Zöliakie allgemeine fragen...

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5 Antworten

Hallo Raidex, ich versuche mal als Betroffener dir deine Fragen zu beanworten und dann bekommst noch einen Buchtipp: 1. Bei mir war es so, dass ich einfach nicht mehr so Leistungsfähig war und recht schnell ermüdet bin. 2. Ich hatte zwar keine Bauchschmerzen sondern nur üble Durchfälle vor der Diagnose, allerdings kann ich dir allerdings aus Erfahrung sagen, dass diese schon nach wenigen Tagen Diät der Vergangenheit angehört haben! 3. Ja, das Darmkrebsrisiko ist deutlich gesteigert. Ob Zöliakie zwangsläufig ohne Diät zum Darmkrebs führt, kann wohl noch niemand genau sagen. 4. Zöliakie wird vererbt, also hast du diese Intoleranz schon von Geburt an. Ausgelöst werden kann Sie allerdings viele Jahre später, wie bei mir mit 24 Jahren. Damals war es bei mir in einer Stressituation, die wohl der Auslöser war. 5. Leider gibt es keine Möglichkeit diese Intoleranz zu heilen, das einzige Mittel ist zur Zeit die lebenslange glutenfreie Diät und das ein oder andere Mittelchen um den Darm und die Darmflora aufzubauen (Dein Arzt weiss da Rat) 6. Also die Hilfe der Krankenkassen kannst du vergessen. Soweit ich weiss bekommen nur HartzIV Empfänger ein paar Euro. Sinnvoll ist es vielmehr die Produkte zu vergleichen und übers Internet zu kaufen. Hilfreiche Adressen kann ich dir gerne nennen.

Der versprochenen Buchtipp: Zöliaki- Ihre ersten Schritte im glutenfreien Leben. Hier kannst mal die Leseprobe anfordern: www.rinklin-online.de/Glutenfrei

meine NEffen waren vor der DIagnose und vor der Umstellung auf glutenfreie Kost sehr weinerlich, sehr zart - seit dem sie sich richtig ernähren sind sie besser drauf, haben mehr Ausdauer usw. Bauchschmerzen bekommen sie ur noch, wenn sie was Flasches Essen - bei dem einen NEffen ist es erst mit 7 Jahren festgestellt worden und durch Zufall - da der Kinderarzt sehr gut reagiert hat- er hatte immer mal wieder Durchfall dann aber total Heftig- Der arzt hatte dann die Vermutung und so wurden alle Untersuchungen gemacht. Wir haben jemadnen im Umkreis, die Frau ist 70 Jahre und läuft schon immer zum Doc , nun hat sie auf die Untersuchung bestanden und Prompt hat sie es auch - und seit dem sie danach lebt, ist sie ein "anderer Mensch" - www.zoelaikie-treff.de da findest du auch viele Tipss und Hilfen

  1. Zöliakie ist keine Allergie sondern eine Autoimunerkrankung
  2. nein, wenn man die diät richtig einhält, ist man nicht schwächer als andere Personen
  3. wenn man die diät richtig einhält, hat man keine Schmerzen, aber bei manchen Betrofenen verursacht schon ein klizekleiner Diätfehler Bauchschmerzen und/ oder Durchfall 4.Nein Zöliakie betrofene haben kein größeres darmkrebsriesiko, außer die autoimunkrakheit wurde über viele Jahre nicht erkannt und hat bleibende Schäden verursacht 5.Beides ist möglich, aber es kommt häufiger vor, das man es erst im späteren lebensverlauf bekommt. 6.das ist wirklich sehr schade aber in Deutschland bekommen Betrofene keine Hilfe von Staat. Soger Hartz IV empfänger nicht, für die dies natürlich besonders hart ist.

Ich hoffe, dass ich dir weiter geholfen habe. LG Armin

Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) leiden unter einer dauerhaften Überempfindlichkeit gegen das in fast allen heimischen Getreidesorten aus google übernommen !!. Bei meiner Nichte würde diese Unverträglichkeit im Kindesalter zufällig erkannt . Es wurde immer seperat für sie gekocht und auch eigenes Brot und Kekse gebacken. Körperlich geschwächt war sie dadurch eigentlich nicht . Alternative Möglichkeiten zu den teureren Produkten kenne ich leider keine, was heute möglicherweise anders ist. Dieser beschriebene Fall ist 3o Jahre her .Das Erfreuliche bei ihr war,daß sich die Zöliakie bei ihr ausgewachsen hat und sie heute beschwerdefrei alles essen kann .Das ist leider alles,was ich dir dazu sagen kann. Wünsch dir einen schönen Tag

  • Wissenswertes rund um Zöliakie

Trotz verbesserter Diagnostik und größerem Verständnis für das Krankheitsbild wird die Diagnose häufig erst Jahre nach dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen gestellt. Diese Verzögerung der Diagnostik ist meist dadurch bedingt, dass selten das Vollbild der Zöliakie mit massivem Gewichtsverlust und Durchfall mit Fettstühlen vorliegt. Es überwiegen die Verläufe, bei denen nur wenige oder einzelne Symptome bestehen. Man spricht hier von der oligosymptomatischen oder asymptomatischen/silenten oder stummen Zöliakie.

Ein ungeklärter Eisenmangel ist oft das einzige Symptom, dass auf eine Zöliakie hinweist. Aber auch Knochenschmerzen mit Osteoporose oder eine Arthritis, können Anzeichen der Erkrankung sein. Bei vielen Patienten liegen auch Symptome vor, die nicht direkt auf eine Darmerkrankung hinweisen (atypische Zöliakie). Hierzu zählen z.B. Zyklusstörungen bei der Frau, Depressionen und Migräneanfälle oder Leberwerterhöhungen bisher unbekannter Ursache.

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