Zu lange wartezeiten für die Freischaltung des DLSs Anschlusses?

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2 Antworten

Der Schadenersatz kann sich ja nur auf den nachweislich entstandenen Schaden beziehen. Bei einem Privatanschluss setzt sich dieser aus Bereitstellungs- und Nutzungsgebühren für den nicht verfügbaren Zeitraum zusammen. Da davon auszugenhen sein dürfte, dass VDF sowieso noch gar nichts berechnet bzw. abgebucht hat bislang mangels Lieferung, ist auch kein bezifferbarer Schaden entstanden.

-> Dem Provider schriftlich (Einschreiben/Fax!) eine Frist setzen zur Behebung, Ankündigung der Sonderkündigung respektive Vertragsrücktritt aufgrund Lieferverzug.

NB.: Wichtiger wäre doch die Bereitstellung der Funktion, nicht der Schadenersatz?

Als Schadenersatz könnte man auch eine "Überbrückungsinternetleitung" z.B. über LTE (ohne MVLZ) geltend machen.

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@asdundab

Nein. Das zu nutzen ist die freie Willensentscheidung des Anschlussinhabers, und gerade kein ersatzfähiger Schaden.

Anders sähe es aus, handelte es sich um einen (wesentlich teureren) Geschäftskundenanschluss. Bei privaten Anschlüssen hingegen scheidet jeder Ersatzanspruch, der über ggfs. zu Unrecht eingeforderte Gebühren hinausgeht, von vorneherein aus.

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Erstmal setzt du per Post + Einschreiben eine schriftliche Aufforderung, den Anschluss innerhalb von 1 Woche schalten sollen.

Versuche, über die Hotline für die Zwischenzeit einen kostenlosen Surfstick zu verlangen.

Schadensersatz wird wahrscheinlich nicht gehen.

Sonst versuche eine Beschwerde, dann steht der Anschluss innerhalb weniger Tage: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1412/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Anbieterwechsel/ProblemebeimWechsel/problemebeimwechsel-node.html

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