zu Hause ausziehen wegen Gewalt?

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So, wie ich das lese, entnehme ich, dass du unbedingt zu Hause raus willst... und das Deine Geschwister in der Gefahr sind dann selbst ebenfalls in die Lage zu rutschen, in der Du gerade bist: Heißt. sie müssen damit rechnen Geschlagen, beleidigt und nicht versorgt zu werden.

Also, wenn Du schon beim Jugendamt warst ... und wenn das Jugendamt nicht "in die Gänge kommt"... wenn das so ist:

1) Schreibe ein Gedächtnisprotokoll über Dein Gespräch mit dem Mitarbeiter des JA (Jugendamt) : Welche Punkte hast Du angesprochen - Was hat der Miitarbeiter darauf gesagt - Wenn er nichts dazu gesagt hat, was war sein Thema auf Dein Anliegen? Bitte schreib das auf, auch wenn es mühsam ist: das kann sehr wichtig werden

2.) In jeder wenigstens größeren Stadt gibt es Obdach- und Schutzstellen für Jugendliche. Dort sitzen Sozialpädagogen (Stadtmission... wie auch immer) geh dort hin, sag "Ich weigere mich weiter zu Hause zu bleiben,- ich will in eine betreute Wohngruppe!"

3) Geh allein dort hin- Lass Deine Geschwister zu hause: Du kannst nr für Dich sorgen... und die Sorge übernehmen.!!!!!!!!

4) Sag denen in der Schutzstelle, die dann "Schlupfwinkel" o.ä. heißen, dass deine Geschwister in gefahr sind das selbe zu erleben wie Du selbst

5) sag, dass du Deine Schule machen willst, aber unter solchen Umständen nicht daran zu denken ist.

Du wirst sehen, da kommt schnell was in gang.

Du wirst leider nicht einfach zu Deinem Freund können: Wenn die Stadtmission, daie Kinderschutzstelle... wie auch immer das Jugendamt einschaltet wirst du sehen, dass das JA nochmal ganz anders in die Gänge kommt.

Du könntest auch einfach versuchen das Kindersorgentelefon zu erreichen

Das Sorgentelefon ist kostenfrei erreichbar

Telefon: 0800 111 00 333 Mo - Sa : 14.00h - 20.00h

Dort kann Dir Hilfe in deiner unmittelbaren Nähe vermittelt werden! Und frag nach Begleitung in diesem Umfeld... dass Du nicht den Eindruck hast, Du könntest verschaukelt werden. damit Du sozusagen einen vertrauenswürdigen "Anwalt"... also einen Erwachsenen an Deiner Seite hast, damit das JA nicht wieder abwiegelt..... o.ä.

Es kann auch sein, dass ein sozialpsychatrischer Krisennotdienst in Deinem Landkreis installiert ist. Hört sich für "Erwachsen-Notfälle" an, ist aber auch für Kinder und Jugendliche wie in deiner Lage! Das sind ausgebildete Therapeuten und Psychater, die genau für diese Fälle ausgebildet sind... und quasi in einer Art " Notarztsystem" die Dienst abdecken, In machen Landkreisen nicht rund um die Uhr, sondern z.B. von 10.00h - 24:ooh .... aber da musst Du halt ein bißchen googeln. (Dr.Google hat gottseidank 24- Stunden Sprechzeit :-) )

Zu guterv letzt bleibt die Telefonseelsorge... aber Du siehst, es geht was

Eines zum Schluß: So wünschenswert es aus Deiner Sicht wäre: Zu Deinem Freund... das geht nicht und könnnte eher ein "Scguß nach hinten" sein.

Rechtlich haben deine Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das kann nur aufgehoben oder anders vermittel werden, wenn das Jugendamt zustimmt. das kann zu einem Verwandten sein... Oma, Onkel Karl... und eine akute Krisensituation zu beruhigen. Wenn es über einen längeren Zeitraum geht..nur mit Zustimmung Deiner Eltern!! das heißt- an genau dieser Stelle wird das JA für Dich wichtig: Denn die vermitteln Gesprächsangebote... und Hilfe!!!

Wenn Du also hier ungeschickt sein sollltest... und viel Widerstand zeigst... könnte das negativ für Dich sein: verhalte Dich also kooperativ, auch wenn dir manchmal das Messer in der Tascha aufgeht!

Akzeptiere, dass die Lösungen vielleicht sehr umständlich gefunden werden... das liegt einfach an rechtlichen Dingen, nehme ich an.

Aber geh los... schildere alles ausfühlich... und lass Dichj nicht einschüchtern. Kann sein, dass man versucht zwischen Dir und Deinen Eltern zu vermitteln: Bleib höflich... aber auch sachlich.... und vertritt Deinen Standpunkt.

Heißt: Bereite Dich vor!

Und da sind wir auch scon wieder am Abschluß

Kopf hoch!!

Norbert

Es ist zwar jetzt schon über ein Jahr her, aber Ich habe ein Wenig erreicht. Eine Spozialpädagogin hat sich mit meiner Mutter in Verbindung gesetzt. Sie maulte sehr viel mit mir weiter herum. Ich habe öfter mit ihr versucht zu reden. Ich habe mit meinem Stiefvater geredet es hat alles nichts gebracht. Mein Opa hat die ganze Sache und die Situation bei mir Zuhause etwas beobachtet und meine Mutter ziemlich kleingehalten. Sie schlägt mich nichtmehr und ist mittlerweile nichtmehr all zu schlimm.Sie hasst meinen Freund immernoch genau so wie vor fast 2 Jahren aber naja sie haben sich seit nem halben Jahr kaum noch gesehn und sagen sich nichtmal mehr hallo. Das Jugendamt überprüft in einem Jahr das Einkommen meines Freundes und meines natürlich um nachzusehen ob wir Für uns sorgen können und es wird geschaut ob wir Versichert sind. Danach steht mir unterhalt und Kindergeld zu. Dann bin ich auch fertig mit der Schule und hoffe dass es auch dann mit der Arbeit sofort klappt. Aber die Hauptsache ist ich kann sofort mit 18 ausziehen und meine Geschwister trotzdem sehen. Meine Schwester zieht dann zu meinen Großelter und wenn alles gut klappt und ich genug einkommen habe könnte ich schon 1-2 Jahre später meinen Bruder zu mir nehmen. Bis dahin denke ich dass mein Bruder es besser haben wird weil meiner mum dann einiges klar werden wird.

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@Zwergii

Ich wünsche Dir, dass Du alles meistern wirst, was auf Dich zukommen wird im Leben

Ich sehe aber, dass Du bemüht bist, für Dich zu sorgen und Deine Verantwortung Dir selbst gegenüber anzunehmen.

Du kämpfst täglich um Deine Hoffnung... und Du bekommst Deinen Alltag alleine gut hin!

Auch in den schwierigen Situationen stehst Du auf 2 Füßen...

Im Effekt... mache ich mir keine Sorgen um Dich! Du wirst Deinen Weg gehen... und Du wirst bestehen!

Wenn Du Probleme hast... und magst: Freundschaftsbutton ... und ich schreibe zurück

;-) Viel Glück

Norbert

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Geht zum Jugendamt, zum zuständigen Sachbearbeiter und bitte darum in Obhut genommen zu werden.

Der Sachbearbeiter darf Dich nicht mehr nach Hause schicken. Allerdings wirst Du erstmal eher nicht zu den Großeltern und schon gar nicht zu Deinem Freund kommen. Es wird wohl eine Wohngruppe werden.

Sollte der Sachbearbeiter wider Erwarten Dich nicht in Obhut nehmen, gehe direkt zur Polzei und erstatte Anzeige gegen den Sachbearbeiter. Oder zum Sozialarbeiter / Lehrer in deiner Schule.

Gehe denen vom Jugendamt auf die Nerven. Rufe nach jedem neuen Vorfall dort an. Führe ein Protokoll oder Tagebuch in dem du betrunkene Abende, Schläge und Beleidigungen auflistest. Das Jugendamt muss reagieren, wenn Kindeswohlgefährdung vorliegt. Mache deutlich, dass du die Belastung kaum noch bewältigen kannst. Suche dir zusätzliche Unterstützer. Berichte deinem Arzt, Klassenlehrer, Vertrauenslehrer von der Situation. Wieviel Einfluss haben deine Großeltern auf deine Eltern? Könne sie dich unterstützen? Es ist sicher nicht möglich, dass du bei deinem Freund lebst.

Sei auch selbstkritisch. Legst du provozierendes Verhalten an den Tag? Kannst du zur Verbesserung des Familienklimas beitragen? (Ich frage das nur, weil ich ja euch nicht kenne und nur weiß, was du schreibst. Ich will damit nicht sagen, dass es eine Rechtfertigung für Schläge gibt.)

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