Kann es sein, daß ich einen zu guten Charakter habe?

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Also erstmal würde ich nicht sagen, dass das, was du hier beschreibst arrogant klingt. Und dass man alles blöd findet, die Menschen und die Umgebung und sich selbst, wenn man Liebeskummer hat, das ist auch normal. Ich würde nicht sagen, dass die Menschheit generell schlecht ist. Ich kenne viele, die das so sehen, aber ich denke, dass jeder Mensch gute und schlechte Seiten hat, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Bei dir kommt es darauf an, das richtige Mittelmaß zu finden, dass du weiterhin so viel an andere Denkst, aber auch mal an dich selbst. Ich würde sagen, dass du immer abwägen solltest, wann du etwas für dich tun willst, und wann für andere. Egoisten mag niemand, aber wenn man mal an sich denkt, ist man ja nicht gleich egoistisch. Vielleicht hilft es dir, dir einfach immer, wenn du dich entscheiden musst, die Frage zu stellen: Schadet es mir oder schadet es jemand anderem? Wenn du dich entscheiden musst, ob du, so wie du das beschrieben hast, einem Hobby nachgehst, oder jemand anderem 'ein Lächeln aufs Gesicht zauberst', dann kannst du dich ruhig für letzteres entscheiden, wenn es dich gläcklich macht und dir nicht schadet. Aber wenn deine Karriere auf dem Spiel steht, kannst du ruhig mehr an dich denken. Vor allem darfst du nicht unterwürfig oder schwach rüberkommen, wenn du anderen einen Gefallen tust. Dann wirst du nämlich irgendwann ausgenutzt und man wird es weniger schätzen, wenn du jemandem was Gutes tust. 

Ich hoffe, mein Ratschlag kann dir irgendwie weiterhelfen.

Liebe Grüße und viel Glück

Katie :)

Ja das tut er (also der Ratschlag hilft) und danke :)

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Hallo Wiesoichimmer, ich denke, es ist nicht der Lebenszweck des Menschen, anderen zu Willen zu sein, denn glücklich sind die meisten Menschen nur dann, wenn ihre Wünsche erfüllt werden (auch dann, wenn es keine guten Wünsche sind).

Wichtig ist, dass du dich als Mensch entwickelst: Deine Begabungen, deine Tugenden (Geduld, Ausdauer, Versöhnungsbereitschaft, ....). Zuerst musst du dich kennenlernen als die einmalige und kostbare Person die du bist und dich für dich einsetzen, auch wenn das manchmal Mühe kostet. Nur indem du DU bist, wirst du jemand anderem etwas geben können. Ich wünsche dir alles Gute für dein gelingendes Leben.

Dankeschön wünsche ich dir/Ihnen auch :)

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Es gibt den Begriff "Helfer-Symdrom (oder so ähnlich) Einige Menschen haben das irgendwie im Blut. Später meckern sie immer wegen den undankbaren Menschen.

Leider ist dieser Drang anderen Menschen zu helfen eher als Laster zu bezeichnen. Bitte sei mir nicht böse. Ich darf dir das so schreiben, weil ich diese Krankheit auch hatte.

Irgendwann hat es mir gedämmert, dass es so nicht weiter gehen darf. Um aus dieser Falle heraus zu kommen, sagte ich mir immer mal wieder, dass es noch etwas Besseres für mich gibt.

Eines Tages hat es mir gedämmert und fand das Bessere. Seitdem habe ich den nötigen Abstand und helfe nur noch, wenn es wirklich sein muss.


In diesen Fällen ist das Endergebnis immer positiv für Beide.

Ich habe neue Hobbys entdeckt und mich auch beruflich neu ausgerichtet. Das war genau das, was mir weiter geholfen hat.

Ich habe bemerkt, dass ich selber nicht zufrieden war mit meinem Leben und der Welt, und darum musste ich immer anderen Menschen helfen.

Sage dir auch immer mal wieder, dass es noch etwas Besseres für dich gibt. Es werden plötzlich neue Türen aufgehen.




Denken, dass andere Menschen mich nicht mögen?

Woher kommt es bzw wie kann ich es verhindern bzw richtig darüber denken, dass ich denke, dass menschen mic nicht mögen? also es ist viel mehr, dass ich immer Zweifel habe, ob die Menschen mich wirklich mögen. Oft habe ich das Gefühl, dass ich auf Menschen, die mich nicht kenne eigentlich sympathisch wirke aber irgendwann, wenn ich die Leute dann länger kenne fühle ich mich von ihnen distanziert und bekomme eben die Zweifel, ob sie mich wirklich mögen oder wirklich etwas mit mir machen möchten.. Und oft wenn ich an frühere Kontakte denke, denke ich mir natürlich mochte die person ich, warum solltesie das nicht?

Aber woher kann das kommen, dass dieses Gefühl bei mir trotzdem oft kommt? Und viel wichtiger wahrscheinlich, wie bekomme ich es weg?

Vielen Dank für alle antworten

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