Zu inkompetent für physikaufgabe?

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1 Antwort

Grundsätzlich gibt es positive und negative Ladungsträger. 

In Metallen sind dies negative Ladungsträger, die Elektronen. In Metallen liegen freie Elektronen vor. Dies ist der Grund, warum Metalle gut Strom leiten, der ja nichts anderes als bewegte Ladung und in unserem Fall bewegte Elektronen sind.

In Flüssigkeiten erfolgt der Ladungstransport durch Ionen, also geladene Teilchen. Zum Beispiel Kochsalz, oder NaCl. Dieses löst sich in Wasser in positive Natriumionen und negative Chlorionen. Dies sind geladene Atome, sie haben zu viele oder zu wenige Elektronen, wodurch sie nicht mehr neutral sind d.h. Protonen und Elektronen Zahl sind nicht mehr gleich. Der Name ion kommt übrigens aus dem Altgr. und bedeutet die wandernden. Das tun sie in Flüssigkeiten, an die Strom angelegt wird, und in denen sich solche Ionen befinden. Wenn wir also zwei Elektroden zur Stromübertragung anbringen, dann würden die Na+-Ionen also zur negativen Elektrode "wandern" und die Cl- - Ionen zur positiven Elektrode. Also in Flüssigkeiten bewegen sich keine Elektronen, sondern Ionen.

In Gasen gibt es eig. keine Ladungsträger, also keine freien Elektronen. Höchstens in ionisierten Gasen und Plasmen (Singular: Plasma). Das kannst du ja dann selber recherchieren.


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PWolff 05.04.2016, 18:10

Daumen hoch!

Ergänzungen:

Auch reines Wasser leitet den elektrischen Strom, wenn auch kaum messbar. Das Wasser zerlegt sich selbst zu einem sehr kleinen Teil in Ionen (Hydroxid- und Oxoniumionen).

Gase werden zu einem kleinen Teil durch natürliche Prozesse ionisiert, z. B. der kleine Anteil an kosmischer Strahlung, die auf dem Erdboden ankommt. Das reicht aus, um z. B. Leuchtstoffröhren zünden zu können.

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