Zollbemater im gehobenen Dienst?

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3 Antworten

Ob die Ausbildung "empfehlenswert" ist, ist sehr subjektiv. Es kommt darauf an, was Du machen willst. Und wie mobil du bist. Und ob Du in Deinem gewählten Beruf bleiben, und nur interne Fort- und weiterentwicklungen nutzen möchtest, oder ob du gern mal alle paar Jahre einen neuen Beruf ausprobieren möchtest. Der Zoll hat intern viele Einsatzfelder, deren Aufnahmekapazität natürlich jeweils begrenzt ist. Der Zollbeamte ist, wie der Name schon sagt, Beamter. Genauer: Bundesbeamter. Das heißt, der Staat hat ein Weisungsrecht, wo er Dich einsetzt. Und das ist, entsprechend Deiner Qualifikation, bundesweit. Aber Du kannst Dich natürlich auch immer intern auf andere zu Deiner Qualifikation passende Stellen bewerben, auch an anderen Orten. (Beispiel: Du wohnst jetzt in München, wirst in Dresden eingesetzt und möchtest aber gern in München arbeiten; erst mal musst Du nach Dresden, kalr, Weisungsrecht des Arbeitgebers, aber dann kannst Du intern schauen, wann was für eine Stelle in München frei wird, und Dich intern dafür bewerben). Meistens kann man aber auf der Dienststelle, wo man nach der Ausbildung eingestellt wird, für den Rest seines Lebens bleiben - wenn man das denn will und die Diesntstelle nicht geschlossen wird (z.B. wurden die Zöllner an der innerdeutschen Grenze anderen Dienststellen zugeteilt, oder haben sich zollintern neue Aufgaben selber gesucht, als die Mauer fiel - keine Grnze, kein Zoll, also auch keine Zöllner... --- aber natürlich wurde kein Beamter entlassen!)

Finanziell verdienen Beamte zu Beginn Ihrer Laufbahn nicht so toll - wobei das durch evtl. Zulagen etwas aufgebessert werden kann. Der "große" Verdienst kommt aber nur mit hohen Dienstgraden, wie üblich im Beruf (der Vorabeiter verdienst mehr, als der einfache Maschinist, der Abteilungsleiter mehr, als der Sachbearbeiter, der Chef mehr als der Abteilungsleiter....; so ähnlich ist das beim Zoll auch, nur viel komplizierter, denn auch die geleisteten Dienstjahre zählen mit...).

Der Vorteil des Zollbeamten ist natürlich, dass er nach der Probezeit "auf Lebenszeit" angestellt ist, und somit "unkündbar" (soweit er sich nicht grobe Gesetzesverstöße wie z.B. Bestechnung o.ä. zu Schulden kommen läßt): Und ein sicherer Arbeitsplatz ist heutzutage auch nicht zu verachten.

Wie Du die Dinge bewertest und gewichtest, kannst und musst Du selber entscheiden.

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http://www.zoll.de/DE/Der-Zoll/Beruf-und-Karriere/Ausbildung/Zollausbildung/Gehobener-Dienst/gehobener-dienst_node.html


Die Zollbeamten im gehobene Dienst sind überwiegend im Büro.

Es kommt aber auf den Tätigkeitsbereich an. Es gibt auch gehobenen Dienst bei den Zollämtern, da fährt man in die Firmen. Bei der Zollfahndung und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit geht es immer wieder zum Ermitteln und Durchsuchen in den Außendienst. Bei den Kontrolleinheiten Verkehrswege, Grenze, Flughafen geht es immer wieder auf Streife.

Frage beim Hauptollamt den Ausbildungsleiter ob Du ein Praktikum machen kannst. Bei den Berufsmessen hat der Zoll oft einen Stand an dem Du Antworten auf die Fragen bekommst.

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Meistens ja aber es gibts natürlich besondere oder Großeinsätze.

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