zu hart zu der Mutter?

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe mir ein paar Antworten durch gelesen… Ich kann vielen in verschiedenen Teile zustimmen. Bei manchen habe ich allerdings den Eindruck, dass sie wirklich nicht wissen, wovon Du sprichst.

Ich kenne das Thema Alkoholismus sowohl von meinem Ex-Mann, als auch von meinen Eltern, ganz akut von meiner Mutter… und auch wir Kinder (wir sind 5 Geschwister) haben ihr nach langen Jahren des Stillhaltens, Ertragens, Sich-beschimpfen-lassens und quasi Gestalkt-werdens den Rücken zu gedreht. Das hat die Sache sicherlich nicht besser gemacht… ABER: Alkoholkranke „müssen“ irgendwann auf sich alleine gestellt sein! Sie „müssen“ auf den Grund sinken! Warum? Weil man sich nur vom Grund wieder abstoßen kann! Solange wir Angehörigen sie immer weiter im Wasser treiben lassen, an der Oberfläche halten, sehen sie keine Notwendigkeit, aus eigener Kraft wieder hoch zu kommen!

MEIST ist das eine sehr gesundende Maßnahme!

Natürlich klingt es hart und natürlich hat man Gewissensbisse, weil man ja genau das denkt: „Ich kann sie / ihn nicht im Stich lassen!“ und „Sie ist ja schließlich meine Mutter (oder eben mein Mann)!“ Aber es ist dieses berühmte Klick!, was im Kopf statt finden muss… genau wie beim Abnehmen. Von außen können alle auf Dich einreden… solange man selbst die Notwenigkeit nicht sieht, passiert da auch nichts. Im Gegenteil: Man verschließt sich immer mehr, fühlt sich bedrängt, hinterher spioniert, etc.

Du hast sicherlich Deine Mutter schon lange Jahre mit ihrem Alkoholismus begleitet und „ertragen“… es ist richtig, dass Du Abstand nimmst und Dich auf Dich und Dein Glück konzentrierst. Deiner Mutter, allerdings, solltest Du tatsächlich die konkrete Ansage machen, dass sie bei Dir (oder an Deinem Ohr) nichts zu suchen hat, solange sie nicht nüchtern ist (das ist bei echten Alkoholikern noch nicht mal morgens um 9 der Fall) oder aber ihr Alkoholproblem kontrolliert hat.

Wenn es dann nicht klappt, dann MUSST DU DIR KEINE VORWÜRFE MACHEN! Denn es liegt nicht AN Dir und nicht IN Dir, IHRE Situation zu ändern! DAS KANN NUR SIE ALLEINE!

DH - das hast Du prima erklärt.

Bei den Antworten hier beschleicht mich allerdings langsam der Verdacht, dass viele die Situation nur aus der Mutter-Kind-Perspektive sehen und von der Sucht keine Ahnung haben. Diese geben leider genau den falschen Rat... :o(

0

Auch von mir sowas von einem DH!

0

ich finde es vollkommen richtig! dich plagt dann in und wieder dein schlechtes gewissen, oder? das ist ok und normal. du musst dich um dich selber kümmern und für dein leben sorgen, deine mutter ihrerseits muss ihr leben regeln. du kannst ihr schreiben uóder persönlich mitteilen, dass sie was tun muss, wenn sie kontakt zu dir haben möchte (falls du es willst!). heisst, zumindest NÜCHTERN mit dir zu reden. freut mich, dass es dir bei deinem vater gut geht! so etwas können nicht viele behaupten in so einem fall!! alle gute!

ich weiss, kann mich echt glücklich schätzen

0

Habe ich über Jahre mitgemacht, am Ende habe ich total abgebrochen ( Telephon nicht mehr abgehoben). War am Anfang hart, es ging aber nicht anders. Diese Mütter können manipulieren und es einem zur Hölle machen, auch am Telephon.

Gibt es eine Möglichkeit minderjährig von zu Hause weg zu kommen?

Hallo liebe Gf-Community, solche Fragen hört ihr wahrscheinlich zu hauf. Aber irgendwie habe ich hie einen gefunden, die meiner Lage ähnelt, deshalb voila.

Zu mir: Ich bin siebzehn Jahre alt, gehe in die elfte Klasse eines Gymnasiums, meine Eltern sind geschieden und ich lebe mit meiner Mutter, meinem Stiefvater, meiner einjährigen Halbschwester, zwei Katzen und sechs Hühnern zusammen. Klingt nach einem traumhaften Leben. Fast.

Die Scheidung meiner Eltern verlief sehr unschön und hatte für mich Angst, Trauer, Verzweiflung und vier Umzüge innerhalb eines Jahres zur Folge. Ich habe mich in der Zeit sehr von der Außenwelt d.h. Schule, Freunde, Hobbys etc. distanziert und bin mit meiner Mutter, die ihrerseits alleine, traurig und überfordert war, eine Art "Symbiose" eingegangen. Ab diesem Zeitpunkt, also mit 14 hatte ich irgendwie meine Daseinsberechtigung als Kind verloren, von nun an war ich die einzige Freundin, die sie hatte. Ich bin seitdem für ihr Wohlbefinden und emotionales Wohl in jeder Hinsicht verantwortlich.

Sie weint sich auch lange noch bei mir aus, (sie weint wirklich) und erzählte mir ihre Probleme, womit ich meistens gar nicht umgehen konnte. Bei der Geburt meiner Halbschwester ist sie haarscharf dem Tod entkommen und hatte aber nie Zeit das so richtig zu realisieren, da meine Halbschwester das SI-Syndrom hat und dementsprechend sehr sehr sehr viel brüllt. Das wurde meiner Mutter zu viel, sie wurde immer leichter reizbar, entwickelte eine Essstörung und Depressionen und hat letztendlich versucht sich das Leben zu nehmen, weshalb sie sich gerade in einer Psychiatrie befindet, obwohl sie sich bereits in psychologischer Behandlung befand. Es ist auch schon ihr zweiter Burn out. Ich habe mich davor versucht zu distanzieren und mehr meine Probleme anzubringen, was sie scheinbar nicht verkraftet hat. Sie hat mich oft für ihre Probleme verantwortlich gemacht, zum Beispiel auch für Stress mit meinem Stiefvater, obwohl es ja ihre Ehe ist und mich immer als sehr egoistisch bezeichnet.

Zu meinem Vater habe ich nur sporadisch per WhatsApp Kontakt, da er auch nicht interessiert daran ist und ich mich mit meiner Stiefmutter sehr schlecht verstehe.

Mein Stiefvater hatte eine traumatische Kindheit und läd auch oft seine Probleme und Sorgen bei mir ab. Teilweise höre ich zwei Stunden nur zu. Auch das ist mir eigentlich zu viel. Gott sei dank hat er sich jetzt wenigstens professionelle Hilfe gesucht.

Seit meine Mutter weg ist, kümmere ich mich jeden Tag ein paar Stunden um meine kleine Schwester und stehe um 4:30 Uhr auf, damit ich vor der Schule noch staubsaugen, wischen und die Tiere versorgen kann, dann evtl noch waschen, Wäsche aufhängen oder bügeln. Fast der ganze Haushalt ist meine Verantwortung und meine Schwester sagt schon Mama zu mir.... Man zwingt mich nicht dazu. Aber es wird erwartet, dass es erledigt ist.

Außerdem kommt regelmäßig meiner geistig behinderte Stiefschwester zu uns, wieder mehr Verantwortung.

...zur Frage

Er will auf einmal doch nicht?

Hallo ihr lieben.. um es kurz zusammen zu fassen, war ich am Wochenende auf einer Kreuzfahrt und habe dort jemanden kennengelernt, ich habe ihn nur von der Seite gesehen und war baff. Sowas habe ich seit Jahren nicht gehabt. Er lud mich auf ein Getränk ein und redete mit mir.. bis 4 Uhr morgens, er gab mir seine Visitenkarte sagte, wenn was ist du kannst dich immer melden! Am nächsten Tag, schrieb ich mir die Nummer auf und sagte mir: lieber Gott, wenn ich diesen Menschen zufällig beim frühstücken über den Weg laufe, dann soll es was besonderes sein. Das Schiff hatte weit über 2000 Leute an Bord, mehrere Etagen zum Essen, ich lief zielstrebig in eine andere Etage und nach wenigen Sekunden stand er vor mir. Später trafen wir uns erneut an der selben Bar, tanzten quatschten und er gab mir wieder alles aus, da mir aber irgendwann übel wurd, vom Schiff, trank er mit mir Wasser. Er versprach mir, er würde mich unbedingt wieder sehen wollen, schon so oft dass er irgendwann nervig wurde.. sagte er würde mir dort Arbeit suchen, ich wäre wunderschön und die eine auf die er so lange gewartet hat, hat mich seinen kollegen vorgestellt(betriebsreise)..er hat auch keine Anzeichen gemacht mit mir in die Kiste zu springen, nein wir haben uns geküsst, mehr nicht .. naja alles schön und gut, ich war so sehr verliebt, berichtete meiner Mutter über alles,das Ding war er lebt etwas weiter weg, das wäre aber für mich kein Hindernis. Er sagte auch er habe viel zutun, wenig Zeit, jedoch wollte er jemanden haben, der sich die Zeit mit ihm nimmt. Beim Schreiben kam dann der Schock, er war auf einmal desinteressiert, antwortete lange Zeit gar nicht und nur kurze Antworten, ich fragte ihn ob er Lust hätte, dass wir uns sehen.. ich würde es mit ihm probieren und ihn vermissen.. die Antwort war: es klingt hart jedoch habe ich keine Lust auf fernbeziehung. Ich habe keine Zeit... das war ein riesiger Schock.. ich fragte ihn warum er denn all das gesagt hat, dass es mir darum ging Kontakt zu halten, sich paar mal zu treffen und zu schauen wohin das ganze geht.. die letzte Nachricht bevor er mich löschte und blockierte: ich weiß nicht warum ich das gesagt hab, ist mir auch relativ egal, tut mir leid aber es wäre nicht wenn du nicht mehr mit mir schreibst, danke .. jetzt ist nach dieser langen Geschichte die Frage warum ? Gut wenn er mich in die Kiste kriegen wollte, dann wäre es klar ..

...zur Frage

Kann meine Stiefoma mich adoptieren?

Ich bin schon lange auf der Suche nach meiner wichtigsten Frage.

Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt. Ich habe zwei Brüder. Als ich drei Jahre alt war haben sich meine Eltern getrennt und nach langem hin und her hat mein Vater das Sorgerecht nur für mich bekommen und meine Mutter das Sorgerecht für meine anderen Brüder und so sind wir auch aufgewachsen. Ich bei meinem Vater und meiner Stiefmutter und meine Brüder bei meiner Mutter. Mit meinem 15 Lebensjahr ging der Kontakt zu meinen Brüdern und meiner Mama immer weiter verloren, da das Interesse nicht so da war. Ich finde auch alles gut so wie es ist nur, dass meine Stiefmutter, die ich als meine Mutter sehe sich von meinem Vater trennen musste. Ich liebe meine Stiefmutter mehr als alles andere nur tragen wir den Namen meines Vaters. Ich hasse diesen Namen, da ich kein Kontakt zu ihm oder irgendein anderes Familienmitgliedes seiner Seite habe. Ich gehöre zu der Familie meiner Stiefmutter und wurde da auch echt gut angenommen und akzeptiert. Ich möchte aber halt auch den Namen besitzen. Ich weiß nicht, ob meine Stiefmutter sich richtig scheiden lassen will und ihren alten Namen wieder holen möchte. Ich möchte aber ihren Namen haben.

Da meinte meine Stiefoma, dass sie mich dann adoptieren müsste und ich so den Namen meiner Stiefmutter bzw. meiner Stiefoma annehmen könnte.

Ist das Richtig und wie bzw. was muss ich machen. Wo muss ich mich richtig informieren lassen. Was das kostet ist mir vollkommen egal. Hauptsache ich gehöre komplett zu den.

Ich danke allen, die mir helfen im Voraus.

...zur Frage

Mutter will keinen Kontakt

Hallo Community,

seit über 13 Jahren spricht meine Mutter nicht mehr mit meiner Familie und mir. Vor kurzem hat sie mir nach einem Streit um die Grabstelle meiner Großmutter per Anwalt mitteilen lassen, dass sie keinen weiteren Kontakt mit uns/mir wünscht. Heute wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert, ich wurde von dort angerufen und gefragt, ob ich Kleidung für sie bringen könnte. Ich habe dem Mitarbeiter des KH gesagt, dass sie mir den Kontakt verboten hat. Er hat auch verständnisvoll reagiert. Dieser Anruf hat wieder die alten "Wunden" aufgerissen. Sie will mich nicht sehen und doch ist es meine Mutter. Was würdet ihr tun?

Gruß Arka

...zur Frage

Kann meine Mutter seit fast zwei Tagen telefonisch nicht mehr erreichen, was soll ich machen?

Hallo liebe Community,

Ich glaube meine Mutter steckt in Schwierigkeiten. Sie wollte einen Wochentrip nach Lübeck machen. Habe sie zuletzt gestern morgen gesprochen. Seitdem versuche ich Rund um die Uhr mich bei ihr zu melden, doch sie geht nicht ans Handy. Es sei dazu gesagt, dass meine Mutter Alkoholikerin ist. Sie hat zwar seit 2 Wochen nichts getrunken, doch ich ahne, dass sie auf ihrem Trip rückfällig geworden ist.

Ich weiß nicht, ob ich die Polizei verständigen sollte, oder lieber noch warte...

Was würdet ihr machen?

Mit freundlichen Grüßen

...zur Frage

Ich fühle mich Zuhause total unwohl, ich habe eine Stiefmutter mit der ich mich total nicht verstehe, mit meinen 3 Geschwistern&richtigen Mutter keinen Kontakt?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?