Zeugenvorladung absagen um eine schriftliche machen?

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1 Antwort

Gar nicht. Du musst persönlich erscheinen, leider. Machst du es mehrfach nicht kann es auch passieren das man dich abholt.

Selbstverständlich steht es dir frei vor dem Termin einen Anwalt zu befragen und ihn zu dem Termin hinzuzuziehen. Kostet aber Geld. Und nicht zu knapp!

Auch einen Dritter (Ehemann, Lebenspartner, Lars vom Mars...) darf auf seinen Wunsch hin deiner Aussage als Zeuge beiwohnen (wird namentlich erfasst [aufgeschrieben]).

Ein Gutes hat das allerdings: Außer deinem vollständigen Namen, deiner Anschrift und deinem Geburtsdatum musst du nichts sagen! Du wirst sogar höflich gefragt ob du "zur Sache" aussagen möchtest oder eben nicht.

Dabei kannst du natürlich deine schriftliche Aussage vorlegen, auch das wird akzeptiert. Wobei sich hier naturgemäß das "Ich möchte zur Sache keine Angaben machen" erledigt hat...

Nur keine Scheu, wer nichts verbrochen hat muss such auch keine Sorgen machen!

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