Zeugnis auch bei kurzer Anstellung (Kündigung während der Probezeit)?

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4 Antworten

Sinnvoll ist es, ein Arbeitszeugniss zu verlangen. Dann hast Du zumindest den Nachweis, dass Du (für eine gewisse Zeit) gearbeitet hast. Das ist immer noch besser als Arbeitslos.

Und sieht dann in den Bewerbungsunterlagen besser aus bzw. machen diese komplett.

Wenn das Arbeitszeugnis bzw. die Bewertung nicht toll sein wird, dann verlang ein einfaches Arbeitszeugnis. Im Gegensatz zum sogenannten qualifizierten Arbeitszeugnis steht da keine Bewertung drin, sondern nur, dass Du von ... bis... als ...  bei ... gearbeitet hast.

Du hast Anspruch auf ein Zeugnis - auch wenn das Arbeitsverhältnis nur einen Tag gedauert hat. Bei einer kurzen Beschäftigungsdauer ist es aber möglicherweise sinnvoller, ein einfaches Zeugnis zu verlangen.

Auf die Dauer des Arbeitsverhältnisses kommt es dabei nicht an; auch
nach einer nur wenige Tage dauernden Beschäftigung hat der Mitarbeiter
einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis.

http://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/arbeitszeugnis-anspruch-und-ausstellungszeitpunkt-12-anspruchsberechtigter-personenkreis_idesk_PI10413_HI1326612.html

Die Frage war ja nicht, ob man Anspruch auf ein Arbeitszeugnis hat, sondern, ob es Sinn macht, ein Arbeitszeugnis, welches über eine abgebrochene Probezeit erstellt wurde, bei einer Bewerbung einzureichen. Das würde ich eindeutig verneinen.

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Bringt eigentlich nicht sehr viel, denn bei einer so kurzen Arbeitszeit kann der AG nicht wirklich objektiv beurteilen. Und wenn er es macht, dann kommst du bestimmt nicht so gut davon

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