Ziel im Leben verloren?

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4 Antworten

Man merkt, dass du ein absoluter Mensch bist. Gefühlstot oder himmelhoch verliebt. Fürs Vaterland sterben oder Licht, Liebe und Pazifismus. Glaube oder Nichts. Ein einziges, riesiges Ziel oder völlig verloren. Dramatische Extreme. So kann man nur immer wieder enttäuscht werden und den Weg verlieren...

Ich weiß nicht, woher das bei dir kommt, ob das dein Charakter ist oder durch Erlebnisse, oder die Pubertät einfach. Aber du stehst dir selber total im Weg, wenn du dich immer ganz verzweifelt an einzelne Sachen klammerst, die dann den Sinn deiner Existenz festmachen sollen. Damit überforderst du die Sachen, und wsh auch die Menschen.

Gesund und normal wäre es, sich reflektiert mit Gott, Patriotismus und Patizifismus auseinander zu setzen, auch die Schwächen und Schattenseiten dieser Konzepte zu sehen und dann eine gemäßigte, und keine absolute Haltung anzunehmen.

Patriotismus kann gut sein, aber auch schnell in Hass und Gewalt umschlagen. Wie Glaube auch. Vielleicht gibt es Gott, vielleicht nicht, niemand weiß es. Liebe kann toll sein, aber auch wehtun, denn nur weil man jemanden liebt heißt es nicht, dass der andere einen zurückliebt.

Enttäuschung gehört zum Leben jedes Menschen dazu. Damit umzugehen zu lernen ist lebenswichtig, denn es wird immer mal im Leben so sein, dass du ein Ziel nicht erreichst, dir wehgetan wird oder du deine Ansichten aufgrund von Erfahrung oder neuem Wissen ändern musst. Dazu ein paar Tipps:

Setze dir niemals nur ein Lebensziel, sondern mehrere mögliche Alternativziele. 

Akzeptiere, dass sich Ziele im Leben ändern können.

Definiere dein Ich nie aus nur einer Fähigkeit, Eigenschaft oder Zugehörigkeit, sondern aus mehreren Dingen.

Erwarte nicht, das eines Tages DER ultimative Mensch, DIE ultimative Wahrheit, DAS ultimative Ziel deines Lebens kommt und danach lebst du glücklich bis an dein Ende. Das gibt es nicht.

Schau immer nach vorn. Das Leben ist eine einzige Suche, immer wieder kommt Neues. Richte deinen Lebenskompass in jeder Krise neu aus. Hör nie auf damit.

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Es ist wichtig dass du an Deinem Glauben fest hälst. Nicht aufgeben. Das hätte dir beim Bund auch nicht geholfen.
Manchmal passieren Dinge , und man glaubt ,dass kann doch jetzt nicht wahr sein.. wieso.. mal wieder.
Aber weisst du.. zu einem späteren Zeitpunkt wirst du wissen wieso es soweit kam. Dann wirst du zurück blicken und dankbar sein. Hört sich in der momentanen Lage wirklich nicht glaubwürdig an. Aber ich weiss.. der Mensch muss lernen geduldig zu werden. Dann wird man belohnt. Und manchmal schützt einen eine Situation vor Ereignissen, dass es am Ende besser ist, das es so gekommen ist.
Auch Du wirst wenn die Zeit reif ist ..auf einen Lebenspartner stossen der zu dir passt.
Aber sei geduldig. Du musst daran glauben und es auf dich zukommen lassen ohne dafür ständig zu warten..
Was deine berufliche Situation angeht. Hör doch mal ganz genau in dich rein. Setz dich hin. Höre Musik.. nimm ein Block und schreib... Schreib einfach alles von der Seele. Das hilft.! Und evtl wenn dein Kopf endlich frei geworden ist, erhälst du die Erkenntnis darüber, wohin dein Ziel führt.
Mach dir kein Druck. Es geht vielen so. Alles Gute.

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Ahm... also erstmal ist es gut das du nicht zum Bund gehst. Das du jetzt einen glauben hast ist mir und allen anderen die normal oder wie ich verrückt sind wumpe. Mach erstmal die Schule fertig. Lass dich beraten.

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Kommentar von Armando416
30.11.2016, 21:10

Natürlich ist die Schule momentan ein Ziel aber ich brauche etwas größers eine Lebensaufgabe. Etwas woran man sich halten kann was einen mit Sinn erfüllt.

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Glaube, es ist nicht alles Gold was glänzt, schnell handelt man nach seinen eigenen Gefühlen und lässt den Verstand außer Acht.

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