Zielgruppe von Linux?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Linux kommt sehr stark im Unternehmensumfeld zum Einsatz. Insbesondere im Bereich (Web-)Server ist es nahezu unangefochten. Zudem arbeiten die meisten Softwareentwickler damit, weil die meisten Entwicklertools ursprünglich für unixoide Systeme entwickelt wurden. Es spricht also vorwiegend "professionelle Nutzer" an, "Leute, die wissen, was sie tun".

Andererseits gibt es inzwischen aber auch relativ "einsteigerfreundliche" Distributionen. Dennoch fehlt gerade bei den "einfachen Anwendern" häufig die entsprechende Traktion, was auch daran liegt, dass es für diese Menschen im Grunde nur einen geringen Unterschied macht, welches Betriebssystem sie verwenden. Gerade im Zeitalter der "Cloud" dürften viele auch mit Chrome OS oder ähnlichem zurecht kommen, das übrigens ebenfalls auf Linux basiert. Dieses Betriebssystem bietet im Grunde nicht viel mehr, als einen Webbrowser, d. h. es werden im Prinzip ständig Webanwendungen verwendet.

Linux wird zudem auch sehr häufig auf eingebetteten Systemen eingesetzt. Allerdings suchen die Nutzer dieser Systeme das Betriebssystem in diesem Fall nicht selbst aus und interagieren häufig auch nicht unmittelbar mit ihm.

Kein Wunder, dass du nichts findest. Zielgruppe kommt aus dem Marketing. Für die Zielgruppe wird dann festgelegt, mit welchen Maßnahmen der größte Umsatz (oder ein anderes Marktziel) zu erreichen ist. Das Problem mit Linux ist, es hat keinen Markt.

Anders ist das bei den Distributionen, die wenden sich schon speziell an Leute oder Unternehmen (Red Hat, SuSE) und nehmen am Markt teil. Wenn du etwas Überblick über die Distris hast, drösel das doch auf, z.B. Ubuntu wendet sich vor allem an ....

Alle :-)

Linux läuft heute oraktisch überall. Servern (Internet); Handys, Tablets, Smartwatches/tvs (Android); Haushalsgeräte; PCs (da aber ehr wenig); ...

Da Linux nur ein Kernel ist, ist es halt sehr „universalkompatibel“ (und
natürlich frei & kostenlos)

Linux ist für jeden interessant, der Interesse an Datenschutz, Sicherheit, tiefergreifende Möglichkeiten der Systemadministration, weiterentwicklungsmöglichkeiten von diversenen Programmen innerhalb des Base Systems und ausserhalb hat, der das Konzept von zum Beispiel MS beschissen findet, der gerne frei ist anstatt an irgendwelche Lizenzen gebunden zu sein die einem unnötig Geld aus der Tasche ziehen [...].

Linux nimmt nicht nur im Serverbereich an Benutzern zu, sondern auch in der Clientserie. Diese blöden Spielehersteller sollen endlich mal nachziehen und ihre Spiele auch für Linux zur Verfügung stellen. Ich halte zwar nichts von diesen gamern, halte vergleichsweise aber noch weniger was von MS. Fck this company!

Die Zielgruppe sind wie schon gesagt professionelle Leute. Im Office Bereich ist Windows aber immer noch klarer Sieger. Meine Schule hat jetzt auch auf Linux umgestellt, das es nix kostet und die Schule so echt viel Geld einspart! Außerdem ist Linux hervorragend zum Programmieren geeignet!

Viel Glück bei deiner Präsentation!!!

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Du kannst auch noch sagen, das der Raspberry Pi auch auf Linux basiert (Betriebssystem Raspbian ~ Debian)!

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@einsMarco

die Aussage wär aber falsch. Der Raspberry PI basiert auf ARM, welches Betriebssystem du aufspielst bleibt dir überlassen. Man kann auch Windows10IoT aufspielen.

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