimmt so die Leistungsfähigkeit ab. Menschen können depressiv werden, der Biorhythmus wird nachhaltig gestört, die Lebenserwartung verkürzt sich.

https://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/schlafen/nachtruhe/tid-14923/forschung-regelmaessiger-mittagsschlaf-kann-toedlich-sein_aid_417726.html

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@perledersuedsee

Hm, kannst Du mir die Titel der Bücher nennen oder ein, zwei Schlafforscher empfehlen, die sich damit auseinander gesetzt haben? Ich kenne "Nachtaktiv" von Guy Leschziner, wobei der sich jetzt eher mit pathologischen Schlafstörungen beschäftigt, das ist ja nochmal ein anderer Fall.

Und wie ist das mit den unterschiedlichen Lebensphasen? Einige meiner Freunde hatten während der Teeniezeit bis ins frühe Studium hinein auch einen ähnlichen Rhythmus wie der Fragesteller, das war aber eher diesem typischen "Teenie-Jetlag" geschuldet und hat sich im Lauf der Jahre im Erwachsenenalter auch eher normalisiert.

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Wenn Du insgesamt fit und munter bist und der Schlafrhythmus nicht mit Deinem normalen Tagesablauf kollidiert, ist daran nichts schlimm. Es war in früheren Zeiten sogar üblich, in zwei Schichten zu schlafen und die klassische Siesta in heißen Ländern ist auch nichts anderes.

Es war in früheren Zeiten sogar üblich, in zwei Schichten zu schlafen 

Diese Menschen wurden auch nicht besonders alt.

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@perledersuedsee

Hast Du da auch eine Studie, die belegt, dass dieser Schlafrhythmus mit einer insgesamt höheren Morbiditätsrate einherging?

Ich als Laie würde ja eher vermuten, dass die hohe Sterblichkeit an der schlechten medizinischen Versorgung lag - wenn ein Kind bei der Geburt schieflag und nicht gedreht werden konnte, konnte die Mutter ihr Leben lang vorher geschlafen haben, wie sie wollte... oder Infektionen, Blutvergiftungen, Seuchen... Zudem gab es eine hohe Kindersterblichkeit, die das Durchschnittsalter senkte.

Aber wie gesagt, Du hast doch sicher Zugriff auf Fachpublikationen, wenn Du da was hast, die meinen Wissenstand revidieren, sehr gerne her damit. Man lernt ja bekanntlich nie aus :)

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@Stellwerk

Ich werde mir jetzt nicht die Arbeit machen, für dich im Internet zu suchen, denn du bist ja nicht der Fragesteller. Ich studiere Medizin im 9. Semester und habe vorher schon einige Jahre als Krankenschwester gearbeitet. Ob du mir das glaubst oder nicht, interessiert mich an dieser Stelle überhaupt nicht.

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4h Schlaf am Nachmittag sind zu viel.

Du wirst am Abend nicht richtig müde und fühlst dich morgens unerholt.

Ich empfehle dir am Mittag ein kurzes Powernapping (15 - 20 Minuten). Aber stell dir den Handywecker. Ein kurzes "Einnicken" ist ein richtiger Energielieferant.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Schlaf per se ist nie gesund oder ungesund. Wer am Nachmittag schläft und das sehr lange, der findet nachts keinen Schlaf mehr. Das hat auch mit ungesund nichts zu tun, sondern mit ärgerlich.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Er kann ja nachts schlafen. Und wenn jemand einen anderen Rhythmus hat und der Tagesschlaf zur Erholung beiträgt und die Nachtstunden anderweitig nutzt, ist das doch prima.

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@Stellwerk

Dann wird er genau so krank wie die Schichtarbeiter, die ihren verloren gegangenen Nachtschlaf tagsüber nachholen. Schichtarbeiter haben nachweislich eine geringere Lebenserwartung, haben wesentlich häufiger mit früher Erwerbsunfähigkeit zu tun.

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