Zeugenaussage, obwohl dieser nicht beim Unfall dabei war, später aber mithörte, dass der Unfallverursacher zugegeben hat, dass er der Schuldige war?

3 Antworten

Ich dachte früher immer dass dies unter "sagen-hören" fallen würde, ein RA sagte mir dann aber dass ein Zeuge durchaus bezeugen kann was er selbst Jemanden sagen gehört hat und dies auch vor Gericht zählt. Erst wenn eine Mittelsperson dazwischen ist fällt es unter "hören-sagen".

Wie genau Deine Chancen vor Gericht sind kann Keiner sagen, einfachste Mathematik bringt vor Gericht andere Ergebnisse raus.

Angaben die man direkt nach einem Unfall machte sind ohnehin nicht wirklich verwertbar da man da von einem gewissen Schock ausgeht und man evtl verwirrt ist.

Wenn aber so Einige mitbekommen haben dass der selbst zugegeben hat Schuld zu sein sollte dies nicht einfach vor Gericht fallen gelassen werden können.

Das ist zunächst mal eine Versicherungssache. Du machst deinen Anspruch bei seiner Versicherung geltend. Am besten sagst du deiner eigenen Versicherung auch Bescheid und weist darauf hin, dass der andere möglicherweise Ansprüche stellen wird, die du aber für ungerechtfertigt hältst.

Die Versicherungen stellen dann zunächst eigenen Ermittlungen an und entscheiden dann über die Schadensregulierung. Vielleicht hat sich dein "Problem" dann schon erledigt. Falls nicht, kannst du nun eine gerichtliche Entscheidung herbeiführen.

Bei Zeugen kommt es nicht allein auf deren Anzahl und inhaltliche Aussage an, sondern auch auf deren Glaubwürdigkeit.

Bei der Frage nach der Chance spielen aber mehrere Faktoren eine Rolle, z.B. auch die Umstände des Unfalls. So wie du es schilderst, solltest du gute Chancen haben, aber leider sind Recht haben und Recht bekommen manchmal doch unterschiedliche Dinge.

Du sagst, dass der Unfallverursacher keinen Zeugen hat. Seine Frau ist aber mitgefahren. Das bedeutet doch, dass er eben doch eine Zeugin hat.

Am besten wendest du dich an einen Rechtsanwalt und lässt dich von ihm beraten. Er wird die Situation besser einschätzen können und dir somit auch sagen können, wie es mit der Chance vor Gericht aussehen würde.

Das werde ich machen aber wollte auch mal die Erfahrungen von anderen hören. Wenn die eigene Frau als Zeuge gilt, dann habe ich somit 4 Zeugen (Frau, Kollege, seine Frau und der Sohn)... und er nur einen

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@knightfire66

Da die Zeugen so oder so die Wahrheit sagen müssten, dürfte seine Frau nicht mal lügen. Ich bin gerade nicht sicher, ob seine Frau nicht mal Aussagen müsste, wenn sie ihn dadurch belastet (Kenne mit mit dem deutschen Gesetz leider nicht allzu gut aus). Ausserdem kann doch im Normalfall am Schaden (z. B. Lackschaden) am Auto festgestellt werden, wer ihn wen gefahren ist. Also ich sehe da gute Chancen für dich.

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