Zins-Geldsystem

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Geld ist in einem ökonomischen System eine antreibende Kraft. Man nimmt Geld auf um einen höheren Ertrag zu erzielen oder sonstige Vorteile damit zu haben. Insofern ist es für mich auch Rechtens, wenn der Kapitalgeber dafür Zinsen verlangt. Er hat das zu vergebende Kapital erwirtschaftet, er muss es verwalten und trägt auch ein gewisses Risiko. Kapital ist für mich ähnlich wie eine Pflanze. Auch von dieser erwarten wir mehr Früchte als zum Erhalt notwendig sind.

Richtig ist, bei einem Objekt die tatsächlichen Kosten mit einzukalkulieren. Wenn ich einen Kredit aufnehme, sollte ich mir im Klaren sein, dass das Auto z.B. statt 30.000 € 33.000 € kostet. Hat jemand schlecht gewirtschaftet und eine höhere Gewinnspanne einkalkuliert, so beschweren wir uns auch nicht über den Geldfluss. Z.B. biete hiesige Möbelhäuser Möbelkaufkredite zinslos über 72 Monate an. Bei den Gewinnspannen, die die haben, konnen die das natürlich machen. Aber Zinsen bezahlt man trotzdem. Wenn auch indirekt.

Die Problematik liegt nicht in den Zinsen, sondern in der Höhe und den Zinseszinsen. Und natürlich darin, wem man Kredite für was gibt. Wenn man Kredite an Entwicklungsländer gibt, die gar nicht mit Geld umgehen können, dann noch Kaufvorgaben macht für Dinge, die für das Land nicht wirtschaftlich sind und dann noch Zinsen verlangt, dann ist das nicht korrekt.

Wenn ein Land Schulden macht, die die Kinder und Enkelkinder bezahlen sollen, so ist das nicht korrekt. Hier greift der Zinsenszinseffekt. Wenn ein Land Schulden machen muss um die Zinsen der alten Schulden zu bezahlen, so ist das nicht korrekt. Schulden müssen so kalkuliert sein, dass die Rückführung gesichert ist.

Wir haben nur das Problem, dass ein Politiker nicht auch unbedingt mit Geld umgehen können muss, insbesondere nicht mit solchen Summen und so enstehen finanzielle Desaster. Ob ich nun sage: Diese Sache kostet 1.000 €. Wenn Du einen Kredit dafür aufnimmst bezahlst Du 1.100 €. Oder wenn ich sage: Dieses Sache kostet 1.100 €. Du kannst es auf Raten abbezahlen. Zinsen werden nicht berechnet. Aber wenn Du es bar bezahlst erhältst Du 100 € Nachlass. - Wo ist da der Unterschied?

deine Meinung fand ich am besten, vor allem weil sie mit meiner derzeitigen deckt ;-) Aber abgehackt ist das Thema für mich noch nicht, ich finde es immer noch schwer mir vorzustellen woher das Geld für die Zinsen kommen. Für mich erklärt sich das derzeit so, dass der Kreditnehmer eben Schulden hat in Höhe des Kredites + Zinsen und der Kreditgeber hat ein Guthaben in Höhe des Kredites + Zinsen. Ob das Geld jetzt existiert ist ja eig bei unserem System schon lange egal, da ja eigentlich nur das Geld was von der Zentralbank ausgegeben wird "echtes" Geld ist und das ganze Geld das von den Banken von Giralgeld geschöpft wird ist ja im Prinzip genauso "nicht existierendes" Geld (Giralgeld), wie dieser Zins (Banken können mit einer gewissen Menge Zentralbankgeld ein vielfaches an neuem Giralgeld schöpfen). Meiner Meinung nach hätte vor langer Zeit einfach jemand den Politikern erklären sollen, dass sie nur Schulden aufnehmen sollen wenn sie mit dem Kapital einen entsprechenden Gewinn erzielen mit dem sie auch die Zinsen zahlen können.

Leder deckt sich meine Meinung nicht mit der vom Mr.Dax (Dirk Müller), von dem ich eigentlich sehr viel halte. Beim Lanz hat er diese These der "Halbwertszeit" mal rausgehauen und der Eichel hat auf Nachfragen vom Lanz zugestimmt, dass es so ist. Aber des war nur ein halbherziges zustimmen, ich glaub der hatte nur kein Bock zu sagen das es ein Problem der Schuldenpolitik ist. Hier das Video was mich zu der Frage gebracht hat: http://www.youtube.com/watch?v=2a5QLDPP5_M

Danke an alle ! Ist schon sehr interessant wie sich die Meinungen (die sich alle qualifiziert und gut anhören) an dieser Frage spalten

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@AdrianSchafer

Danke für das Lob.

Wenn es so einfach wäre, hätten wir keine finanziellen Probleme. Das Hauptproblem ist, dass sich Menschen damit beschäftigen (Politiker) die absolut keine Ahnung haben und wenn, dann durch das Geschrei der Anderen bzw. der Bevölkerung zu falschen Handlungen gezwungen werden. Es war ja Jahrtausende so, dass es für den Adel unschicklich war sich mit Geld zu beschäftigen. Kam man nicht mehr klar, hat man halt Krieg geführt und andere Länder beraubt. Leute, die etwas von Geld verstanden hatten lediglich die Aufgabe Ideen zu finden Geld herauszupressen.

Das Gleiche finden wir auch heute bei den Politikern. Richtig losgegangen ist es mit der Ära F.J. Strauß. Damals hatten wir so viel Geld, dass er damit um sich geworfen hat und Schulden über Schulden gemacht. Sogar der Rentenfonds wurde geplündert. Und wenn ich sehe welche Entscheidungen heute getroffen werden, dann sträuben sich mir die Haare. Ich hatte eigentlich vorgesehen Ende 2012 mit einer neuen Partei zu starten und dazu auch ein Finanzprogramm ausgearbeitet. Aber es wird immer schwieriger das Chaos, das produziert wird, wieder in den Griff zu bekommen. Und man erntet nur Teufels Dank. Die Clintons hatten eine saubere Wirtschaft hinterlassen. Zum ersten Mal seit langer Zeit schrieben die USA wieder schwarze Zahlen. Und dann kam die Geisel Satans G.W. Bush und ruinierte alles in kürzester Zeit. Und wenn Obamas es diesmal nicht schafft das Chaos zu richten, dann ist er der Böse.

Ich kenne Dirk Miller nicht und habe mir das Video angesehen und kann nichts finden, wobei ich nicht auch zustimmen würde. Allerdings bedeutet beim Atom die Halbwertzeit ein Nachlassen der Gefahr, während sie hier ja eine Steigerung bedeutet.

Ich teile auch nicht die Ansicht, dass Giralgeld kein Geld ist. Es ist genauso Geld wie das Papier, wir wir benutzen und beruht auch auf dem gleichen Glauben, denn ein entsprechender Wert steht ja schon lange nicht mehr dahinter. Auch der Wert des Goldes beruht lediglich auf unserem Glauben. Ein tatsächlicher Wert wäre Land im Verhältnis zu dem, was man damit erwirtschaften kann. Und hierfür besteht – wie gesagt – kaum noch Gegenwert. Aber buchalterisch betrachtet muss es genauso gehandelt werden wie richtiges Geld und kann ja auch jederzeit in richtiges Geld umgetauscht werden. Wenn jemand 57 Milliarden auf die falsche Seite bucht hat das nichts mit der Existenz dieses Geld ansich zu tun. Und wenn Griechenland durch Bilanzfälschungen EU-Mitglied wurde ist das genauso Betrug, wie jede andere Bilanzfälschung auch. Das sind aber andere Kapitel des Geldes.

Um es noch einmal zu sagen: Das Problem ist nicht der Zins, sondern der Zinseszins. Das Verbot Zinsen zu nehmen der Religionen beruht aus einer Zeit, als man Wucherzinsen nahm. Wie gesagt gibt es kaum Menschen, die wirklich etwas von Geld verstehen. Und die Forderung für Kredite keine Zinsen zu verlangen kommt in der Regel von Leuten, die selbst kein Geld haben.und wenn sie Geld haben, solange sie es nicht verbrauchen, dann erwarten sie allerdings, dass ihr Geld ihnen Zinsen bringt. Kredite zinslos aber Kapitalanlagen möglichst hoch verzinst. Welch ein unsinniger Widerspruch!

Zur Frage, wo die Zinsen herkommen versuche ich zu erklären: Nehmen wir an Du hast einen Betrieb, in dem Du allein tätig bist. Die Auftragslage ist gut und Du hast ein Einkommen, mit dem Du auskommst. Aber Du könntest mehr Aufträge erhalten, wenn Du mehr arbeiten könntest. Vielleicht würde es dann sogar zu einem neuen Auto oder einem eigenen Haus reichen. Sind Deine Ansprüche überhöht? Wohl nicht. Mehr arbeiten kannst Du aber nicht. Also stellst Du jemanden an. Würdest Du erwarten, dass er für Dich kostenlos arbeitet? Wohl nicht. Aber vom Geld wird es erwartet. Du besorgst die Aufträge und trägst auch das Risiko. Niemand wird etwas dagegen haben, wenn Du Gewinn einstreichst. Nur kostendeckend zu arbeiten führt automatisch zu einem Verwaltungswasserkopf. Gewinndenken und Konkurrenzkampf sind wichtige Faktoren im Geschäftsleben.

Nun nehmen wir ein anderes Beispiel: Du hast eine gute Auftragslage und erwirtschaftest, was Du zum Leben brauchst. Und erreichst vielleicht zusätzlich 20 % Überschuss. Du brauchst zum Leben 12.000 € und hast also einen Überschuss von 2.400 € erwirtschaftet. Wenn mal ein Jahr nicht so gut läuft, hast Du ziemlich Pech und fürs Auto und Haus reicht es auch nicht. Aber Du könntest mit bestimmten Maschinen 10 mal soviel produzieren und die Aufträge wären auch da. Dafür brauchst Du aber Geld. Wieso sollte jemand Dir nun dafür das Geld geben, damit Du 10 mal mehr Gewinn machst und nichts davon haben. Sogar noch das Risiko tragen, wenn Du auf die Nase fällst. Aber nehmen wir an, Du müsstest für Zins und Tilgung auf die Hälfte des Mehrumsatzes verzichten – vorerst, bis alles getilgt ist. Statt 24.000 € Mehrverdienst kämst Du dann nur auf 15.700 € Gewinn. Statt der bisherigen 2.400 €. Was würdest Du tun? Hier kommen die Zinsen her.

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@Enki40

Fortsetzung: Ich bin gegen Privatkredite, da diese nicht den wirtschaftlichen Vorteil haben, sondern lediglich dazu dienen die Umsätze der Firmen anzukurbeln. Iacocca hat das damals richtig populär gemacht um seine Mustangs verkaufen zu können. Aber wir leben finanziell schon lange in der Zukunft. Und Gelder aufnehmen, die man gar nicht zurückzahlen kann, ja, wie es Deutschland tut, neue Kredite aufnehmen um überhaupt die Zinsen bezahlen zu können. Darin liegt der Fehler. Nicht im Zinssystem, wenn es kein Zinswucher ist. Sondern in der Art der Kreditvergabe und im Zinseszins bei Krediten nicht bei Anlagen, wenn das Geld tatsächlich arbeitet.

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@Enki40

Danke erneut für die gute Ausführung. Die Antworten hier haben meine Meinung wieder ein gutes Stück voran gebracht.

Ich bin jetzt der Überzeugung, dass Bei einer Kreditvergabe, der Zins in Form von Guthaben auf der Seite des Kreditvergebers, als Giralgeld existiert. Nach dem Prinzip Menge Guthaben = Menge Schulden. Das Problem in unserem System ist die einseitige Anhäufung von Guthaben bei den Tycoons und Schulden beim Staat.

Es muss einfach nach dem Prinzip gehandelt werden das Schulden von allen Wirtschaftsteilnehmern immer komplett zurückgezahlt werden. So häufen sich die Schulden dann nicht bei einem der sich dann in der ZinsesZins-Falle befindet und es ist immer Geld im Umlauf. Das setzt dann aber weniger Risikobereitschaft bei der Kreditaufnahme voraus. Vor allem beim Staat, den beim Staat sieht man ja wie lange eine Insolvenzverschleppung dauern kann und die Tycoons wohlen natürlich auf ihr Guthaben nicht mehr verzichten. Dementsprechend glücklich sind sie wohl über die aktuell extrem inflationäre Geldpolitik der EZB zu Gunsten der Staaten.

Puh, durch so extrem vorsichtige Kreditaufnahme wäre dann wohl viel weniger Geld gleichzeitig im Umlauf als wenn die ganze Zeit Kredite rausgehauen werden, was wohl wiederum schlecht für den Konsum - Wirtschaftswachstum - Arbeitsplätze wäre ?! Bei hoher Risikobereitschaft bei Krediten, würde ja mit dem Geldvermögen auch die Inflation steigen, wodurch das zurückzahlen der Schulden wieder begünstigt würde...

Aber des is dann alles wohl wieder was anderes und geht dann langsam in Richtung Diskussion....

..... aber oh Gott ! Ist echt unfassbar wie die Politiker das verkackt haben, Schei*** ^^

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@AdrianSchafer

Ich weiß dass das Topic schon alt ist, habe damals ja auch damals einiges dazu geschrieben. Alles was ich hier so lese, ist eigentlich nur das, was man in den Hochschulen in der Mikroökonomie über Geld lernt. Ich selbst bin studierter BWLer mit Schwerpunkt finanzen und die Problematik unseres Systemes wird absolut nicht verstanden, deswegen höre ich damit auf die Schwachstellen zu erklären und möchte einfach nur zwei Zitate von Männern loswerden, denen man eigentlich Ahnung vom System zusprechen sollte: "Wir (die Notenbank) sind völlig abhängig von den Geschäftsbanken. Jeder Dollar der umläuft, sei es als Bargeld oder Buchgeld, muss von jemandem geborgt sein. Wenn die Banken reichlich Geld aus dem Nichts erzeugen, geht es uns gut, wenn nicht, verhungern wir. Es gibt nicht so etwas wie ein dauerhaftes Geldsystem. Wenn man das erst einmal wirklich verstanden hat, erscheint das Absurde dieser hoffnungslosen Situation fast unglaublich, aber so ist es. Es ist wohl der wichtigste Sachverhalt, über den intelligente Menschen sich jetzt klar werden und nachdenken müssen. Es ist so wichtig, dass ein Zusammenbruch unserer gegenwärtigen Zivilisation auf dem Spiel steht, wenn es nicht allgemein verstanden wird und die Fehler rasch korrigiert werden." Robert H. Hemphill

das Zweite: "Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist." Gebrüder Rothschild"

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@Housemaster

Die beiden Aussagen kann ich nahezu voll unterstreichen. Mr. Hemphill sagt etwas sehr Wichtiges: "Es gibt kein dauerhaftes Geldsystem."

Wir müssen unser Denken von Zinsen auf Erträge umstellen. Wenn Banken, anstatt Kredite gegen Sicherheiten zu vergeben, sich an den Betrieben beteiligen würden, ohne diese jedoch übernehmen zu dürfen, wie sehr würde sich dann die Zahl der Firmenliquidationen senken?

Aber wir müssen uns auch von dem Gedanken der Ertrags(Zins)losigkeit lösen. Kein Mensch ist daran interessiert nur für das Überlebensnotwendige zu arbeiten. Nicht ohne Grund entwickeln Unternehmen, die nur auf Gemeinnützigkeit aufgebaut sind einen Verwaltungswasserkopf. Wir könnten nicht überleben, wenn die Pflanzen ihren Samen lediglich auf reines Überleben ausgerichtet hätten. Was hätten wir davon, wenn ein Kirschbaum lediglich eine Kirsche produziert und falls diese nicht zum wachsen kommt im nächsten Jahr nochmals eine?

Wenn wir sauber und gut kalkulieren und mit Effizienz produzieren wird niemand etwas dagegen haben, wenn wir eine Gewinnspanne von sagen wir einmal 10 % mit einkalkulieren.

Das Problem liegt woanders. zunächst in unserem Armutsdenken. Wir geben so viel Geld aus für Dinge, die wir nicht brauchen. Wir stürzen uns in Schulden, anstatt abzuwarten.

Für eine neue Lösung muss ein neues Denken geschaffen werden. Nicht ohne Grund halte ich deshalb mein Persönlichkeitstraining für so wichtig. Ich lehre darin zunächst mit dem auszukommen, was man hat und ich gehe auch einen neuen Weg in der Mitgliedschaft, da niemand dafür etwas bezahlen darf. Nicht aus seinem bisherigen Einkommen. Die Mitgliedsbeiträge müssen sich locker aus den Mehreinnahmen ergeben, die sich durch ein neues Denken ergeben.

Und auch für die anderen Geldsysteme habe ich in über 40 Jahren Arbeit und Forschung neue Systeme entwickelt. Z.B. auch ein neues Rentensystem, dass es jedem von uns ermöglicht jederzeit aus dem Arbeitsprozess vorübergehend auszusteigen und in Rente zu gehen, wann man will und wie lange man will. Und da jeder schreit das sei nicht möglich, habe ich viele Jahre im Finanzgeschäft durch meine Empfehlungen gezeigt, dass ich mehr vom Geld verstehe als die meisten sogenannten Finanzprofis und werde dieses System auch nicht selbst anbieten, sondern entsprechenden Fachleuten zur Verwaltung überlassen.

Es gibt Möglichkeiten, auch wenn es die Politiker uns immer schwerer machen noch etwas zu retten.

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"Halb"wertszeit ist wohl noch übertrieben.. das wusste aber schon Henry Ford. letztendlich produzieren die Banken das Geld, aber es wird nirgends vernichtet - wenn man annimmt dass mehr Zinsen eingenommen werden als Kredite nicht bezahlt werden. Dadurch entsteht rein theoretisch eine Inflation aber es gibt ja noch den Aktienmarkt - in meinen Augen eine einzige große Blase aber wenn man den meisten Leuten verschweigt wie sie funktioniert vertrauen sie ihr - und das ist der eigentliche Sinn hinter dem Geld. Man müsste nur alle Leute dazu bringen in das Geld zu vertrauen - z.B. in dem man die liquidiert die ebend nicht mehr in dein Geld vertrauen und schon gehts weiter.

mag sein das jemand durch einen kredit klever investieren kann und durch ökonomisches handeln kredit + zinsen bezahlen kann und ein gewinnanteil für sich behält. das ist ja der sinn des witschaften. wer aber kauft denn sein produkt oder dienstleistung? und mit welchem geld? auch er leiht sich geld, natürlich auf zins. der zinseszins treibt das ganze natürlich in die höhe. um dem effekt hinterher zu kommen muss eben ständig neues geld geschöpft werden (schuldenpolitik), was rein theorethisch ewig weiter gehen kann, solange das vertrauen und das verhältnis von geld, löhnen und preise in etwa gleich bleibt. eine halbwertszeit haben wir dann wenn sich diese verhältnisse ändern und mehr und mehr ungerecht werden, schere zwischen arm und reich. für mich ein wichtiger punkt das der zins, der einer der hauptfaktoren des problems ist, kein zweck ist. er ist mittel zum zweck. und mittel sind nicht alternativlos, man kann diese ändern oder anpassen...

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