Zitat zu Barmherzigkeit

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5 Antworten

Wer einem Bedürftigen etwas leiht, muß damit rechnen, eventuell nichts zurück zu erhlaten, zumindest war das in alter Zeit so, wo es noch keine so durchorganisierten Regelungen im privaten Bereich gab. Aber auch heute ist es so, daß diejenigen, die es am nötigsten hätten, von Banken, Versandhäusern etc. kaum Kredit bekommen. Eben, weil sie erfahrungsgemäß nicht zurückzahlen können und so wenig Einkommen haben, daß sie unter die Pfändungsgrenze fallen. Wenn jetzt jemand so einem armen Menschen aus der Patsche hilft aus edlen, uneigennützigen Beweggründen, der leiht Jehova (das ist der biblische Name des wahren Gottes). Jehova liebt alle Menschen, gerade auch die benachteiligten. Jehova hilft diesen armen Menschen durch andere, die gütigen, freigebigen Herzens sind. Er wird diese "fröhlichen" Geber nicht vergessen und ihnen Lohn geben, spätestens in der neuen Welt, wo sie ewig leben dürfen.

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Das bedeutet, dass man eine Belohnung erwarten kann, wenn man einem Bedürftigen hilft. Wer wird einem die Belohnung zuteil werden lassen? Gott selber.

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Das bezieht sich auch auf die Bibelstelle Matthäus 25, 40:

"Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan"


einfach ausgedrückt: "Vergelt's Gott" Der Bedürftige kann es dir nicht lohnen, aber Gott schon.

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Hallo hs6000

Deine Frage regt zum Nachdenken an - und sie wird, wie immer bei solchen Fragen, von der Bibel selbst beantwortetet, WENN man weitere themenverwandte Texte zu Rate zieht.

Zunächst zu der Quelle Deines Zitates: Es stammt aus der „Gute Nachricht Bibel“.

Der ursprüngliche Schreiber wurde von Gott inspiriert - und man findet den Text in Sprüche 19:17

  • Nach der Neue Evangelistische Übersetzung lautet er: „Wer Bedürftigen hilft, leiht Jahwe; er wird ihm seine Wohltat vergelten.“
  • und nach der Neue-Welt-Übersetzung: „Wer dem Geringen Gunst erweist, leiht Jehova, und ER wird ihm sein Tun vergelten.“

Was ist hiermit nun gemeint? - möchtest Du wissen.

Auf den ersten Blick ist zu erkennen: Es geht um den Bedürftigen, um das Geben und um die Reaktion Gottes auf unsere Bereitschaft zur Barmherzigkeit.

Auf den zweiten Blick verrät der Text sehr viel über die Persönlichkeit unseres himmlischen Vaters. Darüber wie er denkt und wie er uns betrachtet und uns einschätzt.

Über ihn wird an einer parallelen Stelle gesagt:

„ . . .Denn, was Jehova betrifft, seine Augen durchschweifen die ganze Erde, damit er sich stark erweist zugunsten derer, deren Herz ihm gegenüber ungeteilt ist.. . .“ (2. Chronika 16:9)

Menschen also, die den Willen Gottes tun werden von ihm bemerkt! Er sucht förmlich nach solchen.

Dabei stellt er nicht einmal unerfüllbar hohe Anforderungen: „Er selbst kennt ja unser Gebilde, ist eingedenk dessen, dass wir Staub sind“, erfahren wir aus Psalm 103:14. Und er ist deshalb keinesfalls ein „schwer zufrieden zu stellender Herr“ (wie der in 1. Petrus 2:18 Erwähnte).

Nur wenige Bibelaussagen belegen Gottes gütige Wesensart besser, als die von Dir zitierte!

Sicherlich wirst Du zustimmen: Nur ein guter, liebenswürdiger und vernünftiger Herr würde von einer Freundlichkeit, die man einem Geringen erweist, überhaupt Notiz nehmen.

Doch bei unserem Vater im Himmel ist es nicht nur das: Diese Textstelle lässt erkennen, dass sich der Schöpfer des Universums kleinen und unbedeutenden Menschen, die barmherzig handeln, sogar zu Dank verpflichtet fühlt.

Das ist Demut im höchsten Grad.

Wenn uns also Liebe und Freigebigkeit veranlassen, dem Geringen Gunst zu erweisen oder dem Armen etwas zu geben, ohne es von ihm zurückzuerwarten, betrachtet Jehova solche Gaben als Leihgaben an ihn, die er mit Gunst und Segen erstattet

Dann sind wir - zu mindestens auf diesem Gebiet - „Nachahmer Gottes.“ (Epheser 5:1)

Der Sohn Gottes, Jesus Christus, hat - Jahrhunderte später - in Lukas 14:12-14 den Grundsatz aus Deinem Zitat aufgegriffen und seine Nachfolger ermuntert, diese vorzüglichen Eigenschaften seines und unseres Vaters nachzuahmen.

Er verwendet dazu ein Beispiel:

„Wenn du ein Mittag- oder ein Abendessen veranstaltest, so rufe weder deine Freunde noch deine Brüder, noch deine Verwandten, noch reiche Nachbarn herbei. Vielleicht könnten sie auch dich wieder einmal einladen, und es würde dir Vergeltung zuteil. Sondern wenn du ein Gastmahl veranstaltest, so lade Arme, Krüppel, Lahme, Blinde ein,  und du wirst glücklich sein, weil sie nichts haben, dir zu vergelten.“

Und dann fügt er hinzu: „Denn es wird D I R in der Auferstehung der Gerechten vergolten werden.“


Das also ist - wie man durch die Bibel selbst herausfinden kann - damit gemeint, wenn Dein und mein Gott uns zusichern lässt: „ER wird es voll zurückerstatten“

Vielleicht hilft Dir das etwas weiter.

Etwas Hintergrund, der das Thema abrundet, ist - wenn es Dich interessiert - die Antwort auf die Frage:

Was erwartet Gott von den Menschen?

http://www.gutefrage.net/frage/was-erwartet-gott-von-den-menschen#answer19373907



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Dieses Zitat ist etwas enrfremdet aus Gottes Wort entnommen und bedeutet, dass "Geben" seliger (oder besser) ist als "nehmen" (Apg.20,35; Mt.25,40).

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Daudedutt 04.02.2013, 15:49

Dieses Zitat ist aus Sprüche 19:17 und heißt: "wer dem Geringen Gunst erweist, leiht Jehova, und ER wird ihm sein Tun vergelten."

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