Zinsänderungsrisiko?

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3 Antworten

Entweder lässt sie ein Zinsänderungsrisiko erst garnicht entstehen, durch eine zinsbindungsfrist konkruente Finanzierung.

Oder sie versucht, am Markt für Zinsderivate eine Absicherung für das Risiko zu finden ( Hedge ).

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Hi! Die Bank leiht sich Geld zu einem Zinssatz x, z.B. 3% und verleiht Geld zum Zinssatz y, z.B. 8%. Der Verdienst für die Bank ist am Beispiel 5%. x ist variabel, y wird z.b. für 10 Jahre festgeschrieben. Damit liegt das Zinsänderungsrisiko darin, dass die Kosten (x) für das Geld steigen und damit die Marge kleiner wird. Die Bank versucht dann durch entsprechende Eigenanlagen oder andere Geschäfte mit fester Laufzeit einen entsprechenden Ertrag zu generieren, der bei negativer Entwicklung sichert, dass die fehlenden Erträge doch kommen - das ist natürlich stark vereinfacht dargestellt und welche Geschäfte genau da gemacht werden kann ich auch nicht sagen. Hoffe trotzdem, dass es die Frage ein bisschen beantwortet. gruss

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Durch Zinsanpassungsklauseln. 

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Kommentar von DonCredo
04.05.2016, 21:52

Der Begriff kommt eher aus dem Verbraucherschutz und verpflichtet die Bank, den Zinssatz von Verbraucherkonten in Bezug auf die Veränderung eines Referenzzinses anzupassen. Das verstärkt sogar das Zinsänderungsrisiko. Von daher ist die Antwort m.E. hier nicht richtig. Gruss

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