Zittrige Hände, liegt es am stress?

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2 Antworten

Hallo, Frank, ich glaube eher, daß dieses Zittern Deiner Hände ein nervliches oder auch psychisches Problem ist! Du schreibst, Du hattest Streß, und dabei warst Du sicher in Spannung! Du bist jetzt dabei, diese Spannung abzubauen! Hast Du in der Zeit wenig geschlafen und Dich aufgeregt? Viele Menschen fangen an zu zittern, wenn sie sich aufregen! Es wird Zeit, daß Du Dich entspannen kannst! Vielleicht hast Du keine starken Nerven! Sowas kenne ich auch und kannte es schon, als ich in Deinem Alter war! Wenn dann was Unvorhergesehenes kommt und man aus der Alltagsbahn gerät, melden sich solche Symptome! Wenn es vorrübergehend ist, dann ist das nicht schlimm!

Geht es nach Tagen nicht weg, solltest Du den Arzt aufsuchen, dann weißt Du wohl mehr! Man sollte generell immer zum Arzt gehen, wenn man länger andauernde Symptome bemerkt, die früher nicht waren!

Nimmst Du irgendwelche Tabletten, Psychopharmaka, Beruhigungsmittel oder ähnliches? Die haben evtl. auch solche Nebenwirkungen.

Parkinson? Nein, das glaube ich absolut nicht! In Deinem Alter wäre das eine krasse Seltenheit! Parkinson äußert sich meistens anders!

Ich kann das mit 99%iger Sicherheit sagen, da mein Mann an Parkinson leidet! Das ist eine unheilbare Krankheit, die fängt auch mit gelegentlichem Zittern, bezw. Zucken (Tremor) einer Hand (oft einseitig) an,aber nicht nur beim Schreiben, sondern auch in Ruhestellung ( sog. Ruhetremor) ! Es ist anders wie das feine nervöse Zittern nach Streß und Aufregung! Jahrelang war's bei meinem Mann rechtsseitig, später fing auch noch das rechte Bein an, alle Bewegungen werden steifer (Akinese) und langsamer (Bradykinese), abnorme unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesien) und vermehrte und übersteigerte Bewegungen(Hyperkinesien), und auch noch "Freezing" (= "Festfrieren"), da bleiben die Füße buchstäblich am Boden kleben! Das hat mein Mann sehr oft und manchmal fällt er auch! Trotzdem läßt er sich nicht nehmen, noch im Garten zu arbeiten, wenn auch nicht mehr so viel wie früher, die Bewegung ist sehr zu empfehlen, aber nicht der Streß, alles geht langsamer, aber da muß man Geduld haben!

Ich habe Dir das mal kurz beschrieben, damit Du merkst: das kann nicht bei Dir sein, also mach Dir deswegen keinen Streß! Parkinson beginnt meist erst über dem 30. Lebensjahr, oft aber viel später, mein Mann wird am Dienstag 73 Jahre alt und hat die Krankheit über 30 Jahre! Ich habe noch viele andere Parkinsonpatienten gesehen und erlebt, aber niemals sind die Symptome so ein simples Nervenzittern bei Nervosität und Aufregung!

Du brauchst also keine Angst zu haben! Ich kann Dir raten, daß Du Beruhigungstee trinkst, davon gibt es eine ganze Menge! Ich habe früher viel Johanniskraut gesammelt, der Tee gehört zu den besten, und er schmeckt auch gut, im Glas ist er leuchtend rot! Zitronenmelisse haben wir im Garten sehr viel, den trockne ich auch regelmäßig, auch dieser Tee schmeckt sehr gut! Man kann die Tees natürlich auch in der Apotheke kriegen, von Johanniskraut gibt es die sogenannten Rotölkapseln (sind am besten) ! Dann gibt es noch Baldrian in Tropfen und Pillen, sie wirken nicht bei jedem, also, ich habe sie nie gemerkt!

Wichtig: Was Du auch nehmen kannst, ist Magnesium, das gibt es in Pillen, Drageès und Brausetabletten, die wirken sogar speziell gegen Verkrampfungen und Zittern, es könnte ja auch ein Magnesiummangel bei Dir sein!

Ein Arzt wird mit Sicherheit Beruhigungspillen verschreiben, die oft sehr müde machen und viele Nebenwirkungen haben! Ich habe ca. 13 Jahre lang solche Pillen genommen, und sie haben nicht sehr viel geholfen, die Persönlichkeit verändert sich, und man braucht immer mehr von dem Zeug ( Sucht ! ) Später habe ich alles weggelassen, und dann kamen erst mal jämmerliche Entzugserscheinungen, da habe ich gemeint, die Matratze in meinem Bett wackelt, dabei habe ich so schrecklich gezittert! Aber ich habe es geschafft, und seither habe ich dieses Zeug nie mehr gebraucht! Du bist noch sehr jung, und ich kann Dir nur raten, daß Du nicht unnötig sowas schluckst, manchmal bei psychischen Störungen muß es ja leider sein, aber wenn Du die nicht hast, laß diese Pillen weg, denn auf der einen Seite geben sie ein Gefühl der Beruhigung, aber sie greifen das Nervensystem an!

Zugegeben, in der Schule wird sehr viel verlangt, und das kostet Zeit und Nerven, und wenn Du Ziele in Deinem Leben hast, so wirst Du Dich gerne auf den Hintern setzen und lernen! Aber wenn Du nervlich ausrastest und zitterst, ist das ein schmerzlicher Preis! Das heißt, Du bist überfordert! Schaffe Dir einen gesunden Ausgleich, geh an die frische Luft, mach Sport (auch nicht zu viel), Waldlauf ist gut! Auch eine ausgegliche, gesunde Ernährung ist was wert, viel Obst und Vitamine! Und vergiß nicht, Du mußt viel trinken!!

Ich wünsche dir, daß Du bald wieder ruhig wirst und Dich Deines Lebens freuen kannst!

L. G. Sonnenblume

Zittrige Hände kann seelische aber auch körperliche Ursachen haben, wie zB. Parkinson.

Daher lass das bitte mal beim Arzt untersuchen. Hausarzt reicht erstmal, vermutlich wird er dich zum Neurologen überweisen.

FrankDerAnonyme 18.03.2012, 19:18

o.O Parkinson Hoffentlich nicht so schlimm :/ Danke für die Antwort ;)

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