Zoll aus China - tatsächlich so hoch?

4 Antworten

Normalerweise zahlst du den Zoll nicht an den Boten sondern beim Zollamt. Kommt mir komisch vor.
Ich mein auch, unter 25 Euro nehmen die keinen Zoll wegen "geringfügig" über den zu verzollenden 20 ? Euro. Also ab 20 Euro oder so muss man normalerweise verzollen.

Beim Boten zahlen ist nicht unüblich, wenn DHL die Verzollung durchgeführt hat und somit die Einfurhumsatzsteuer verauslagt hat.

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Also das eine ist der Kauf - den hast mit Paypal bezahlt, und das ist damit erledigt.

Das andere sind die Einfuhrabgaben; in Deinem Falll fällt nur eine Einfuhrumsatzsteuer von 19% auf Warenwert plus Versandkosten an. Das werden aber sicher keine 31 Euro, da brauch ich gar nicht anfangen zu rechnen... Die Differenz wird eine Zollabfertigungsgebühr von DHL sein - vermute mal 25 Euro oder so. Über die Höhe kann man sich in der Tat streiten, zumal Du DHL vermutlich keinen ausdrücklichen Verzollungsauftrag gegeben hast. Von der Sache her ist es eine private Dienstleistung (wie "Schuhe reparieren", hier halt "Zollabfertigung"), mit der Dir DHL die Arbeit einer Zollabfertigung abgenommen hat, so dass Du Aufwand und Zeit gespart hast; für diese Dienstleistung möchte DHL verständlicherweise Geld haben, denn auch für die ist das ein gewisser "Aufwand" (wenn auch deutlich weniger als für dich, denn für die ist das "08/15-Routine").

Vorschlag: Du hast ja eine Trackingnummer. Ruf doch mal bei DHL an und lass Dir die Kosten erklären und versuch' dagegen zu argumentieren und so die Kosten zu senken. Ob Du damit Erfolg haben wirst, kann ich Dir nicht versprechen..

Zollgebühren werden direkt beim Zoll bezahlt.

Der Verkäufer hat dich über den Tisch gezogen. Wahrscheinlich sind das Portogebühren

Das hat mit dem Verkäufer rein gar nichts zu tun! Das ist eine Sache von DHL und Zoll.

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Wie bekomme ich die Kapitalbereitstellungsprovision von DHL zurück?

Ich habe aus China (genauer gesagt aus Hong Kong) etwas bestellt und als es ankam, gab es die böse Überraschung mit Zoll und DHL (die ja eh schon meine besten Freunde sind). Naja die "echte" Rechnung beinhaltet $43,97 Warenwert + $12,00 Versandkosten.

Nun hat der nette Mensch aus Hong Kong sich gedacht, er könne den Zoll überlisten, indem er nur $30 auf die Rechnung schreibt. Leider hat er damit das Gegenteil bewirkt und der Zoll hat eine Einfuhrumsatzsteuer von €21,52 erhoben. Fände ich auch in Ordnung, wenn nicht noch mal der Versand reingerechnet werden würde. Diesbezüglich werde ich mich auch noch ans Zollamt wenden.

Dazu kamen aber noch €14,88 Kapitalbereitstellungsprovision von DHL. Diese richten sich nach der Verzollung, betragen aber immer mindestens €12,50 (wie bei mir) plus €2,38 MwSt.

Beides (Einfuhrumsatzsteuer und Kapitalbereitstellungsprovision) habe ich erst mal beim Postboten bezahlt, in der Annahme ich könne mir das Geld zurück holen, weil ich ja die richtige Rechnung (mit Versandkosten) habe. Jetzt habe ich DHL angeschrieben. Die behaupten aber, dass die Verzollung korrekt sei, da diese ja auf Grund der zum Zeitpunkt der Verzollung vorliegenden Unterlagen statt gefunden hat und verweisen auf einen Antrag direkt beim Zollamt (DHL macht das übrigens für €40 - Schnäppchen). Dies werde ich jetzt erst mal selbst tun. Nichts desto trotz hätte ich gerne die €14,88 von DHL zurück, da sie keine Verzollungsvollmacht von mir haben und ich gelesen habe, dass diese eigentlich benötigt wird.

Kann ich irgendwas machen oder beiße ich da bei DHL auf Granit?

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