Zettel machen bei einem Langzeit-EKG wegen Palpitationen?

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5 Antworten

Bei einer Langzeit-Blutdruckmessung ist es wichtig, ein Tagesprotokoll zu schreiben, weil man so sehen kann, bei welchen Tätigkeiten der Blutdruck steigt und bei welchen Tätigkeiten er stabil bleibt. Das ist wichtig um festzustellen, ob ein dauerhafter Bluthochdruck besteht oder ob der Blutdruck nur bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten steigt, was dann ja völlig normal ist und nicht behandelt werden muss.

Bei einem Langzeit-EKG hingegen verzichten viele Ärzte inzwischen auf ein Tagesprotokoll, weil es letztendlich überhaupt keine Rolle spielt, ob das EKG  bei bestimmten Tätigkeiten Auffälligkeiten zeigt. Sobald Auffälligkeiten vorhanden sind, müssen diese auch behandelt werden. Man kann ja nicht hingehen und dem Patienten sagen, dass er sich künftig nicht mehr bewegen darf, weil ansonsten Auffälligkeiten im EKG auftreten könnten. Nein, sind EKG-Veränderungen vorhanden, müssen diese auch behandelt werden, völlig unabhängig davon, bei welchen Tätigkeiten sie aufgetreten sind. Deshalb ist ein solches Tagesprotokoll in diesem Fall nicht wirklich ausschlaggebend.

Alles Gute

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Kommentar von user8787
29.06.2016, 12:41

Beispiel ----> Extrasystolen bei bestimmten Aktivitäten ( z.B. joggen ) sind meistens nicht patho. zu bewerten und somit auch nicht therapiebedürftig. 

Auch eine gebundene ( z.B. an das joggen ) Belastungshypertonie ist nicht therapiebedürftig, hier langt ein angemessenes Cadio- Training. 

Wurde hier der Auslöser ( joggen )  angegeben / dokumentiert bedarf es keiner weiteren Nachuntersuchung / Medikation. 

Wir halten Dokumentationen nach wie vor für sehr sinnvoll....

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Bei einem Langzeit-EKG sollte man seine Aktivitäten aufschreiben, was man wann gemacht hat, weil sich dann der ausgedruckte EKG Verlauf leichter interpretieren läßt.

Wenn du etwa  5 Minuten dem Bus hinterhergerannt bist, ist klar, daß dein Herzschlag dann erhöht ist...;-)

Den EKG Streifen selbst mit deiner Herzkurve drauf, den macht der Arzt hinterher, wenn du dein Gerät wieder abgibst.

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Kommentar von abcistbloed
29.06.2016, 12:08

Zu mir hat halt die Assistentin die mir das EKG angelegt hat, nichts gesagt von nem zettel... Und sowieso bespreche ich das morgen eh gleich mit dem arzt, von dem her o.o

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Du willst auf einem Zettel aufschreiben, wann (Uhrzeit)  du das Gefühl hattest, dass dein Herz stolpert o.ä. ....während du ein Langzeit-EKG hast...?

Mach einfach,  kann durchaus sein , dass dein Arzt deine Aufzeichnungen sehen möchte.

Will sagen, wenn's nicht hilft, schadet's auch keinem.

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Das kann man sehen im EKG, da braucht man keinen Zettel.

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Kommentar von abcistbloed
29.06.2016, 12:02

Ok, danke :) Wusste nicht ob man einen zettel machen muss von seinen Aktivitäten, wegen palpitationen.... hab das sonst überall gelesen dass man das machen muss... 

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Hä? Das EKG ist beim Arzt und der wird dir die Werte aushändigen.

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Kommentar von abcistbloed
29.06.2016, 12:01

Ich habe ein Langzeit EKG (Eins, das man trägt).... 

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Kommentar von DukeSWT
29.06.2016, 12:03

Ja, hatte ich auch schon. Du solltest deine Tagesaktivitäten protokollieren. Dann wissen die, ob dein Herz beim Bewegen oder liegen oder sitzen unregelmäßig schlägt zur Diagnosefindung.

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