Zitate im Zweiten Weltkrieg. Was bedeuten sie?

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2 Antworten

Hallo xpaco,

Unter dem ersten Abschnitt der "nationalsozialistischen Revolution" wurde die Machtergreifung vom Januar 1933 bis zum Ermächtigungsgesetz im März 1933 verstanden. Zum 1. Mai 1933 wurden die Gewerkschaften und in der Folge alle anderen Parteien verboten, ihr Vermögen beschlagnahmt, ihre führenden Politiker verhaftet und die totale Herrschaft der NSDAP errichtet. Dies wurde als der zweite Abschnitt bezeichnet.

Der erste Weltkrieg hat mit dem Nationalsozialismus noch nichts zu tun.

Deutschland hatte nach der großen Wirtschaftskrise 1929 sehr viele Arbeitslose, die Hitler ab 1933 in Zwangsarbeitsverhältnisse steckte, dazu wurden unglaublich viele Menschen verhaftet, der Staat kurbelte mit Großinvestitionen vor allem die Waffenproduktion an, so dass die Arbeitslosenzahl spürbar abnahm.

Der internationale Handel litt unter dem schlechten Ansehen des Regimes kein bisschen.

Gruß Friedemann

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Zu dem Zitat kann ich dir nun leider nichts sagen, weil ich den genauen Kontext der Aussage nicht kenne.

Die Wirtschaft in Deutschland war zu der Zeit, ähnlich wie heute, immer noch eine freie Marktwirtschaft. Obwohl es eigentlich eher weniger frei war, weil die NSDAP doch recht viel die Finger im Spiel hatte.

Besonders in der Organisation und Leitung vieler Großunternehmen hat die NSDAP Leute platzieren lassen.

Ebenso hat die NSDAP auch die staatliche Nachfrage angekurbelt indem es eben viele Rüstungsgüter wie Panzer und FLugzeuge angefordert hat. Kausal gesehen wurden dadurch natürlich auch Arbeitsplätze geschaffen, wodurch die Arbeitslosenquote stark sank (eine Tatsache wofür Hitler dann viel gefeiert wurde). Ebenso drosselte Hitler die Arbeitslosenquote indem er viele Berufssoldaten einzog. Die Arbeitslosenquote war also zu der Zeit relativ gering, vor allem deutlich zu den Jahren vorher.

Was ebenso die Wirtschaft betraf, so sprach die Regierung auch Befehle an gewisse Unternehmen aus, bestimmte Produkte zu entwickeln bzw bestimmte Produkte herzustellen. Da behielt sich die Partei also noch immer das Recht vor bestimmte Sektoren zu verstaatlichen.

Besonders betroffen war aber auch die Landwirtschaft, wo die Bauern gut über die Hälfte ihrer Ernte abgeben mussten, damit diese zu einem Einheitspreis verkauft werden oder über das "Winterhilfswerk" an Arme verteilt werden konnte.

Was internationale Geschäfte anging, so war Deutschland vor Ausbruch des Krieges auch noch gut aufgestellt, auch wenn ich dazu jetzt keine genauen Details kenne. Viele amerikanische Autofirmen haben jedenfalls mit den Nazis zusammen gearbeitet und sogar mit der Soviet Union bestand bis Kriegsausbruch noch ein Abkommen über den Handel mit Eisenerz.

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