Zittern, Nervosität....

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Ich kenne deine Symptome von der Schilddrüsenunterfunktion durch Hashimoto. Laß dir beim Hausarzt den TSH bestimmen (mehr machen höchstens internistische Hausärzte) und wenn d er 2,0 und höher ist laß ´Dich zum Endokrinologen überweisen zwecks Ausschluß von Hashimoto. Unter 0,3 würde eine Überfunktion vorliegen. Wegen Migräne würde ich eher eine Unterfunktion erwarten. Vorsicht, viele Hausärzte erkennen Unterfunktionen erst sehr spät, arbeiten noch nicht veralteten TSH (Thyreotropin) Normen.

Vielen Dank für deine Antwort! Kann ich von meinem Arzt denn einfach verlangen, dass er den TSH bestimmt oder muss ich ggf. einen Arzt suchen, der das macht?

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@Gartenzwerg94

JEDER Arzt kann und darf den TSH messen. Die Rückschlüsse des Hausarztes sind aber (z.B. wegen veralteter TSH-Normen) oft wenig(er) valide als wenn du zu einem Endorkinologen oder Nuklearmediziner gehst. Laut neuer USamerikanischer Studie werden die meisten SD-Patienten nicht oder zu spät erkannt oder falsch therapiert. Hier besteht dringend Reformbedarf, was aber von den Entscheider derzeit offensichtlich noch blockiert werden kann. Wer darunter leidet sind NUR die Patienten;)

GUTE Ärzte reagieren ab einem TSH von 2,0. Dann bestimmen sie Autoimmun-Antikörper TPO und lassen einne Ultraschall der Schilddrüse machen (der von älteren Ärzten auch meist durchgewunken wird). Nur die jüngeren sich erstklassig fortbildenden Ärzte wissen dass man einne Hashimoto an einer verkleinerten Schilddrüse erkennt...auch ist das Schilddrüsengewebe nicht mehr so sicht, weil eben vom Immunsystem teile an- und aufgefresen wie ein Schweizer Käse...das heißt dann inhomogen und echoarm. Entweder der TPO oder ein solches Sonogramm bestätigen den Hashimoto und erlauben bei den entsprechenden Symptomen eine Therapie mit Thyroxin. Laut wikipedia "Thyreotropin" = TSH kann bereits ab einem TSH von 1,6 ein Behandlungsversuch stattfinden....das wissen allerdings die wenigsten Ärzte. ´Das ist nicht nur traurig sondern für viele Patoienten verheerend...sie verlieren ihren Job, werden arbeitsunfähig bekommen Burn out (akute Belastungsstörungen)...von den vielfältigen Symptomenmöglichkeiten ganz zu schweigen...aber da muss der Patientn dann für jedes symptom einzeln zu dem entsprechenden Facharzts...wird dort teuer diagnostiziert und medikamentös oder therapeuthisch behandelt ODER es wird als somatoforme Störung abgetan, weil die normalen Ursachen für diese Symptomatik von Arzt nicht gefunden werden können.(Ärzteodysseee) Wie auch...wenn es ja von der Schilddrüse kommt...also auch somatopsychisch.

Was dem Staat da an Steuergeldern durch die Lappen geht. Viele müssen Frührente beantragen nach einigen Jahren mit diesem Leiden. Heute sind die geburtenstarken Jahrgänge betroffen...die Frauen kommen da in die Wechseljahre...und was vielleicht über Jahrzehnte unter einer Decke des Schweigens udn der Unauffälligkeit ruhte...poppt JETZT plötzlich hoch...und Tausende Frauen beantragen jetzt (meist wegen angeblich psychischer Symptome) die Frührente. Dies ist den Statistikern der Krankenkassen schon aufgefallen.

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Ich habe zwei Freundinnen, die auch so zittern und beide haben sich untersuchen lassen und sollen gesund sein. beide sind sehr nervoese Typen und beide sind sehr duenn - vielleicht haengt das damit zusammen.

Dünn bin ich nun nicht grade ;)

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Hallo!

Ich hatte einmal eine Schilddrüsenüberfunktion und ähnliche Symptome. Leider können solche Anzeichen bei einigen Krankheiten vorkommen.

Du solltest vielleicht auch die Gelenkschmerzen angeben, damit auch deine Rheumawerte überprüft werden. Erzähle deinem Arzt alle deine Symptome, bereits die kleinste Kleinigkeit kann ihn auf die richtige Spur führen. Du könntest dir eine Liste machen, damit du nichts vergisst.

Ich wünsche dir baldige Besserung!

Gruß Lirin

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