Zitronenwasser in Plastikflaschen schlecht wegen Säure?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt tatsächlich Plastikflaschen, die hormomähnliche Stoffe enthalten. Darüber habe ich mal eine Dokumentation im Fernsehen gesehen. Diese Stoffe greifen in den Hormonhaushalt oder Stoffwechsel derart ein, dass sie dick machen. Seitdem ich diese Sendung gesehen habe, vermeide ich soweit es geht, Getränke aus Plastikflaschen zu trinken. Zitronensäure greift grundsätzlich empfindliche Oberflächen an. Es kommt darauf an wie konzentriert das Zitronenwasser ist. Wenn es nur einige Spritzer sind, dürfte es das Plastik kaum angreifen. Aber wie gesagt, es ist grundsätzlich nicht so ideal seine Getränke aus Plastikflaschen zu trinken. Auch für die Umwelt ist es besser auf Plastik zu verzichten.

Woher ich das weiß:Hobby – Habe viele verschiedene Kurse zum Thema Gesundheit besucht.

Trinkst du Milch oder Wein? Da ist der Hormoneffekt etwa um den Faktor 100 und mehr in der Wirkung größer.

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@Seefuchs

Nein ich trinke keine Milch, weil ich sie nicht vertrage. Wein vertrage ich auch nicht so gut. Deshalb trinke ich eher selten Wein und wenn dann Weißwein. Rotwein gar nicht. Vertrage ich ebenfalls nicht.

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@Seefuchs

Isovlavone sollten nicht mit Bisphenol A verwechselt werden. BPA verändert den Limeswert. Das heißt die Anzahl an Fettzellen, die normalerweise bis zur Pubertät festgelegt werden. Danach verändert sich dieser Wert nicht mehr. Wieviele Fettzellen jemand entwicklt, hängt von der Veranlagung und von der Ernährungsweise Heranwachsender ab. Im Erwachsenenalter bleibt die Anzahl der Fettzellen konstant. Diese Konstante nennt sich Limeswert. Testreihen und Studien haben ergeben, dass BPA diesen Limeswert nach oben hin verändert. Es ist keine Konstante mehr, wie es ursprünglich war. Ergebnis ist, dass immer mehr Menschen übergewichtig werden können, auch die, welche von der Veranlagung her eher schlank sind. Das ist aufs Wesentliche zusammengefasst der Inhalt der Dokumentation, die ich zu diesem Thema gesehen habe.

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@Risiki26

In PET ist kein BPA drin ergo kein Problem an der Stelle. Bei diversen PC Typen ist BPA enthalten da Monomer und hier trifft das zu.

Wenn der Limeswert von allem abhängig ist hier doch hart die Frage nach dem Huhn und dem Ei.

Nehmen wir einmal an Kinder haben weniger Bewegung, dazu eine ungesunde Ernährung und somit werden die leichter dick und somit haben Sie schon mehr Fettzellen. BPA ist gut fettlöslich ergo wird es leichter in Fettgewebe eingelagert somit können sich höhere BPA Werte im Blut ergeben und das Symptom von mehr Fettzellen.

Sowas finden solche Studien nur schwer heraus was das Huhn und was das Ei ist. Zudem gibt es ja auch noch große Streuungen bei der persönlichen Halbwertszeit solcher Stoffe.

Das Thema ist viel zu Komplex um anhand nur einer Studie irgendeine fixe Aussage zu treffen.

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@Seefuchs

Solche Kinder, wie du sie beschrieben hast, steigen schon mit einem höheren Limeswert in ihr Erwachsenenleben ein und haben tatsächlich ihr Leben lang mit ihrem Gewicht zu kämpfen. Es ist schon seit Jahren allgemein bekannt, dass dicke Kinder zu dicken Erwachsenen werden. Der Limeswert lässt sich normalerweise ab der Pubertät durch nichts mehr beeinflussen. Außer durch BPA. Die Menge der Fettzellen bestimmt ob jemand leichter zunimmt oder nicht. Die Fettzellen selbst können unbegrenzte Mengen Fett aufnehmen. Doch wo keine Fettzellen sind, kann auch kein Fett aufgenommen werden.

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@Risiki26

Die Energiezufuhr bestimmt ob man zunimmt oder abnimmt.

Dann habe ich die Aussage bezüglich des BPA Änderung des Limits nach der Festlegung des Limits nicht mehr gefunden. Zudem können Fettzellen nur eine bestimmte Menge aufnehmen da ist einfach eine physikalische Grenze dahinter.

Zudem ist seit Jahren bekannt das schlechte Ernährung und zu wenig Bewegung dicke Kinder macht.

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Hallo girlnextdoor20,
PET Flaschen haben keine Probleme mit Zitronensäure in Mengen die man trinkt, denk doch alleine mal an Sprite oder diverse andere Limonaden (Coke Lemon.....) das ist auch viel Zitronensäure drin und es gibt damit kein Problem.

Dann ist das mit dem lösen von irgendwas absoluter humbug.

Mit Säuren haben wenn Metalle Probleme insbesondere Alu ist sehr anfällig für Säuren deshalb sollte auch säurehaltige Lebensmittel nicht in Alufolie eingewickelt werden. Rostfreier Stahl ist da schon beständiger aber aus meiner Sicht für sowas nicht unbedingt zu empfehlen.

Die wichtigste Frage ist jetzt aus welchem Kunststoff ist überhaupt deine Flasche?

In Frage kommen eigentlich hauptsächlich nur drei Stück PET, PC, PP in PC kann wirklich BPA enthalten sein da je nach PC Typ dort BPA als Comonomeres eingesetzt wird in PET und PP ist kein BPA enthalten da es hier BPA keinen nutzen hätte.

Woher ich das weiß:Beruf – Viele Jahre beruflich damit beschäftigt.

Ich hab für Zuhause eine Glaskaraffe ständig auf dem Tisch und gebe mir auch etwas Geschmack in Form eines Spritzers Zitrone (in welcher Form auch immer) dazu. ich hab auch noch verschiedene TriTop. Nur ein kleines bisschen, hat auch nicht so viele Kalorien :)

Mit einer Glaskaraffe bist Du immer besser beraten. Zum einen kannst Du sicher sein, dass nichts abgesondert wird, zum anderen sieht sie auch noch schöner aus. Du kannst - außer Zitrone - auch z.B. ein paar Himbeeren reinschmeißen. Es gibt auch eine schöne, richtig große Karaffe (ca. 3l), die hat sogar einen kleinen Hahn dran (gesehen bei Nanu Nana) - gar nicht so teuer.

Für unterwegs ist eine Plastikflasche (leider) besser, sie bricht nicht und ist leichter.

Um sicher zu gehen, kannst Du natürlich auch die Zitrone erst zum Schluß ins Glas geben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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