Zerrt oder zehrt die Zeit an etwas?

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3 Antworten

"Zerrt an" wäre im Sinne von ziehen, evtl. dehnen.

"Zehren an" ist im Sinne von verbrauchen, verringern

Kommt auf den Zusammenahng im ganzen Text an

Platon: Ideen sind unveränderlich, an ihr zerrt/zehrt keine Zeit (d.h. sie entstehen und vergehen nicht).

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@tommygilbert

Da ginge ja beides:-), ich nehme aber an, es ist "zehrt" gemeind, d.h. die Ideen werden nicht weniger, kleiner mit der Zeit.

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In welchem Zusammenhang?

Die Wahrnehmung der Zeit ist verzerrt

Die Zeit zehrt von meinem Leben

Ideen (Platon) sind unveränderlich, an ihr zerrt/zehrt keine Zeit (d.h. sie entstehen und vergehen nicht).

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@tommygilbert

Da es eine philosophische Betrachtung ist gehen beide Formulierungen. Es geht ja um die bildliche Darstellung.....

Da fällt mir ein anderes Zitat ein:

Alles fürchtet sich vor dem Ssnd, der Sand fürchtet sich vor den Pyramiden

auch hier geht es um Unveränderliches

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@Ursusmaritimus

Wenn ich dein Zitat so betrachte finde ich die zehrende Zeit fast besser es entsteht das Bild einer nicht verzehrbaren immer gedeckten Tafel.....

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