Zeugen Jehovas?

12 Antworten

Die ZJ oder vormals "die ernsten Bibelforscher" ist eine Verlagsgemeinschaft. Ihr Gründer publizierte die Zeitschrift "Watch Tower", die Mitglieder sind im Grunde nur Abonnenten der Zeitschrift.

Im Verlaufe der Zeit etablierten sie ihre eigene Interpretation der Bibel (teilweise mit beabsichtigten Falschdarstellungen, damit es in ihr Narrativ passt).

Allerdings ist auch die Trinität eine unchristliche Lehre. Das Christentum basiert ja auf dem Judentum, aber das Judentum kennt ebenfalls keine Dreifaltigkeit.

Dafür war Trinität in vielen vor-christlichen Religionen von großer Bedeutung, wie bei den Römern (Jupiter, Juno, Minerva), den Ägyptern (Osiris, Isis, Horus), oder den Griechen (Zeus, Poseidon, Hades), uvw.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Trinität dem Christentum absichtlich hinzugefügt wurde, damit viele verschiedene Kulturen es leichter akzeptieren und konvertieren.

Quellen? Warum unchristlich?

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@VictoryisNear

Wurde doch in der Antwort bereits erläutert? Von den abrahamitischen Religionen kennt nur das Christentum eine Trinität. Auf welcher Grundlage?

Woher es sehr wahrscheinlich stammt, steht auch bereits im Text. Das Christentum wurde zur "Staatsreligion" des Römischen Reichs. Das Römische Reich umfasste ein großes Gebiet mit vielen verschiedenen Völkern und Kulturen. Man suchte den kleinsten, gemeinsamen Nenner.

Weihnachten ist ja offensichtlich auch nicht der echte Geburtstag von Jesus, sondern gilt eigentlich dem Fest der Wintersonnenwende. Welche Rolle spielen "Eier" an Ostern? Weil es vor-christlich ein Fruchtbarkeitsfest war...

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Allerdings ist auch die Trinität eine unchristliche Lehre. Das Christentum basiert ja auf dem Judentum, aber das Judentum kennt ebenfalls keine Dreifaltigkeit.

Ebenfalls kennen Sie keinen Jesus und keinen Sohn Gottes. Somit ist das längst noch kein gutes Beispiel zum nachahmen.

Dafür war Trinität in vielen vor-christlichen Religionen von großer Bedeutung, wie bei den Römern (Jupiter, Juno, Minerva), den Ägyptern (Osiris, Isis, Horus), oder den Griechen (Zeus, Poseidon, Hades), uvw.

Diese Völker hatten hunderte von Gottheiten, es ist interessant dass sie einfach mal drei Gottheiten aussuchen und daraus eine christliche Trinität versuchen aufzubauen… Völlig geschichtlich falsch und hat nichts mit der biblischen Wesensgleichheit Gottes zu tun.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Trinität dem Christentum absichtlich hinzugefügt wurde, damit viele verschiedene Kulturen es leichter akzeptieren und konvertieren.

Leichter? Inwiefern? Der christliche Gott war in allen Punkten anders als die heidnische Gottes Vorstellung. Dass Gott einen Sohn hat ist längst noch kein Argument, warum die Heiden wegen diesem Anlass die christliche Religion attraktiver fanden, als ihre religiösen Sitten mit Orgien mit Weinrausch. Also sie versuchen hier etwas geschichtlich herzubiegen, was einfach in keinen Rahmen passt. Definieren Sie mir doch mal bitte für den Anfang die Trinität Gottes.

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@Filterkaffee01
Definieren Sie mir doch mal bitte für den Anfang die Trinität Gottes.

Vorab biete ich gerne das "Du" an, da wir hier ohnehin mit anonymen Nicknames unterwegs sind ;)

Trinität bedeutet das Gott sich in verschiedenen Formen manifestieren kann, in Form des "Sohnes, des Vaters und des heiligen Geists".

Im Umkehrschluss ist das nur eine Umschreibung für die Allgegenwärtigkeit Gottes, der nach jüdischer Lehre ja omnipräsent, omnipotent und omniscient ist (also allgegenwärtig, allmächtig und allwissend).

Woher aber kommt diese Klassifizierung der Juden ihres Gottes?

Wir wissen historisch überliefert, dass die Hebräer ein Volk waren welches vor einer Hungersnot nach Ägypten geflohen war (weswegen es bis Heute auch so viele Ernährungsgebote im Judentum gibt), zur Zeit der Herrschaft von Pharao Ramses II.

Die Ägypter nahmen die Hebräer zwar auf, aber missbrauchten sie dafür als Sklaven, d. h. sie besaßen aus Sicht der ägyptischen Gesellschaft keine Würde oder Rechte. Die Hebräer schienen dafür eine Parallelgesellschaft gebildet zu haben und etablierten ihre eigene Volkssouveränität in Form des Judentums.

Sie sagten sich untereinander scheinbar "nein, wir sind keine minderwertigen Menschen. Unser Gott ist viel mächtiger als die vielen Götter des ägyptischen Polytheismus.

Das spiegelt sich besonders im Altern Testament wieder, welcher ja eine Abschrift der jüdischen Tora ist, wie in Hesekiel 25:17: "und will große Rache an ihnen üben und mit Grimm sie strafen, daß sie erfahren sollen, ich sei der HERR, wenn ich meine Rache an ihnen geübt habe".

Dieser eine Gott vernichtete andere Völker in Favorisierung seines "auserwählten Volkes", den Juden, wie in Deuteronomium 7:22: "Doch der Herr, dein Gott, wird diese Völker dir nur nach und nach aus dem Weg räumen. Du kannst sie nicht rasch ausmerzen, weil sonst die wilden Tiere überhand nehmen und dir schaden. Doch wird der Herr, dein Gott, dir diese Völker ausliefern. Er wird sie in ausweglose Verwirrung stürzen, bis sie vernichtet sind. Er wird ihre Könige in deine Gewalt geben. Du wirst ihren Namen unter dem Himmel austilgen. Keiner wird deinem Angriff standhalten können, bis du sie schließlich vernichtet hast."

Es ist nur logisch, das mehr und mehr Menschen diesem einen, allmächtigen Gott folgen wollten, der viel mächtiger sein musste, als die vielen einzelnen Götter der anderen Kulturen.

Doch so streng dieser Gott mit anderen Völkern umgegangen war, so streng war er auch mit den Juden selbst. Jede Sünde wurde sofort gestraft "Auge um Auge, Zahn und Zahn".

Jesus wollte das Judentum reformieren. Er predigte von Elohim statt von Jahwe, welcher die barmherzigen Aspekte Gottes verkörperte = der fürsorgliche aber strenge Vater.

Während manche Juden diesen Jesus nicht als den prophezeiten Messias akzeptieren, da er nicht den erhofften Weltfrieden brachte, etablierte sich aus dem anderen Teil der Juden das Christentum.

Auch diese Entwicklung war logisch, denn es war ein Mehrwert nicht nur an einen allmächtigen Gott zu glauben, sondern zudem auch noch an einen Gott, welcher einem jede Sünde immer verzeihen kann. Wie im Neuen Testament bei Apg 15,28 heißt: "Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge".

Die Römerbriefe bezeugen, dass es sich hierbei um eine Anleitung gehandelt hat, wie "brave Christen" sich innerhalb der römischen Rechtsordnung zu verhalten haben.

Das Christentum wurde de Facto an die Bedürfnisse des römischen Staats angepasst und sollte von allen angenommen werden, welche sich innerhalb der römischen Territoriums befunden haben, welche u. a. bereits mit der Vorstellung der Trinität vertraut waren.

Letztendlich beweist auch die große Stetigkeit und Uneinigkeit innerhalb der ur-christlichen Gelehrten über die Trinität deren Brisanz.

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@II99II
Trinität bedeutet das Gott sich in verschiedenen Formen manifestieren kann, in Form des "Sohnes, des Vaters und des heiligen Geists".

Das ist nicht richtig. Was du verfasst hast ist purer Modalismus und dies wird von den Christen als Häresie abgelehnt.

Im Umkehrschluss ist das nur eine Umschreibung für die Allgegenwärtigkeit Gottes, der nach jüdischer Lehre ja omnipräsent, omnipotent und omniscient ist (also allgegenwärtig, allmächtig und allwissend).

Ist es ebenfalls nicht. Die Trinität ist eine technische Definition der Wesensgleichheit Gottes welches sich in der vollkommen Göttlichen Einheit manifestiert in drei eigenständigen Personen.

Auch diese Entwicklung war logisch, denn es war ein Mehrwert nicht nur an einen allmächtigen Gott zu glauben, sondern zudem auch noch an einen Gott, welcher einem jede Sünde immer verzeihen kann. Wie im Neuen Testament bei Apg 15,28 heißt: "Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge".

Gott hat auch früher Sünden verziehen. Nur gab es für die Menschheit keine Hoffnung bzw. Erlösung aus dem Fluch des Adamstodes. Natürlich ist der Tod Jesu ein Mehrwert, den durch ihn gab es die Möglichkeit den Spalt zwischen den Menschen und Gott zu verschließen. Doch es gab keine logische Entwicklung, den die Mehrheit der Juden damals sowie heute haben das Christentum abgelehnt.

Das Christentum wurde de Facto an die Bedürfnisse des römischen Staats angepasst und sollte von allen angenommen werden, welche sich innerhalb der römischen Territoriums befunden haben, welche u. a. bereits mit der Vorstellung der Trinität vertraut waren.

Woher entnimmst du nur diese Sachen? Hört sich abenteuerlich an, hat aber nichts mit der Realität der Bibel zu tun, eher andersrum, die Bibel hat dazu beigetragen dass das römische Reich in den Wurzeln reformiert wurde.

Letztendlich beweist auch die große Stetigkeit und Uneinigkeit innerhalb der ur-christlichen Gelehrten über die Trinität deren Brisanz.

Die Wesensgleichheit Gottes war und ist für die Christen einer der unbestreitbaren Glaubenssätze. Nur mit dem Aufkommen der Arianer, welche der Göttlichkeit Jesu ablehnten, entstand ein großer Apologetischer Kampf. Interessant das seit den letzten 150 Jahren wieder so einige Arianische Sondergemeinschaften entstanden sind. Und dies wurde schon längst von den Aposteln prophezeit das Spaltung ins Christentum kommen wird, also ist es nichts ungewöhnliches.

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@Filterkaffee01

Danke für die Erläuterung.

Die Wesensgleichheit Gottes war und ist für die Christen einer der unbestreitbaren Glaubenssätze.

Das ist leider grundlegend falsch.

Die Trinität wurde erst zwischen dem Konzil von Nicäa (ca. 330 n. Chr.) bis zur Synode von Toledo (ca. 670 n. Chr.) ausgearbeitet.

Es war selbstverständlich kein Glaubenssatz des ursprünglichen Christentums. Woher sollte dieser auch kommen, wenn das Christentum auf dem Judentum basiert?

Auch erkennbar am Filioque-Zusatz im großen Glaubensbekenntnis (Nizäno-Konstantinopolitanum).

Im griechischen Ursprung, welche bis dahin christliches Dogma war, hieß es noch:

"und wir glauben an den Heiligen Geist, den Herrn, den Lebendigmacher, der aus dem Vater hervorgeht"

Daraus wurde nach dem Zusatz:

"und wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht"

Bei der Kanonisierung der Bibel wurde bekanntlich auch darüber gestritten, ob man überhaupt die jüdische Tora in der Bibel der Christen übernehmen sollte. Es ging ja auch darum vor allem die Unterschiede festzustellen, statt die Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen.

Der Umstand das Jesus selbst Jude war, machte dieses Vorhaben nicht umsetzbar.

Bei Jesaja 45,5 heißt es "Außer mir gibt es keinen Gott". Und bei 5. Mose 6,4 heißt es: "Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig".

Es widerspricht auch den Zitaten aus dem Thomasevangelium, welches nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen wurde und somit zu dem Apokryphen zählt.

"Jesus sprach: Das Reich Gottes ist in dir und um dich herum, nicht in Gebäuden aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden“.

Diese Darstellung wäre ein großes Problem für die Institution der Kirche gewesen und hätte ihre Machtansprüche zunichte gemacht.

Zumal die Allgegenwärtigkeit Gottes die Wesensgleichheit mit Geist, Vater und Sohn ad absurdum führt.

Auch nach Abschluss des Ersten Konzils von Nicäa waren bei weitem nicht alle Bischöfe von der Trinität überzeugt. Letztlich haben es Menschen so beschlossen, genau wie sie über die Inhalte der Bibel entschieden haben und sie werden ihre Motive dafür gehabt haben ;)

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@II99II
Die Trinität wurde erst zwischen dem Konzil von Nicäa (ca. 330 n. Chr.) bis zur Synode von Toledo (ca. 670 n. Chr.) ausgearbeitet.Es war selbstverständlich kein Glaubenssatz des ursprünglichen Christentums. Woher sollte dieser auch kommen, wenn das Christentum auf dem Judentum basiert?

Das Christentum löste das Judentum ab und hat es nicht übernommen. Wenn das so wäre, dann müssten Christen Jesus ablehnen den Laut Judentum ist Gott allein ohne Sohn.

Daraus wurde nach dem Zusatz:"und wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht"

Der Zusatz hat sich entwickelt weil die Arianische Sekte, welche im Jahre 325 nach Christus sich entwickelt hat, die Göttlichkeit Jesu und des Heiligen Geistes ablehnte, gestützt auf Ansichten des Judentums welches man versuchte mit dem Christentum zu vermischen. Wenn man die Vorgeschichte nicht kennt, glaubt man an solche Unwahrheiten das der Heilige Geist als Teil gottes erst ab dem 3 Jahrhundert wurde….

Bei Jesaja 45,5 heißt es "Außer mir gibt es keinen Gott". Und bei 5. Mose 6,4 heißt es: "Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig".

Laut 5.Mose6:4 ist Jahwe „Echad“ bedeutet nicht einzigartig sondern im biblischen Kontext Einheit. Sonst würde in dem Vers das Wort „Yachid“ stehen, welches die absolute Singulare Einzigkeit bedeutet.

Es widerspricht auch den Zitaten aus dem Thomasevangelium, welches nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen wurde und somit zu dem Apokryphen zählt."Jesus sprach: Das Reich Gottes ist in dir und um dich herum, nicht in Gebäuden aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden“.

Nein das Thomasevangelium widerspricht dem Kontext der Bibel, und deshalb wurde es nicht in den Kanon aufgenommen.

Diese Darstellung wäre ein großes Problem für die Institution der Kirche gewesen und hätte ihre Machtansprüche zunichte gemacht.

Machtansprüche zunichte? Wie denn dass? Seit der Erfindung des unbiblischen Papsttumes hatte die Katholische Kirche sich die Kontrolle und Macht über viele Gläubige Christen gerissen.

Zumal die Allgegenwärtigkeit Gottes die Wesensgleichheit mit Geist, Vater und Sohn ad absurdum führt.

Seit wann ist der Sohn nicht Wesensgleich zu seinem Vater? Kannst jemand ein Insekt, Tier oder Engel sein wenn sein Vater ein Mensch ist?

Auch nach Abschluss des Ersten Konzils von Nicäa waren bei weitem nicht alle Bischöfe von der Trinität überzeugt. Letztlich haben es Menschen so beschlossen, genau wie sie über die Inhalte der Bibel entschieden haben und sie werden ihre Motive dafür gehabt haben ;)

Natürlich nicht. Die Arianer waren dagegen und waren in einer völliger Minderheit gegenüber anderen Christen. Sie spalteten sich ab und fingen an Prediger einzusetzen um ihre neue Glaubensansicht zu verbreiten und Anhänger zu gewinnen.

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@Filterkaffee01
Natürlich nicht. Die Arianer waren dagegen und waren in einer völliger Minderheit gegenüber anderen Christen. Sie spalteten sich ab und fingen an Prediger einzusetzen um ihre neue Glaubensansicht zu verbreiten und Anhänger zu gewinnen.

Nur das die Glaubensansicht des Monotheismus nicht "neu" war, sondern dem Vorbild des Judentums entspricht, genau wie es im Islam fortgeführt wurde. Von den abrahamitischen Religionen ist es nur das Christentum, welches den Propheten Jesus mit Gott gleichsetzt.

Seit wann ist der Sohn nicht Wesensgleich zu seinem Vater? Kannst jemand ein Insekt, Tier oder Engel sein wenn sein Vater ein Mensch ist?+

Wie kann aber ein Mensch wesensgleich mit Gott sein? Hat Gott am Kreuz für die Erbsünde der Menschen gelitten? Ein allmächtiger, allwissender und allgegenwärtiger Gott?

Warum hat Jesus am Kreuz hängend gerufen "Elōi, Elōi, lema sabachthani." = "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen".

Deine Argumentation entspricht exakt der Aussage von Kaiser Konstantin, welcher letztlich zum Dogma der Trinität nach dem ersten Konzil von Nicäa geführt hatte.

Das Christentum ist nichts weiter als eine Sekte des Judentums.

Der Fakt das Jesus - der Messias - offensichtlich nicht den Weltfrieden gebracht hat, spricht natürlich auf für sich.

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@II99II
Nur das die Glaubensansicht des Monotheismus nicht "neu" war, sondern dem Vorbild des Judentums entspricht, genau wie es im Islam fortgeführt wurde. Von den abrahamitischen Religionen ist es nur das Christentum, welches den Propheten Jesus mit Gott gleichsetzt.

Dem Vorbild des Judentums entspricht halt gar nicht an Jesus zu glauben, weder als an einen Gott noch als einen Propheten.

Und deine Ansicht das Jesus ein Prophet war kam übrigens mit Mohammed ca 600 Jahre nach Jesu Tod. Außerdem setzt das Christentum Jesus nicht mit seinem Vater gleich. Jesus ist vom Wesen Gott genau so wie sein Vater. Gott ist kein Name, sondern die Bezeichnung der Wesensart wie Mensch und Tier.

Wie kann aber ein Mensch wesensgleich mit Gott sein?

Kann er nicht. Außer wenn Gott selbst in der Gestalt eines Menschen auf die Erde kommt. Im Fleische Mensch und im Geiste Gott.

Hat Gott am Kreuz für die Erbsünde der Menschen gelitten?

Natürlich. Gott hat als Mensch auf dem Kreuz gelitten. Jemand anders könnte es nicht tun, den Menschen dieser Welt unterliegen selbst der Sünde Adams und können somit mit ihrem eigenen Tod keinen erlösen. Engel und andere Geistwesen könnten es auch nicht tun, wenn sie als Geistwesen auf die Erde kommen, den man kann als Geistwesen weder sterben noch getötet werden. Also musste Jesus den Körper eines Menschen annehmen um sterben bzw. umgebracht werden zu können.

Ein allmächtiger, allwissender und allgegenwärtiger Gott?

Als Mensch hat er diese Eigenschaften natürlich abgelegt, sonst müsste er als Völlig Gott auf die Erde kommen.

Philipper 2:7, NeUe “‭sondern legte alles ab / und wurde einem Sklaven gleich. / Er wurde Mensch / und alle sahen ihn auch so.‭”

Warum hat Jesus am Kreuz hängend gerufen "Elōi, Elōi, lema sabachthani." = "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen".

Weil auf der Erde Jesus als Mensch aufgetreten ist, und hat seinen Vater ebenfalls als Gott bezeichnet in der Öffentlichkeit um zu bezeugen, dass er der wahre Sohn Gottes ist. Und er hat zu Gott gerufen, weil er als Mensch nicht die Möglichkeit hatte anders mit seinem Vater zu kommunizieren.

Deine Argumentation entspricht exakt der Aussage von Kaiser Konstantin, welcher letztlich zum Dogma der Trinität nach dem ersten Konzil von Nicäa geführt hatte.

Ist nur zum Teil richtig. Kaiser Konstantin hat nichts selbst eingeführt, sondern nur dass, wofür sich die Mehrheit der anwesenden Christen entschieden hat. Ihm war es völlig egal ob Jesus Gott ist oder doch nur ein Geschöpf. Konstantin war ein Heide welcher parallel noch das Christentum ausübte.

Das Christentum ist nichts weiter als eine Sekte des Judentums.

Wird auch als solche angesehen von den Juden. Aber für uns spielt eher die Meinung Gottes eine Rolle.

Der Fakt das Jesus - der Messias - offensichtlich nicht den Weltfrieden gebracht hat, spricht natürlich auf für sich.

Hatte er auch nicht vor.

Jesus sagte:

Matthäus 10:34, NeUe “‭Denkt nicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das ‭Schwert‭.‭”

Den Frieden wird Jesus in der Zukunft bringen bei seiner zweiten Wiederkunft:

Offenbarung 21:3-5

3 Und vom Thron her hörte ich eine laute Stimme rufen: »Jetzt ist Gottes Wohnung bei den Menschen. Unter ihnen wird er wohnen und sie alle werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein.‭

‭4 Jede Träne wird er von ihren Augen wischen. Es wird keinen Tod mehr geben und auch keine Traurigkeit, keine Klage, keinen Schmerz. Was früher war, ist für immer vorbei.«‭

5 ‭»Seht, ich mache alles ganz neu!«, sagte der, der auf dem Thron saß, und wandte sich dann zu mir: »Schreib diese Worte auf! Sie sind zuverlässig und wahr.«‭

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@Filterkaffee01
Ist nur zum Teil richtig. Kaiser Konstantin hat nichts selbst eingeführt, sondern nur dass, wofür sich die Mehrheit der anwesenden Christen entschieden hat. Ihm war es völlig egal ob Jesus Gott ist oder doch nur ein Geschöpf. Konstantin war ein Heide welcher parallel noch das Christentum ausübte.

Kaiser Konstantin ließ so lange über Jesu Gottgleichheit abstimmen, bis alle Andersdenkenden abgereist waren, womit Jesus quasi durch einen manipulierten Mehrheitsbeschluss zum Gott gemacht wurde.

In einem Brief schrieb Konstantin: "Mein Ziel war es, die unterschiedlichen Urteile unter allen Nationen, die die Gottheit verehren, zu einem Zustand der beschlossenen Einheit zu bringen, und zweitens, den gesunden Ton im Weltsystem wieder herzustellen."

Er versuchte mit allen Mitteln die Stabilität und Einheit des Reiches zu festigen. Die dynamisch wachsende christliche Kirche bot sich als ein integrierender Faktor an, dessen er sich bediente.

Das Bekenntnis zur Trinität wurde von den allermeisten Bischöfen des Konzils zumindest formal anerkannt, doch eine ganze Anzahl der östlichen Bischöfe hatte das Bekenntnis während der Beratungsphase abgelehnt. Doch soll Kaiser Konstantin die Diskussionen mit der expliziten Feststellung beendet haben, dass „der Sohn eines Wesens mit dem Vater“ sei, so dass nahezu alle Bischöfe, die anderer Meinung gewesen waren, nachgegeben hätten.

Die Beschlüsse des ersten Konzils von Nicäa wurden nach dem Tod Konstantins 337 vielfach in Frage gestellt.

https://www.history.de/heute-vor/detail/erstes-konzil-von-nicaea.html#:~:text=das%20Erste%20Konzil%20von%20Nic%C3%A4a,der%20Heiligen%20Dreifaltigkeit%20zu%20begr%C3%BCnden.

Aus Sicht der Juden ging es bei der Messias-Vorstellung besonders darum, sie von der Unterdrückung durch die Römer zu befreien. "Weltfrieden" hatte aus der damaligen Perspektive eine andere Bedeutung, da die bekannte Welt deutlich kleiner war.

So gab es auch eine Zeit in der manche Juden glaubten, Mohammed sei der prophezeite Messias, welcher sie von den Römern befreien würde. Dieser Gedanke wurde aber schnell überworfen, da man sich einig darüber war, dass der Messias nicht "mit dem Schwert in der Hand" erscheinen würde.

Matthäus 10:34, NeUe “‭Denkt nicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das ‭Schwert‭.‭”

Hier fehlt der Kontext ;)

Diese Aussage von Jesus war eine (mentale) Vorbereitung seiner Jünger auf die erwartete Ablehnung.

In Matthäus 10 geht es darum, das Jesus seine Jünger aussendet und sie selbst missionieren lässt, sie "wie Schafe unter die Wölfe sendet".

Das Schwert steht hier symbolisch für die gesellschaftliche Spaltung, denn die Jünger werden für ihre Worte sicherlich auch auf Ablehnung stoßen, aus Städten geworfen, geschlagen oder vor Richter gebracht werden.

Davon abgesehen nennt die Bibel keine Stelle über die Wesensart von Gott. Im Gegenteil galt es sogar als Häresie und Sünde, sich ein Bild von Gott zu machen.

Zu Moses sagt der brennende Dornenbusch lediglich "ich bin der, der ich bin", er sagt nicht, er sei ein Aspekt von drei anderen ;)

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@II99II

Ich hab mir es schon vorgestellt das es nicht deine Gedanken sind, sondern kopierte Textausschnitte aus dem Internet:) … Sonst würde ja man nicht so verzerrt die Geschichte der Kirchenväter der ersten drei Jahrhunderte wiedergeben.

Kaiser Konstantin ließ so lange über Jesu Gottgleichheit abstimmen, bis alle Andersdenkenden abgereist waren, womit Jesus quasi durch einen manipulierten Mehrheitsbeschluss zum Gott gemacht wurde.

Hättet Du den Artikel weitergelesen, hättest du erfahren das Kaiser Konstantin ebenfalls Arianer wurde… also er glaubte an alles:) Seine Entscheidungen spielen keine Rolle, wichtig ist was die Mehrheit der Christen entschieden haben, und das war halt die göttliche Wesensart vom Sohn Gottes💁🏻‍♂️.

Das Schwert steht hier symbolisch für die gesellschaftliche Spaltung, denn die Jünger werden für ihre Worte sicherlich auch auf Ablehnung stoßen, aus Städten geworfen, geschlagen oder vor Richter gebracht werden.

Das ist richtig. Was anderes habe ich auch nicht gesagt. Der Messias brachte nicht den Weltfrieden, im Gegenteil alle die ihm nachfolgen wurden und werden verfolgt.

Davon abgesehen nennt die Bibel keine Stelle über die Wesensart von Gott. Im Gegenteil galt es sogar als Häresie und Sünde, sich ein Bild von Gott zu machen.

Natürlich unter anderem Johannes 1:1.

Außerdem ist es keine Sünde den Sohn Gottes anzuerkennen. Bilderanbetung ist ein Thema der Katholischen Kirche.

Zu Moses sagt der brennende Dornenbusch lediglich "ich bin der, der ich bin", er sagt nicht, er sei ein Aspekt von drei anderen ;)

Gott hat seinen Namen formuliert für Moses, aber nicht sein Wesen erklärt. Er hat ja auch nicht erwähnt zu Moses dass er einen Sohn hat oder dass er auch durch den Heiligen Geist wirkt…. Sollen wir jetzt all das ablehnen? Wer ist den Jesus für dich von seiner Wesensart?

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@Filterkaffee01
Ich hab mir es schon vorgestellt das es nicht deine Gedanken sind, sondern kopierte Textausschnitte aus dem Internet:)

Entschuldige bitte, ich dachte ich hätte die Quelle extra verlinkt, habe aber versehentlich nur den history.de-Artikel eingefügt.

Hier nochmal der Ordnung halber der korrekte Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a#Einfluss%20des%20Kaisers%20auf%20das%20Ergebnis

Unabhängig für wie "wertig" man die Quelle oder die Zusammenfassung erachtet, liegt ja eine unbestreitbare Logik in den möglichen Zielen Konstantins. Auch das eingefleischte Christen diese mögliche Manipulation für weltliche Zwecke ablehnen, sollte auf der Hand liegen ;)

Neben der Zusammenfassung auf Wikipedia gibt es selbstverständlich viele weitere Quellen, die das bekräftigen, wie in diesen Buchausschnitten:

https://books.google.de/books?id=ybYvAQAAQBAJ&pg=PA106&lpg=PA106&dq#v=onepage&q&f=false

https://books.google.de/books?id=qjhqEAAAQBAJ&pg=PT223&lpg=PT223&dq#v=onepage&q&f=false

https://books.google.de/books?id=QKKtBQAAQBAJ&pg=PA40&lpg=PA40&dq#v=onepage&q&f=false

Oder auch in diesem Artikel:

https://www.spiegel.de/politik/gottes-eigenes-konzil-a-a4421b1d-0002-0001-0000-000045123558

Natürlich unter anderem Johannes 1:1.
Außerdem ist es keine Sünde den Sohn Gottes anzuerkennen. Bilderanbetung ist ein Thema der Katholischen Kirche.

Das stimmt, hier lag ich in meiner Formulierung falsch. Die Wesensart wird natürlich beschrieben. Auch das Ikonografie in der Katholischen Kirche stark ausgeprägt ist ;) und eher nach alttestamentlicher Vorstellung und jüdischem Vorbild zu Anfangs abgelehnt wurde, während Luthers Reformation durch den "Bildersturm" gesellschaftlich stark geprägt wurde und es eher daher zur erneuten Ablehnung kam.

Das Johannes-Evangelium wird wohl am meisten rezitiert, wenn es um einen Beleg für die Trinität gehen soll.

Das Problem daran ist nur, dass es um ca. 100 n. Chr. verfasst wurde. Es zählt zu den jüngsten Evangelien, also die am längsten nach Jesus Lebenszeit verfasst wurden.

Es ist hier besonders naheliegend, dass ein determiniertes Narrativ bedient werden sollte und die Göttlichkeit Jesu in den Vordergrund gestellt wird. Der Schreibstil unterschiedet sich auch am meisten von den 3 anderen Evangelien.

So heißt es bspw. in Joh. 20,31: "Diese aber sind geschrieben, daß ihr glaubet, Jesus sei Christus, der Sohn Gottes, und daß ihr durch den Glauben das Leben habet in seinem Namen."

Dagegen wird in Joh. 14,16 Jesus wie folgt zitiert: "und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch ist in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn erkennt."

Jesus bittet den Vater, den Heiligen Geist zur Hilfe zu senden. Jesus unterscheidet sich selbst also vom Vater und vom Heiligen Geist.

Wer ist den Jesus für dich von seiner Wesensart?

Für mich als getaufter Katholik ist das natürlich eine große Zwickmühle ;) Aber mehr noch interessiert mich wie nah man der größtmöglich plausiblen Wahrheit mithilfe von historischen Annäherungen und Ausschlussverfahren kommen könnte...

Über Jesus Wirken gibt es nur wenige, außerbiblische Quellen aus der Antike. Trotz jüdischer Schriftgelehrter zu dieser Zeit, gibt es von ihnen keine Überlieferungen, was dafür sprechen könnte, dass Jesus Anhänger nur als regionales Problem einer oppositionellen Gruppe gesehen wurden oder man es absichtlich verschweigen wollte.

Römische Historiker wie Sueton oder Tacitus erwähnen Aufstände und Unruhen durch "einen Hetzer Namens Chrestos und der verhassten Chrestianer". Beide Quellen sind aber +100 Jahre n. Chr. entstanden.

Zweifelsohne gab es eine historische Person, die in dieser Zeit offensichtlich für Unruhen sorgte. Aus heutiger Sicht vermutlich wie eine Art von "Rock-Star" ;)

Meiner Meinung nach war Jesus ein Maggid, ein jüdischer Wanderprediger, welcher das Judentum reformieren wollte. Damit zog er den Ärger der jüdischen Ältesten auf sich. Gleichzeitig nannte er sich "König der Juden", womit er wiederum den Ärger des Römischen Reichs auf sich zog, da er damit einen Herrschaftsanspruch im Machtbereich des Kaisers geltend machte.

Am Ende wurde Jesus von den Ältesten an die Römer verraten, die ihn dann wegen Majestätsbeleidigung und als "Staatsfeind" zum Tode am Kreuz verurteilten ("INRI"). Eine Art "Che Guevara" der damaligen Zeit ;)

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Hallo VictorysNear,

wir glauben nicht, dass Jesus "nur ein gewöhnlicher Mensch" war! Es stimmt, er war, als er auf der Erde war, ganz Mensch, aber er war ja schließlich auch Gottes Sohn! Und er war ein vollkommener Mensch. Das sind alles Merkmale, die einen gewöhnlichen Menschen nicht auszeichnen.

Und das der Erzengel Michael und Jesus derselbe sind?

Verschiedene Aussagen der Bibel über den Erzengel Michael identifizieren ihn, in Beziehung zueinander gesetzt, eindeutig als Jesus Christus in seiner vormenschlichen Existenz im Himmel. Warum Zeugen Jehovas zu dieser Überzeugung gelangen, wird eher verständlich, wenn man das beachtet, was die Heilige Schrift über das Wesen und den Ursprung von Jesus Christus sagt.

In der Christenheit (nicht im Christentum) ist die Lehre sehr weit verbreitet, Jesus sei Gott und somit Teil der Dreieinigkeit. Gemäß dieser Lehre wäre er schon immer gewesen, also ohne Anfang und ohne Ende. Betrachten wir doch einmal, ob diese Auffassung mit dem Zeugnis der Bibel übereinstimmt.

In Kolosser 1:15 steht:

"Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der gesamten Schöpfung."

Was ist mit dieser Aussage gemeint? Nun, in der Bibel wird der Begriff "Erstgeborener" in der Regel auf den ältesten Sohn einer Familie angewendet. Jesus Christus ist innerhalb der himmlischen Söhne Gottes, der Engel also, der Älteste und oder eben der "Erstgeborene".

Würde es einen Sinn ergeben, die Wendung „Erstgeborener der gesamten Schöpfung“ auf Gott, den Vater anzuwenden? Da Gott selbst die Schöpfung hervorgebracht hat, kann er nicht ein Teil von ihr sein! Das stimmt auch mit dem überein, was in der Offenbarung über Jesus gesagt wird. Dort heißt es:

"Dem Engel der Versammlung in Laodicẹa schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes" (Offenbarung 3:14).

Dass mit diesem „treuen und wahrhaftigen Zeugen“ Jesus gemeint ist, sollte außer Frage stehen. Nach dieser Aussage ist Jesus eindeutig das erste der Schöpfungswerke Gottes! Von Gott hingegen heißt es in Psalm 90:2: „Von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott.“ Da Jesus einen Anfang hatte, kann er nicht Gott sein!

Halten wir fest: Jesus ist, wie die zitierten Schrifttexte klar aussagen, ein von Gott erschaffenes Wesen, ein himmlischer Sohn Gottes! Und wie werden Gottes himmlische Söhne in der Bibel genannt? Richtig, es sind die Engel! Daraus folgt, dass Jesus Christus der erste der Engel ist!

Nun wurde Jesus, bevor er vom Himmel auf die Erde kam, noch nicht „Jesus“ genannt. Diesen Namen erhielt er erst, als der Engel Gabriel zur Jungfrau Maria sagte: „Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, und du sollst ihn Jesus nennen“ (Lukas 1:31). Es ist wohl kaum anzunehmen, dass Jesus im Himmel ein namenloses Wesen war! Welchen Namen also hatte er?

Kommen wir jetzt zu dem Begriff "Erzengel". Erzengel bedeutet "oberster Engel","Anführer der Engel" oder "Hauptengel" und wird in der Bibel immer nur in der Einzahl gebraucht. Es gibt also nicht mehrere Erzengel. In Judas 9 wird dieser Erzengel als „Michael“ bezeichnet. Der nun folgende Bibeltext identifiziert diesen Erzengel Michael eindeutig als Jesus Christus. Es heißt dort:

„Denn der Herr selbst wird mit einem lauten Befehl, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Trompete Gottes vom Himmel herabkommen, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen“ (1. Thessalonicher 4:16).

Mit dem hier erwähnten „Herrn“ ist niemand anderes als Jesus Christus gemeint. Da er, wie es hier heißt „mit der Stimme eines Erzengels“ Befehle erteilt, gibt es keinen Zweifel mehr, dass er selbst dieser Erzengel ist!

Und warum ist für sie Jesus eher unwichtig? Und Gott der Vater ist für sie am wichtigsten? Wissen sie, dass man nur durch Jesus erlöst werden kann?

Wie kommst Du darauf, dass Jesus für uns "eher unwichtig" sei? Nur weil wir ihn nicht als Teil eines dreieinigen Gottes sehen, ist er für uns nicht unwichtig. Im Gegenteil, er spielt in unserem täglichen Leben eine sehr wichtige Rolle, da wir ihn von Herzen lieben und uns bemühen, ihm nachzufolgen.

Der "Vater" ist, wie Jesus selbst sagte, der "allein wahre Gott" und nur er verdient daher unsere Anbetung (Johannes 17:3). Und ja, wir wissen, dass wir nur durch das Opfer Jesu erlöst werden können!

LG Philipp

Verschiedene Aussagen der Bibel über den Erzengel Michael identifizieren ihn, in Beziehung zueinander gesetzt, eindeutig als Jesus Christus in seiner vormenschlichen Existenz im Himmel

Nein, diese Texte existieren nicht. Nirgendwo in der Bibel wird auch nur ansatzweise irgendeine Verbindung zwischen Jesus und dem Erzengel Michael hergestellt....

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diese erstgeburt der Schöpfung bezieht sich aber nicht auf seine vorexistenz sondern auf die auferstehung und die daraus resultierende neuschöpfung des menschen die an ihn glauben. lies mal 1. Korinther 15 mal genauer durch

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@Hoerli79

Die Aussage ist aber aus Kolosser 1:15 und steht nicht in Zusammenhang mit den Gedanken aus 1. Konrinther 15! Außerdem gibt es eine parallele Aussage in Offenbarung 3:14, wo es heißt:

"Dem Engel der Versammlung in Laodicẹa schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes".

Andere Aussagen in der Bibel stimmen damit überein, dass Jesus Teil der Schöpfung ist. Zum Beispiel betet er mehrmals zu seinem himmlischen Vater und bezeichnet diesen sogar als den "allein wahren Gott" (Johannes 17:3). Nur ein Geschöpf betet zu Gott!

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@Philipp59

dann nimm mal die interlinear Übersetzung aus der jw.or und schau mal aufs griechische prototokos. kol 1:15. was das so bedeutet. btw ich vergleiche beim bibellesen meist die Stellen mit 5 anderen Übersetzungen. darfst du denn eine andere Übersetzung nehmen bzw das griechische kontrollieren?

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@Hoerli79

Natürlich darf ich jede andere Bibel vergleichen bzw. das Griechische kontrollieren!

Das Wort prototokos in Kolosser 1:15 bedeutet Erstgeborener. Einige behaupten, „Erstgeborener“ bedeute hier Erster (nach Rang), oder Vorzüglichster, Vornehmster und somit sei Christus nicht als ein Teil der Schöpfung zu verstehen, sondern als der Vornehmste im Vergleich zu denen, die erschaffen wurden.

Mal genommen, es würde sich tatsächlich so verhalten, warum wird dann vom Vater und vom heiligen Geist nicht ebenfalls gesagt, sie seien die Erstgeborenen aller Schöpfung? Die Bibel wendet diesen Ausdruck nur auf den Sohn an.

Nach der üblichen Bedeutung des Begriffs „Erstgeborener“ wird dadurch angezeigt, daß Jesus der älteste in der Familie der Söhne Jehovas ist. (2) Bevor der Ausdruck „der Erstgeborene“ in Kolosser 1:15 erscheint, kommt er bereits mehr als 30mal in der Bibel vor, und in jedem Fall, in dem er sich auf lebende Geschöpfe bezieht, ist immer ein und dasselbe gemeint: dass der Erstgeborene Teil der Gruppe ist. Der „Erstgeborene Israels“ ist einer der Söhne Israels; „der Erstgeborene Pharaos“ entstammt der Familie Pharaos; „die Erstgeborenen der Tiere“ sind selbst Tiere.

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@Hoerli79

Das Wort "Erstgeborener" wird ja nur als Vergleich herangezogen und soll nicht implizieren, dass Jesus ein geborenes Wesen ist!

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Du haust da - bewusst oder unbewusst ? - einiges wild durcheinander.

Für Zeugen Jehovas ist Jesus der Sohn des Schöpfergottes Jehova und damit die zweitmächtigste Person im Universum. So vermittelt es die Bibel in zahlreichen Textstellen. Damit dürfte geklärt sein, dass er für uns eben nicht nur ein gewöhnlicher Mensch war - er hat sich nur in einer winzigen Zeitspanne seines Lebens erniedrigt, um als Mensch für unsere Sünden zu sterben. Für diesen großartigen Akt der Liebe zur gefallenen Menschheit wurde ihm vom Vater mit Recht alles unterworfen, außer der Vater selbst. Der Vater bleibt die Nummer 1.

In der Tat deutet vieles darauf hin, dass Jesus in seiner himmlischen Existenzform unter anderem auch den Job des Vorgesetzten / Chefs der (guten) Engel - das ist die Bedeutung von Erzengel - innehatte. Suche dir die bereits ergiebig und in häufiger Wiederholung geführten Debatten dieses Forums heraus. Aber erlöst werden, können wir auch aus Sicht der Zeugen Jehovas nur durch Jesus. Der Glaube an ihm umfasst indes nach unserer Exegese viel mehr als nur ein Lippenbekenntnis, sondern auch eine Lebensführung nach seinen Geboten.

"Eine Lebensführung nach seinen Geboten" - das ist der Kernsatz.

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In der Tat deutet vieles darauf hin, dass Jesus in seiner himmlischen Existenzform unter anderem auch den Job des Vorgesetzten / Chefs der (guten) Engel - das ist die Bedeutung von Erzengel - innehatte

Dazu braucht er aber kein Erzengel zu sein. Sonst müsstest du ja auch Gott als Erzengel bezeichnen. Wie drückst du es so schön aus?

Job des Vorgesetzten / Chefs der (guten) Engel

Das trifft ganz klar auch auf Gott zu....

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sry, er war kein Erzengel!! Die sind geschaffen. Jesus oder im alten Testament der engel jhwhs ist der sohn der mit den Menschen im at interagierte. buchstäblich sprach und aß. 3 Männer und Abraham zb. Dornbusch etc.

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Schlimm finde ich, wenn jemand die Gemeinde verlässt meiden IHN alle Mitglieder der Z.J.

Z.B. Eltern ihren Sohn oder Tochter usw. Das ist ganz unbiblisch.

Woher ich das weiß:Recherche

1 Korinther 5:11-13 ist der grund warum Zeugen Jehovas keinen Umgang mit Ausgeschlossen haben bzw. Leute die sich für Jehova Getauft haben und dann willentlich immer wieder gegen Gottes Massstäbe handeln. Römer 16:17

Noch nicht getaufte Leute sind frei und da wird auch garnicht jemanden die Gemeinschaft entzogen, wenn jemand nicht so lebt, wie Gott es sich von ihm, ihr wünscht.

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@FruchtNussMix

Dieser Kommentar behandelt gar nicht die Antwort von freiburg2. Denn er erwähnte Personen die die Gemeinschaft (aus Überzeugung) verlassen.

Erkläre uns doch mal, wo in der Bibel zu finden ist, man solle Personen die die falsche Religion verlassen meiden.

Bin mal auf die Antwort gespannt....

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@telemann2000

Ist ja super wenn Menschen die falsche Religion verlassen und die wahrheit aufsuchen. Aber eine Taufe bei der falschen Religion hat auch nicht die selbe bedeutung, sie hat keinen wert.

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@telemann2000

Du sprichst für dich und nicht für Freiburg2, ansonsten würde er sich melden. Und aus überzeugung kann man auch falsch entscheiden. Überzeugung hat noch garnichts mit richtig oder falsch zu tun.

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@FruchtNussMix
Überzeugung hat noch garnichts mit richtig oder falsch zu tun

Das trifft ebenso auf eine Religion zu

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@FruchtNussMix
Ist ja super wenn Menschen die falsche Religion verlassen und die wahrheit aufsuchen

Also findest du es gut, wenn Menschen deine Religion verlassen?

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@FruchtNussMix

Vielleicht habe ich mich nicht gut genug ausgedrückt. Lass es mich anders formulieren: Wenn die Bibel von Ausgeschlossenen spricht, meint sie damit Personen die eine schwere Sünde begehen und diese nicht bereuen, richtig?

Daher jetzt meine Frage: Welcher schweren Sünde machen sich Personen schuldig, die aus reiner Überzeugung heraus die Gemeinschaft von einer 1900 Jahren nach Christus entstanden Religion verlassen?

Kannst du mir da mal einen Hinweis geben?

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@telemann2000

Korrigiere: Personen die sich als Zeugen Jehovas Taufen liessen und dan nicht mehr nach Gottes Geboten leben möchten. Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche gewohnheiten. 1 Korinther 5:11-13 erklährts. Und Gott ist ein bisschen älter als die kleinen 1900 Jahren. Du und ich verlieren an alter völlig an bedeutung. Wir sind garnichts. Also was redest du da gross von 1900 Jahren wo du ja vieleicht nichteinmal 100 Jahre alt werden kannst. Was hat alles was wir schon erreichen für bedeutung wenn wir im tod alles verlieren?

Wenn du dich mit der Bibel auseinander setzt, wirst du es verstehen. Dann wirst du alles verstehen, selbst das was dir sinnlos und vieleicht sogar schlecht erscheint. Wer weiss vieleicht werde ich ja auch mal ausgeschlossen, bin ja nicht vollkommen... Aber ich würde den Gemeinschafts enzug verstehen, wenn ich nichts mehr von Jehova wissen will. Als ausgeschlossener wäre ich warscheinlich der Typ der all den jamernden Ausgeschlossenen ins Gesicht lachen würde, weil sie nichts begriffen haben. Aber ich wäre nicht besser.

Gute Zeit✌🏼

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@FruchtNussMix

Korrigiere: Abtrünnige würde ich ins Gesicht lachen. Ausgeschlossene haben vieleicht noch ein Herz um zurückzukehren.

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@FruchtNussMix

Hast du meine Frage nicht verstanden?

Es geht um Gläubige, die eure Religion aus Überzeugung verlassen. Die dies biblisch belegen können...

Hier noch mal meine Frage:

Welcher schweren Sünde machen sich Personen schuldig, die aus reiner biblischer Überzeugung heraus die Gemeinschaft.... verlassen?

Kannst du mir das mal anhand der Bibel erklären?

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@telemann2000

Gar keine, wenn Personen Biblisch begründen können warum sie eine Gemeinschaft verlassen, dann ist ja alles okay. Würde ich selbst auch tun.

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@FruchtNussMix
Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.

2. Timotheus 4:3‭-‬4 SCH2000

https://bible.com/bible/157/2ti.4.3-4.SCH2000

Was hat jetzt dieser Text mit meiner Frage zu tun? Schließlich verlässt man ja die Religion, weil man eben überzeugt ist, dass sie nicht die gesunde Lehre vertritt

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@telemann2000

Du es geht darum das viele die wahre Religion verlassen. Die Bibel spricht nur gut davon wenn man die falsch Religion verlässt, aber niemals davon wenn man den wahren Glauben aufgiebt. 2 Timotheus ist der eine grund.

Der zweite Vers den ich gut finde wäre:

2 Korinther 11:3,4

Korrigiere noch: Galater 1:7,8,

8 ist für dich.

Tschüss

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@FruchtNussMix

Diese Texte beschreiben nicht, dass man Gläubige meiden sollte, oder?

Verstehe mich nicht falsch. Zeugen Jehovas finden es nicht richtig, dass Menschen intolerant auf einen Religionswechsel reagieren, bringen aber gleichzeitig nicht die selbe Toleranz auf die sie von ihren Mitmenschen fordern, wenn jemand ihre Religion verlässt.

Findest du das nicht inkonsequent?

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@telemann2000

Vor langem schrieb ein Aussteiger ein Buch: Ich war ein Zeuge Jehova. Ein andrer:

Vom Zeugen Jehova zum Zeugen Jesu Christi. Man soll laut Bibel nicht urteilen, insgesamt habe ich nur nette Leute kennengelernt, schon als Kind und ich bin im Rentenalter. Beinahe hätte ich mich einmal entschieden, aber andere Christen haben mich immer gewarndt.

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@FruchtNussMix

1. Machen ZJ eine Gesetzmäßigkeit aus dem Text,

2. Ist dort von keinem Rechtskomitee die Rede,

3. werden Menschen die an den lehren zweifeln und austreten genauso behandelt obwohl es dafür keine biblische Grundlage gibt und 4. schrieb Paulus in seinem zweiten Brief an die Korinther das dieses meiden, vonseiten der MEHRHEIT genug war. Also kann man vermuten das Eltern und vielleicht paar Freunde noch Kontakt hatten.

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@FruchtNussMix

dann kennst du aber diesen Text nicht wo sich paulus auf den sünder bezieht

Für den Betreffenden genügt nun die Bestrafung durch die Mehrheit von euch. Jetzt solltet ihr eher verzeihen und trösten, damit er nicht in Verzweiflung getrieben wird. Deshalb bitte ich euch: Beschließt, ihn wieder in Liebe anzunehmen.

2. Korinther 2:6‭-‬8 BIBEL.HEUTE

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Ich bin gläubig, ich glaube, dass jeder Mensch bestechlich ist. Musst nur mit Engelszungen zu jemanden reden, glauben, dass die Person die auserlesene für dich sei und sie nach ein paar Wochen nicht mehr beachten. Dann frisst die Person dir aus der Hand.

Nur Schweigen musst eben können.