Ziwilrechtliche Klage gegen meinen Vermieter? Kann ich Kosten verlangen?

...komplette Frage anzeigen Beschluß von der Staatsanwaltschaft - (Recht, Mietrecht)

9 Antworten

Versuchen kannst du es natürlich. Du musst nur wissen, dass du sowohl für den Anwalt als auch Gerichtskosten in Vorleistung treten musst. Eine Rechtsschutzversicherung würde erst einmal die Erfolgsaussichten abchecken, bevor sie eine Kostenzusage gäbe.

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Nach der Einstellung des Verfahrens glaube ich nicht,dass man irgendwelche Kosten geltend machen kann.

Letztendlich kann Dir das wohl nur ein Anwalt sagen.

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Es hängt ein wenig von dem Grund der Einstellung des Verfahrens ab. War es "mangels öffentlichem Interesse", stellt das Verhalten schon einen Grund für eine außerordentliche Kündigung mit der Möglichkeit zu Schadensersatz dar.

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Das ist zu kompliziert, als dass du hier eine Antwort findest. Ab zum Anwalt und Beratung einholen. Solche Verfahren werden eigentlich immer eingestellt

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Ja, das kannst Du...

Allerdings wirst Du beweisen müssen, dass Du Dich a) tatsächlich sofort danach um eine Wohnung bemüht hast, b) dass Du tatsächlich vorher keine finden konntest und c) dass es keine anderen Gründe gibt, die es Dich dort nicht mehr aushalten lassen...

Es muss also klar sein, dass dies nicht nur ein Vorwand ist, da Du eigentlich eh schon vor hattest zu kündigen. Wenn Du all dies beweisen kannst, kannst Du Schadenersatz fordern...

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Kommentar von trixieminze
17.10.2011, 17:42

Merkst Du auch nichts ? Zi( w ) vilrechtliche Klage wegen einer Straftat ( Antragsdelikt ) ?!

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Mir ist nicht so ganz klar, wurum es geht. Es fehlen einfach Informationen, Das Dokument ist auch nicht wirklich lesbar. Wäre aber auch ohne Belang, da das Verfahren eingestellt. Da es nun Ihr eigener Wunsch (so lese ich das jedenfalls) ist, eine neue Wohnung zu suchen, sehe ich hier keinen Anspruch auf Schadensersatz. Oder gibt es noch ein Urteil? MfG

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Kommentar von XtraDry
16.10.2011, 09:07

Es kommt auf die Begründung der Einstellung an, eine Einstellung ist kein Freispruch. Wenn die Staatsanwaltschaft zwar grundsätzlich die Schuld der Angeklagten sieht und lediglich wegen Geringfügigkeit oder nicht vorhandenem öffentlichen Interesse einstellt, wird dies in einem Zivilverfahren entsprechend gewürdigt und nicht gegen den Kläger ausgelegt werden. Wenn in diesem Verfahren zugegeben wurde. dass die Beklagten (Vermieter und Hausmeister) unbefugt in der Wohnung waren, ist dies ein Beweis, der verwendet werden kann und der zur fristlosen Kündigung mit entsprechenden Schadenersatzforderungen berechtigt...

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Ich glaub nicht, dass du das einklagen kannst... Es war ja deine Entscheidung auszuziehen, trotz allem, und es gibt ja auch Möglichkeiten an Wohnungen zu kommen ohne Makler... Das ist zwar extrem blöd so, aber ich denke, so sieht es leider aus...

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Kommentar von Mikkey
15.10.2011, 21:47

Wenn der Vermieter außerordentlich kündigt, kann er auch Schadensersatz (z.B. für die neue Mietersuche) verlangen, deshalb kann das im Umkehrschluss dem Mieter nicht versagt werden.

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Nein, die Umzugskosten nicht. Das zerstörte Vertrauensverhältnis hilft nur, wenn Du eine Sonderkündigung haben willst.

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Anzeige bei der Staatsanwaltschaft !? Lustig !

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Kommentar von XtraDry
17.10.2011, 18:11

Selbstverständlich kann man auch bei der Staatsanwaltschaft direkt Strafantrag (nicht -anzeige) stellen...

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