Zittern beim Hund

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Die beste Beschreibung warum Du mit Deinem Hund dringend zu einem Tierarzt Fachrichtung Neurologie musst hab ich in diesem Link gefunden.

http://www.spodan.com/de/2401.html

Hierin ist alles erwähnt. Zwar nicht gut übersetzt aber der Hinweis fehlt nicht, dass Schmerzen, Erkrankungen am Nervensystem und auch Vergiftungen zu sogenannten "Schüttlerhunden" oder Tremor Zittern bei Hunden oder zu "Terrierzittern" - wovon nicht nur Terrier betroffen sind - führen können.

Alles hier fett gedruckte sind auch Suchbegriffe für die Internet Suchmaschine. Bitte mach so bald als möglich einen Termin bei einem Tierärztlichen Neurologen aus, lass das grundlegend abklären, womöglich kann man Deinem Hund helfen oder vorbeugend behandeln.

Danke für das Sternchen. Hoffe der Rat hilft Dir und Deinem Hund, welchen ich viele Knuddler schicke.

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Bei Hunden ist das deutlich sichtbare Zittern auch ein Signal für den anderen Hund oder den Menschen das er mit der jetzigen Situation überfordert ist und Stress hat. Es hilft ihm die Situation zu bewältigen und gleichzeitig ein Signal nach außen hin zu geben.

Was macht man nun wenn man bemerkt das ein Hund aus Stress beginnt zu zittern: Erstens gehört gesagt daß dieses Stresszittern eher bei Hunden auftritt, die von Haus aus ängstlich und zurückhaltend sind. Kleine Rassen machen es schon deshalb, weil alles um sie herum schon bedrohlich wirkt und sie generell vorsichtiger sind und mehr Überlebensangst haben als große Hunde.

Man versucht die Situation zu entspannen; kein direkter Blickkontakt, keinen Druck in welcher Art und Weise auch immer erzeugen, ruhig und bestimmt werden. Ich unterscheide hier auch grundsätzlich welcher Hund mir gegenübersteht: ist es ein ängstlich-aggressiver Hund dann nähere ich mich immer seitlich und rückwärts und mach mich eher klein und setze mich bewußt neben den Hund und beachte ihn kaum. Wenn das zittern nachlässt kann ich weitere Schritte unternehmen. Ist der Hund nur ängstlich und ich kann mich ihm nähern, beruhige ich ihn mit Druckmassagen in Kreisform – auch ausstreichen mit sanftem Druck Richtung Schwanz hilft sehr schnell.

Bei sehr starken und dominanten Hunden tritt dieses Zittern eher selten auf. Die Art des Beruhigens bleibt aber die gleiche – außer daß ich ihm genug Freiraum gebe und die Stresssituation einfach aussetze und warte. Hilfreich ist es wie bei fast allen Stresssituationen die Nase des Hundes ins Spiel zu bringen. Sobald der Hund einen attraktiven Duft wie z.B. den eines getrockneten Hühnerfilets oder Käse zu riechen bekommt schaltet sein Nervensystem sofort auf Entspannung und Interesse um.

Danke für die ausführliche Antwort :)

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Ich hatte auch einen Hund, welcher von Beginn an gezittert hatte. Wir waren beim Tierarzt, von dort in die Tierklinik, ohne Befund, total gesund, auch neurologisch, dann Tierheilpraktiker. Tellington Touch, Bachblüten und vieles Andere ausgetestet. Wesenschwäche mit Training und Ausbildung versucht zu bekämpfen. Hund hat weiter gezittert bis zum Lebensende (ist 15 Jahre alt geworden) und ging ihm gut....

Bitte wende Dich auch an eine Tierklinik, um Gesundheitliches auszuschliessen.

Der TA hat gesagt, dass er gesund ist

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@RedFire2000

Würde trotzdem noch eine weitere Meinung einholen. Wenn alles ansgeschlossen ist, dann ab in die Hundeschule oder zum Hundeverein. Hund Sicherheit und Vertraunen geben und ihn artgerecht ausbilden und auslasten.

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Das passiert manchmal bei sehr großen rassen häufig bei der deutschen dogge welche rasse ist denn deiner ??

und was sagt der tierarzt dazu ?? ein welpe muß schon mal untersucht werden , er muß geimpft und entwurmt werden

.also bitte ,wie lang habt ihr den hund dennschon ohne ihn mal bei arzt vorzustellen ?

Er ist 5 Jahre alt

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