Zink auf Kupfer?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi,

eine Kupferelektrode in einer Zinkchloridlösung ist keine Galvanische Zelle.

Schau dir mal den Aufbau einer GZ bei Wikipedia an und stell die Frage dann nochmal neu. Oder beschreibe deinen Versuchsaufbau genauer, damit wir dir helfen können

m.f.g.

anwesende

Hat sich schon erledigt. Aber ich habe noch eine Frage:

Wenn ich im Versuch als Elektrolytlösung NaCl-Lösung benutze, werden die Reaktionen ganz normal ablaufen, nur dass es sich Wasserstoff und Hydroxid bildet?

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@gchgklkgg

Nein, der Elektrolyt ist per se erst mal nur dazu da, damit im (elektrisch nicht leitenden) Wasser Elektronen (und Ionen) transportiert werden können, also ein Strom fließen kann. Ansonsten soll er an der Reaktion gar nicht beteiligt sein.

Das Wesen einer Galvanischen Zelle ist es, daß ein edleres Metall als Salzlösung vorliegt und durch Elektronenaufnahme als elementares Metall abscheiden kann. Am besten klappt das, wenn das an einer Elektrode aus diesem Metall passieren kann. Also z.B. Kupfersulfatlösung an einer Kupferelektrode.

Die Elektronen dazu kommen logischerweise nicht "aus dem Nichts", sondern von einer anderen Elektrode, die aus einem unedleren Metall bestehen muss. Die unedleren Metallatome geben Elektronen ab und gehen als Ionen in Lösung. Zum Beispiel Zink als Zinksulfat.

Auch das Sulfat komt nicht aus dem Nichts, sondern von der Kupferseite der GZ. Dafür brauchst du dann die Salzbrücke. Am Ende sind alle Kupferionen aus der Kupfersulfatlösung entfernt (an der Kupferelektrode abgeschieden) und eine entsprechende Anzahl Zinkatome aus der Zinkelektrode als Zinksulfat in Lösung gegangen. Wie gesagt, schau dir das Bild in Wiki an. (Klar könnte man auch mit NaCl arbeiten, aber das stört nur und gibt Nebenreaktionen.)

Wenn also ein Kupferelektrode und eine Zinkelektrode wie in deinem Vorherigen Post beschrieben in eine Zinksulfatlösung eintauchen, ist die Reaktion abgeschlossen, die Galvanische Zelle am Ende und deine Batterie leer.

m.f.G.

anwesende   

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@anwesende

Ich sehe Sie kennen sich damit gut aus.

Vielleicht hat es weniger mit GZ zu tun, aber: wenn ich auf die Seite vom Zn NaCl-Lösung gebe und auf die von Cu ZnCl2Lösung, würde da was ablaufen?

Oder ist das wieder ausgeglichen?

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@gchgklkgg

Lies noch mal meinen Kommentar durch:

Auf der einen Seite möchte sich das edlere Metall aus der Lösung abscheiden, also bei dir Zink aus der ZnCl2 Lösung.

Auf der anderen Seite soll das unedlere Metall in Lösung gehen, also bei dir Zn als ZnCl2. 

Wo soll da der Antrieb dafür herkommen? Zn kann nicht gleichzeitig das edlere und das unedlere Metall sein. 

Ist es jetzt klarer geworden?

m.f.G.

anwesende

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LG.

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