Zentralprojektion=Fluchtpunktperspektive?

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1 Antwort

Hi...:)

Für mich klingt das nach Kunst Zeichnen Malen oder Mathematik. Beide Fächer hören sich an, als seien sie mit einander verkuppelt. Denn die beiden Fremdwörter spielen beim Zeichnen im 3D-Sektor eine wesentliche Rolle. Es hört sich nach hoher Mathematik an. Denn die Fluchtpunktperspektive ist ja eine eher seitliche Betrachtungsweise, will man dem Betrachter ein Bild vor die Nase setzen, die eben diese Fluchtpunkte hat. Nur geschulte Betrachter erkennen diese Punkte. Zentralprojektion bedeutet ja Draufsicht oder auch Reinsicht, direkte Ansicht. Stell dir vor, du stehst in einem Raum vor einem Gemälde. Stell Dich direkt davor. So projiziert dein Auge die zentrale Ansicht. Bei 3D-Bildern sollen - so meine These - bei dieser Direktansicht, die so genannten Fluchtpunkte verwischen...bei 3D-Zeichnungen. Stell dich mal seitlich vor das Bild. Du erkennst nun die Fluchtpunkte auf dem Gemälde, der Zeichnung fast sofort. Denn die Punkte werden dadurch nicht mehr einwandfrei verwischt, sobald Du das Bild von der Seite betrachtest. Gehst Du aber wieder in die Mitte des Bildes, sind diese Punkte verschwunden, die ja eigentlich nicht mit in das Bild gezeichnet werden...

Mathematisch werden Bilder ja von großen Künstlern in der 3D-Kunst um Millimeter genau berechnet. Einmal horizontal, einmal vertikal und einmal diagonal.

Aber es gibt auch noch die Möglichkeit als Raumgestalter, Maler oder dergleichen. Wenn sie einen Raum direkt betrachten, stellen sie sich auch in die Mitte des Raumes. So bemessen sie augenscheinlich den Raum (Raumgröße), durch sich um die Achse drehen, werden so alle Seiten des Raumes bemessen. Die Zentralprojektion. Stellt sich der Maler, Raumgestalter aber in eine Ecke und sieht zur nächsten oder auch in die Mitte des Raumes, bemisst er augenscheinlich, wo er (z.B.) bedingte Möglichkeiten sieht, besondere Merkmale hervorzuheben. Er markiert also den Raum mit Fluchtpunkten, inklusive den Fleck, wo er steht. Ein Meister seines Faches eben. Fluchtpunktprojektion nennt man das. Denn der Raumgestalter setzt durch sein Tun, den Raum zu begutachten im Kopf an einigen Stellen die Fluchtpunkte. Die Fluchtpunktperspektive entsteht, sobald er den Auftraggeber dann zur Ansicht nach Gestaltung des Raumes in den Raum stellt - und zwar genau an die Stelle, wo er am Anfang stand und sich überlegt hat, wie er den Raum einrichtet. Das ist die Fluchtpunktperspektive - oder sollte sie sein...

Für mich klingen die beiden Fachbegriffe verschieden, nicht nur im Lesen und Hören dieser. Es sollten zwei verschiedene Faktoren in der Mathematik, als auch im Zeichnen von 3D und in der Raumgestaltung sein...

Gehört und Gelesen habe ich von diesen beiden Dingen schon sehr oft und viel. Und ich bin Kunst interessiert. Da wird ja viel mit diesen beiden Faktoren gearbeitet...soweit ich weiß...

Viel Erfolg Dir...:)

Gruß MJE

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Kommentar von 12mel12
02.11.2015, 20:59

Danke es hilft mir sehr!

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