zerbrochene Familie

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5 Antworten

hey ich kenne das. meine mutter war jahrelang starke alkeholikerin ich damals 12 meine brüder damals 4 und 8. mein vater war auch nervlich am ende. das jugendamt hatte uns eine familienhelferin zur seite gestellt. mein vater wollte schon oft mit uns ausziehen war bei der polizei doch die konten so lange meine mutter nicht gewalttätig wird ist sie dafür nichtt zuständig. doch als mein vater dann die kündigung bekommen hat wusste er nicht mehr weiter. da meine mutter auch post mit rechnungen versteckt hat hatte mein vater schulden. er hatte sich da versucht das leben zu nehmen das war an einem freitag. und am montag wurde ich in der 5 stunde die letzte stunde an diesem tag wurde ich vom jugendamt abgeholt und bin in eine pflegefamilie gekommen. meine brüder sind auch in 2 andere gekommen. später hatten wir die möglichkeit in eine pflegefamilie zukommen das haben wir abgelehnt weil schon wieder umziehen undsoo... ich habe mich in meiner pflegefamilie wohlgefühlt. ich bin wieder zuhause. meine mutter ist ausgezogen was sie nie wollte die scheidung leuft. mein vater hat auch wieder eine neue freundin mit der wir super klarkommen. und mein vater blüht wieder auf. du siehst fälle sind verschieden aber ähnlich wie bei dir war es bei uns zuhause auch täglich streit zwischen meinen eltern. menschen die ein alkeholproblem haben das ist eine sucht dein vater muss das verstehen und sich helfen lassen wollen. du bist die tochter deine eltern müssen für dich da sein. rede mit deiner mutter über deine gefühle und wie es dir damit geht. hilft das alles nicht weiter dann versuch dir hilfe zu suchen auch das jugendamt währe eine hilfe. wenn du möchtest oder einen rat suchst schreib mir einfach eine mail.

Dein Vater trinkt... und er will seine Sucht (= dass sein Trinken mittlerweile erhebliche Probleme.. bestimmt nicht nur in der Familie - das zieht sich bestimmt auch in das Arbeitsfeld, in seinen Freundeskreis, Vereine so er noch welche besucht..)nicht eingestehen. Das ist nicht ungewöhnlich.

Deine Mutter kann auch als Angehörige

A) in eine Suchtberatung gehen

B) in eine Selbsthilfegruppe ... die bieten in der Regel immer auch was für Familienmitglieder an [das könnte u.U. auch für Dich in Frage kommen :-) ]

Dort könnte Deine Mutter Unterstützung erfahren, mit der Gesamtsituation umzugehen und evtl. in der Planung unterstützt werden sich eine eigene Wohnung zu nehmen.

Auch wenn Du da Bauchschmerzen hast- niemand möchte gerne dass sich seine Eltern trennen... einen Alkoholiker auszuhalten.. als Kind wie als Ehepartner/Lebenspartner... ist nicht auszuhalten! Ich wünsche es keinem hier derart festgebunden zu sein, dass man hilflos dieser Situation ausgeliefert ist. Ich kenne die Seite als Kind... aber auch als "Täter", der seine Familie regelrecht versoffen hat. Ich hab damals so viel Leid verursacht... ich gönne Deiner Mutter, diese Situation für sich befrieden zu können

Weiter: Alkoholismus wird sich immer steigern!!

Dain Vater wird mehr trinken, wird ausfälliger und auffälliger werden, ausrasten,... darum wieder mehr trinken, deshalb ausfälliger und auffälliger werden, ausrasten,... darum wieder mehr trinken, deshalbausfälliger und auffälliger werden, ausrasten,... darum wieder mehr trinken, deshalb.......

Das hört nie auf!

Vielleicht braucht Dein Vater diesen Weckruf- denn an diese Problem gehen viele nur hin, weil genaus dies passiert: Die Frau und die Kinder ziehen aus...und/oder der Arbeitsplatz geht verloren... erst dann gehen viele Alkoholiker in die Therapie..

Und noch was: Das Dein Vater Deine Mutter beschimpft und beschuldigt liegt eben an seiner Krankheit, dem Alkoholismus:

Keiner sagt: "Heute gieß ich mir einen hinter die Binde bis ich besinnungslos bin"

Dazu brauchen wir "GRÜNDE" Und dazu müssen wie nachhelfen: Wir beginnen Streit auf Teufel komm raus. Und natürlich sind andere schuld- wir selber nicht: Also Du und Deine Mutter! Und darum verstehe ich Deine Mutter- das muss kein Mensch aushalten sollen

Schau Dir mal auf YouTube an: Morgen hör ich auf: 5 Teile... und vielleicht erkennst Du das eine oder andere wieder

Holt Euch Hilfe! Beratung: Du wie Deine Mutter,- also Suchtberatung** und** Selbsthilfegruppe: Zum Beispiel: " Freundeskreise für Suchtkranke e.V." und andere findest Du im Regionalteil Deiner Tageszeitung.Oder frag im Jugendtreff nach, oder bei der Kirche oder Telefonseelsorge.. die können in der Regel sagen, wo die nächste Beratungsstelle und Selbsthilfegruppe für Dich und Deine Mutter ist

Daumendrück: Norbert

Leider hilft bei Alkoholikern nur eines und das ist sofortiges Handeln. Jegliches Reden, Drohen, Ultimaten stellen u.s.w., ist vertane Zeit. Am Besten, wenn Deine Mutter einmal zu einer Drogenberatungsstelle geht und sich beraten lässt, was in Eurem Fall möglich ist. Aber Du könntest auch z.B. dort hin gehen und mal nachfragen und berichtest dann Deiner Mutter von dem was man Euch geraten hat. Denn je nach dem, wie die familiären Verhältnisse sind und wie Dein Vater sich verhält, sind die verschiedensten Szenarien möglich. Aber selbst wenn es keine andere Möglichkeit gäbe, als dass ihr vielleicht erst einmal in ein Frauenhaus geht, wäre das die Chance, dass Dein Vater sieht, dass es ernst wird und dass er dabei ist, seine Familie zu verlieren, wenn er nicht aufhört und sich in Behandlung begibt. Letzteres ist ein MUSS, denn ohne Therapie und vorheriger Entgiftung, hat es keinen Sinn. Sie soll sich ja nicht auf faule Versprechen einlassen, denn es würde alles nur dann versteckt weiter gehen und der Ärger bleibt der Gleiche.Alkoholiker verstehen nur eine Sprache und die heißt Tatsachen schaffen. Viel Glück ! ! !

Hallo,Vielleicht ist es genau das, was nötig ist, damit Dein Vater aufwacht! Solange alles beim alten ist braucht er sich ja keine Gedanken machen. Du kannst nichts dafür aber natürlich hängst Du irgendwie dazwischen. Aber es ist nicht deine Entscheidung und ob ihr nun zusammen in einer Wohnung seid oder in zwei Wohnungen es werden beide immer Deine Eltern bleiben. Ihr seid wahrscheinlich der Grund, warum Deine Mutter den Schritt machen will....LG und alles Gute

Rede doch mal mit ihm und sag ihm, daß Du nicht möchtest, daß die Familie zerbricht, daß es aber danach aussieht, daß das in den nächsten Wochen oder Monaten passiert. Dann frag ihn, was er denn Deiner Mutter vorzuwerfen hat und begründe deine Frage damit, daß Du ja irgendwann mal ähnlich FALSCH handeln könntest. Versuch ihn also als Verbündeten zu gewinnen. Vielleicht ist es ja garkein SUCHT-Problem, sndern würdigt Deine Mutter ganz einfach nicht seinen ARBEITS-EinsatzSolte er arbeitslos sein, sag ihm, daß Du das nicht als seine SCHULD betrachtest, daß ihr ja aber doch das Geld zum LEBEN braucht, was er versäuft. Frag ihn WIE DU IHM HELFEN knnst. Zeig ihm D E I N E Liebe als Tochter und Familienmitglied. sag' ihm, Du seist früher so STOLZ auf ihn gewesen weil ... (denk Dir was aus !!)


Versuch also daß er einsieht, daß er etwas WERT ist. Das ist immens wichtig !!Warte aber nicht JEDER TAG ZÄHLT jetzt - solche Kathastrophen können schnell so asurasten, daß alles verloren ist !!!


Falls Du OHNE Vater (künftig) aufwächst, wirst Du selbst es später auch nicht viel besser machen SAG DAS DEINEM VATER !! Wenn er gerade mal nüchtern ist natürlich !! Aber besser HEUTE noch !!

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