Zinszahlungsdarlehen-Frage wegen Wohnungskauf

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2 Antworten

Das ist ein durchaus üblicher Vertrag. Die monatliche Belastung ist dadurch am Anfang hoch, nach der Ansparphase/Zuteilung aber niedrig. Doch wenn Ihr eine Wohnung kaufen wollt, ist auch Deine Unterschrift nötig. Und der Vermittler sollte Dir alles erklären und alle Fragen wirklich ausreichend beantworten können! Inklusive Fragenprotokoll!

Der Kreditnehmer ist mein Freund, da ich kein 'solventer' Kunde im Rahmen der Kreditgeber bin. Deshalb war ich heute auch nicht dabei, weil ich davon ausging, dass die Bank ihn gut beraten hat und er auch ein kluger Kopf ist. Wir suchen schon länger und ich ich denke, dass dies meinen Freund auch etwas überfordert hat. Ich war jedenfalls total durch den Wind, als ich den Vetrag gelesen habe. Er hat mir auch gesagt, dass gleich zwei Angestellte ihm den Vertrag erklärt haben und er es einfach nicht nachvollziehen konnte. Wenn ich allerdings höre, dass es gängig ist, erleichtert mich das sehr!! Vielen Dank!

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@Ruby1976

Das ist eines von 3 gängigen Modellen beim Wohnungskauf und hat mit der monatlichen Belastung zu tun; ob am Anfang hoch, gleichbleibend oder am Ende hoch. Wenn Du möchtest, such ich meine Unterlagen durch und schreib Dir morgen mehr dazu. (Danke fürs Kompliment ;))

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@alphalpha

Von Herzen, freue mich wirklich. Wenn ich sehe, was hier manchmal geschrieben wird, wird mir ganz seltsam^^ Durch Zufall kommt Morgen eine Maklerin vorbei zur Ansicht vom Haus in dem wir zur Miete wohnen, die in der Firma arbeitet, wo der Makler auch angestellt ist, der uns die Wohnung vermittelt hat, die werde ich fragen (zumal uns der Makler gesagt hat, dass er uns auch in diesen Dingen zur Seite steht). Vielleicht bin ich dann schon schlauer, bevor Du jetzt alles rauskramen musst :-) Ich hab mich noch nie mit Wohneigentum beschäftigt, dass verunsichert mich einfach-auf ganzer Linie^^

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wenn ich die Schilderung richtig verstanden habe, muss zu der Finanzierung noch ein Bausparvertrag und eine anzusparende Kapitallebensversicherung abgeschlossen werden.

Dies ist, sofern nicht genügend Einkommen vorhanden, aus meiner Sicht kriminell und "der sichere Tod der Finanzierung".

Mit dem Vorteil, dass das finanzierende Institut die abgetretenen und bis dahin "angesparten" Bausparbeträge und der Kapitallebensversicherung "kassieren kann".

Sollte sich der Kreditnehmer aus Verzweiflung das Leben nehmen, mit dem weiteren Vorteil, hierfür auch noch die Versicherungsleistung "im Hause zu haben".

Wenn denn Kapital für Bauspar und anzusparende KLV vorhanden, warum denn dann die Beträge nicht in die Tilgung?

Dann ist man(n)/frau schneller von ihren Schulden "runter", allerdings verdient die Bank damit weniger Zins.

Es sei, die Bank "finanziert" so, dass das Kontokorrent-(Giro) konto im permanenten Soll, dann kosten Darlehens- Bauspar- und Lebensversicherungs-Beträge zusätzlich mindestens 12,0 % p.a. und "vernichten" dadurch das mit wenn überhaupt zu 2,0 % p.a. anzusparende Kapital in BSV und KLV.

"Tolles Geschäft" dass die beiden da im Interesse ihres Arbeitgebers, sicher auf höhere Anweisung nicht nur in diesem Fall "angeboten haben".

Ggf. handelt es sich um eine Falschberatung, wenn die Verkäufer dieses Konstruktes, in der Bank werden diese Figuren "Berater" genannt, keine kostengünstigere Alternative aufzeigten und sofern der Kunde nicht mit dem ausdrücklichen Wunsch, diese und keine andere Finanzierung zu wollen oder mit einem externen Berater in der Bank erschien. Urteilte meines Wissens nach zumindest der Bundesgerichtshof (BGH).

Ich jedenfalls würde mich mit einem in Bankrecht versierten Anwalt (Kunden nicht Bank orientiert) oder einer Verbraucherzentrale "beraten lassen" bevor ich dieses hinterlistige Konstrukt unterschreibe.

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. LG Rubi

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