Zeugenaussage eines Familienmitgliedes einziger Beweis, wie ist die Chance auf Freispruch?

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3 Antworten

Du musst zwischen Zivilprozess und Strafprozess unterscheiden. Da Du von einem Angeklagten sprichst, handelt es sich offenbar um einen Strafprozess. Da reicht in der Regel die Aussage des Verletzten bzw. Geschädigten, wenn er nach dem persönlichen Eindruck des Gerichts glaubwürdig ist. Es wäre gut, wenn objektive Beweismittel, wie z.B. ein ärztliches Attest, hinzukämen. Die Aussagen der Familienangehörigen bilden einen zusätzlichen Beweis.

es handelt sich um einen Zivilprozess

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@rammstein87

Im Zivilprozess ist der Geschädigte Partei. Wenn seine Familienangehörigen als Zeugen vernommen werden, gelten die allgemeinen Regeln über den Zeugenbeweis. Das Gericht verschafft sich einen persönlichen Eindruck und wenn die Zeugen glaubwürdig sind, ist der Beweis erbracht.

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@Bruno47

Hallo, erst einmal vielen Dank! Es geht darum, das der Kläger behauptet, das Kind (damals 9 Jahre alt) des Angeklagten hätte Eigentum vom Kläger beschädigt. Fraglich ist, ob der Angeklagte zum Tatzeitpunkt am Tatort war. Beweisen kann er dies nicht, da wie gesagt ein Alibi fehlt, da die Tat schon etwas zurück liegt, allerdings noch nicht verjährt ist. Der Kläger nimmt aber seine Frau und sein Kind für den Beweis als Zeuge. Anwalt kann sich die Beklagte Partei nicht leisten und weis nun nicht, wie sie reagieren soll. Deswegen die Frage, wie realistisch die Beweislage des Klägers ist.

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Hallo, erst einmal vielen Dank! Es geht darum, das der Kläger behauptet, das Kind (damals 9 Jahre alt) des Angeklagten hätte Eigentum vom Kläger beschädigt. Fraglich ist, ob der Angeklagte zum Tatzeitpunkt am Tatort war. Beweisen kann er dies nicht, da wie gesagt ein Alibi fehlt, da die Tat schon etwas zurück liegt, allerdings noch nicht verjährt ist. Der Kläger nimmt aber seine Frau und sein Kind für den Beweis als Zeuge. Anwalt kann sich die Beklagte Partei nicht leisten und weis nun nicht, wie sie reagieren soll. Deswegen die Frage, wie realistisch die Beweislage des Klägers ist.

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@rammstein87

Der Beklagte muss aktiv werden, sonst ergeht ein Versäumnisurteil. Also, wenn das Vorbringen des Klägers nicht stimmt: die vom Gericht gesetzten Fristen einhalten, Verteidigungsabsicht anzeigen, Klageabweisung beantragen, sich zu den vorgetragenen Tatsachen äußern, was falsch ist, bestreiten, und zu einem eventuellen Termin erscheinen. Wenn der Kläger einen Anspruch stellt, muss** er** die zugrundeliegenden Tatsachen beweisen.

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Hallo. Hat die Beklagte einen guten Anwalt wird der die Umkehr erwirken.Das bedeutet der Kläger ist dann in der Beweispflicht und die Beklagte braucht die Wiederlegung nicht. Gruß Ralf

Und wieder nur Müll.

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Geht's auch ein bisschen weniger kryptisch?

Meine Glaskugel ist leider kaputt. Hast Du keinen Anwalt?

Hallo, erst einmal vielen Dank! Es geht darum, das der Kläger behauptet, das Kind (damals 9 Jahre alt) des Angeklagten hätte Eigentum vom Kläger beschädigt. Fraglich ist, ob der Angeklagte zum Tatzeitpunkt am Tatort war. Beweisen kann er dies nicht, da wie gesagt ein Alibi fehlt, da die Tat schon etwas zurück liegt, allerdings noch nicht verjährt ist. Der Kläger nimmt aber seine Frau und sein Kind für den Beweis als Zeuge. Anwalt kann sich die Beklagte Partei nicht leisten und weis nun nicht, wie sie reagieren soll. Deswegen die Frage, wie realistisch die Beweislage des Klägers ist.

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